Bonner Bündnis für den Atomausstieg organsiert Busse zur Demo am 20.12

30.11.09

Wir freuen uns! Das Bonner Bündnis für den Atomausstieg  organisiert Busse zur Demo in Ahaus am 20.12.09

 

Kosten: 20 € Frühbucher (bis 10.12) - danach 25 Euro!

 

Abfahrt am 20.12 um 9.30 am Busbahnhof am Hauptbahnhof Bonn.

 

Weitere Infos zu den Bussen bekommt ihr auf der Seite des Bonner Bündnisses.

 

Man sieht sich in Ahaus! Atomausstieg bleibt Handarbeit!

Aktion: Transparente für den 20. Dezember malen!

29.11.09

Das längste Anti-Atom-Transparent von ausgestrahlt kommt am 20. Dezember zum Sonntagsspaziergang nach Ahaus. Wir wollen das Zwischenlager einwickeln und das 1km lange Transparent noch ein wenig verlängern. Dazu seid ihr gefordert.

 

Malt ein Transparent und bringt es mit zur Demo am 20. Dezember mit nach Ahaus!

 

Das Transparent sollte eine Höhe von ca. 1,40m haben. Der Bannerstoff oder die alten Bettlaken müssen weder gesäumt noch genäht werden.

Was auf das Transparent kommt, ist deiner Fantasie überlassen.


 

Wir werden die Transparente sammeln und das große Transparent noch ein Stück verlängern. Danach werden wir die Transparente nach Berlin weiterleiten, wo sie dann in das große Transparent eingearbeitet werden.

 

Weitere Infos zum Transparent findet ihr auf der Homepage von ausgestrahlt.de

 

Jetzt gibt's nur noch eins: Computer aus und ran an die Transparente!

Ahaus: Atommüll aus GNS-Konditierungsanlage Duisburg

28.11.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus" sowie die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen gehen davon aus, dass im Rahmen der jetzt genehmigten Atommülleinlagerung für Ahaus zahlreiche Atommülltransporte aus der Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg nach Ahaus rollen sollen. Diese Konditionierungsanlage für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll wird genau wie das Zwischenlager Ahaus federführend von der GNS (Gesellschaft für Nuklear-Service) betrieben. Ein GNS-Sprecher hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass der Atommüll für Ahaus u. a. in Duisburg „verpresst" wird.

 

Die Konditionierungsanlage Duisburg liegt im Stadtteil Wanheim am Rande eines Wohnviertels und ist eine zentrale Atommüll-Verpackungsanlage der deutschen Atomindustrie. Im Jahre 2006 beantragte die GNS in Duisburg zeitgleich zur Einlagerungsgenehmigung für Ahaus eine Erweiterung der „Umgangsgenehmigung". Nach einem Bericht der Rheinischen Post vom Februar 2009 darf die GNS in Duisburg auf dem Werksgelände Atommüll für „zwei bis vier Jahre" zwischenlagern.

„Anscheinend bringt der Ausbau der Konditionierungsanlage mittelfristig aber Kapazitätsprobleme bei der Lagerung des verpressten Atommülls mit sich. Da die Lagerungsmenge vor Ort begrenzt ist, soll Ahaus nun als Zwischenpuffer vor der angestrebten Endlagerung ab 2014 herhalten. So erklärt sich aus unserer Sicht auch die ungewöhnliche Begrenzung der Ahauser Einlagerungsgenehmigung auf maximal zehn Jahre," erklärte Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

 

„Die Atomindustrie erstickt in ihrem eigenen Atommüll. Ahaus soll zum Auffangbecken für den rasant wachsenden Atommüllberg werden. Doch niemand weiß nach den dramatischen Erfahrungen im „Versuchsendlager" Schacht ASSE, ob im ebenfalls ungeeigneten Schacht Konrad überhaupt jemals Atommüll eingelagert wird. Die Leidtragenden werden die Menschen in Ahaus und Duisburg sein, wo sich der Atommüll bereits jetzt stapelt. Duisburg wird durch die geplanten Atomtransporte besonders hart betroffen sein. Ob per LKW oder Bahn - in beiden Fällen wird der Atommüll mitten durch belebte Wohngebiete fahren. Dagegen wird es auch in Duisburg Proteste geben, denn Duisburg soll zu einer Atommüll-Drehscheibe werden," so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Solidarität mit den Bildungsstreikenden!

27.11.09

Liebe Bildungsstreikende, liebe Studierende,


wir vom Anti-Atom Vernetzungstreffen NRW erklären uns solidarisch mit dem Bildungsstreik in Deutschland, Österreich und der ganzen Welt.
Die Bildungspolitik ist in einer Sackgasse. Bachelorstudiengänge, Studiengebühren und fehlende Mittel für Schulen und Hochschulen verhindern die Ausbildung von jungen Menschen, die unsere Zukunftsfragen lösen können.


Auch die Atompolitik ist in einer Sackgasse: Immer noch wird auf die veraltete Atomtechnologie gesetzt, obwohl deren Probleme unlösbar sind. Atomkraftwerke produzieren hochradioaktive Abfälle, für die es weltweit kein Endlager gibt. Wir fordern die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen, damit nicht noch mehr Atommüll produziert wird.
Wir unterstützen euch bei euren Forderungen nach einer besseren und gerechteren Bildung. Außerdem laden wir euch zur Demo am Zwischenlager in Ahaus am 20. Dezember ein, mit der wir Atomtransporte in Nordrhein-Westfalen verhindern.

 

Wir wollen uns dem schlechten Bildungssystem und der lebensgefährlichen Atomenergie gemeinsam mit kreativem und tatkräftigem Widerstand entgegenstellen.

 


Solidarische Grüße
Die TeilnehmerInnen des Anti-Atom-Vernetzungstreffen NRW

Heute (26.11) 19.00 Uhr Kundgebung am Schacht Konrad

26.11.09

Heute hat das Bundesverfassungsgericht mitgeteilt, dass es die Klage des Landwirts Walter Traube gegen das Atommülllager Schacht KONRAD nicht zur Entscheidung annimmt. Wir rufen auf zu einem spontanen Protest, am heutigen Donnerstag um 19.00 Uhr mit Fackeln am Schacht KONRAD. Wir laden alle Gruppen und Organisationen ein, dort vor Ort Stellung zu nehmen !

 

Es sprechen:

 

· KONRAD-Kläger Walter Traube,

· Ludwig Wasmus (Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.)

· und alle, die ihre Stimme noch nicht abgegeben und selbst was zu sagen haben !

 

Wir werden uns weiter wehren! Wenn wir vor den Gerichten kein Gehör bekommen müssen wir eben auf die Straße gehen!

 

Es ist ein Skandal, dass das Verfassungsgericht die Klage noch nicht einmal angenommen hat. Zweieinhalb Jahre lag der Schriftsatz beim Gericht. Zweieinhalb Jahre keine Nachricht vom Gericht. Jetzt, einen Monat seitdem die neue atomfreundliche Regierung im Amt ist, erklärt das Gericht in 3 Seiten Pressemitteilung, warum es die Klage gar nicht erst annimmt.

Die Begründung ist ein Skandal! Das Restrisiko sei in (ferner) Zukunft und damit hätte Traube kein Klagerecht. Klagen könnte man also nur als Toter?! Damit ignoriert das Gericht zudem alle Erfahrungen aus ASSE II und Morsleben. Auch dort seien Gefährdungen erst in ferner Zukunft zu erwarten, hieß es. Nun erleben wir in der Gegenwart akute Gefahren.

 

Das Endlagerkonzept ist gescheitert! Daraus müssen die Lehren gezogen werden!

 

KEIN ATOMMÜLL IN SCHACHT KONRAD - AUCH NICHT AUS AHAUS!

 

Weitere Informationen erhaltet ihr auf

http://www.ag-schacht-konrad.de

Castor-Probleme auch in Ahaus?

25.11.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Castor-Probleme auch in Ahaus ?


- GNS informiert Ahauser Bevölkerung nicht
- „Castoren droht Nachrüstung"


Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus" sowie die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen kritisieren die Betreiberfirma des Zwischenlagers Ahaus, die GNS, dass sie bisher die Öffentlichkeit in Ahaus und im Münsterland nicht darüber informiert hat, ob die bundesweit aufgetretenen Probleme mit den Druckschaltern der Castor-Behälter auch Auswirkungen auf die sechs großen Castoren im Zwischenlager Ahaus haben. Die taz hatte am vergangenen Freitag gemeldet, dass womöglich alle 800 Castoren in Deutschland nachgerüstet werden müssten.

 

Zum Hintergrund: Anfang November hatte im Zwischenlager Gorleben, das ebenfalls von der GNS betrieben wird, ein defekter Druckschalter gleich zweimal eine Undichtigkeit im Deckel eines Castors gemeldet. Derzeit werde laut niedersächsischer Atomaufsicht untersucht, „ob es sich um einen systematischen Fehler handelt." Die Druckschalter sind von besonderer Bedeutung, da sie ein wichtiges Warnsignal für undichte Castor-Deckel sind. Weil die Zwischenlagerhallen aufgrund ihrer offenen Leichtbauart keine abschirmende Funktion für radioaktive Strahlung haben, könnte bei undichten Castor-Deckeln sofort Radioaktivität in die Umgebung gelangen.

 

Laut taz gab GNS-Sprecher Michael Köbl zu, dass auch in anderen Zwischenlagern weitere Druckschalter bereits „rund 25 Meldungen" abgegeben hätten. „Wir sind sehr besorgt, dass darunter auch Castor-Behälter aus Ahaus sein könnten. Die Fehler sind deshalb besonders brisant, weil die Ahauser Castoren zu einem etwaigen Austausch der Deckelschalter womöglich aus Ahaus abtransportiert werden müssen," so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

 

„Wir erwarten von der GNS eine vorbehaltlose Information der Öffentlichkeit über den Zustand der Castoren in Ahaus. Gibt es Probleme mit den Druckschaltern und wenn ja, wie sollen diese behoben werden? Außerdem erwarten wir von der GNS endlich eine Antwort auf die berechtigte Frage, wann und von wo der vor zwei Wochen genehmigte neue Atommüll für Ahaus kommen soll. Die bisherige Geheimhaltungsstrategie ist völlig unangemessen und inakzeptabel," erklärte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Anleitung für Action-Rucksack!

23.11.09

Da auch wir nicht genau wissen, wann der erste Transport mit Atommüll in Ahaus eintrifft (Möglich ist ein Transportbeginn bereits dieses Jahr), ist es wichtig immer auf dem laufenden zu sein um schnell reagieren zu können. Daher haben verschiedene Initiativen beschlossen, das falls der erste Transport in Ahaus ohne unser Wissen eintrifft, am Samstag darauf eine Demo um 14.00 Uhr vor dem Zwischenlager stattfinden soll. Wir haben einen SMS-Verteiler für den Fall der Fälle eingerichtet. (Eintragen könnt ihr euch unter Newsletter/Alarmliste)

 

Damit ihr dann auch nichts vergesst wenn ihr auf dem Weg nach Ahaus seid, hier bereits eine Zusammenstellung der wichtigsten Sachen, die ihr in euren Action-Rucksack packen könnt (Und bereits vor dem TAG X gepackt haben solltet.


SEHR WICHTIG:

 

  • Personalausweis / Führerschein / Fahrzeugpapiere
  • Zettel und Papier (Für: Gedächtnisprotokoll, EA Nummer)
  • Telefon-Groschen und Telefonkarte
  • Feste, bequeme Schuhe
  • WARME, bequeme, enganliegende Kleidung
  • Telefonnummer vom Ermittlungsausschuss (EA)
  • Handy (unnötige Telefonnummern raus aus dem Speicher /

bei Nichtgebrauch Akku raus, da nicht abhörsicher)

  • Essen und Trinken
  • Medikamente
  • Bezugsgruppen ("Alleine macht eh keinen Spaß")


WICHTIG:

  • Wasserdichte Kleidung (Je nach Witterung)
  • Gummistiefel/Wasserdichte Schuhe
  • Nässeschutz (Kunststoffplane)
  • Sitzkissen/Strohsack
  • Isomatte
  • Taschentücher
  • Zelt / Schlafsack
  • Wechselkleidung
  • Landkarten (wenn die Demo nicht in der direkten Nachbarschaft ist)
  • Transparente/Banner/Schilder

 

 

NÜTZLICH:

Erste Hilfe-Pack mit: (reicht, wenn einer in der Gruppe ein Pack dabei hat)

  • 2 Kopfverbänden
  • 2 Dreieckstüchern
  • Pflastern
  • Je ein großes und ein mittleres Verbandspäckchen
  • 5 sterile Kompressen (Wundauflagen) einzeln verpackt
  • 1 Rolle Heftpflaster
  • 1 Verbandsschere
  • 1 Rettungsfolie
  • 2 paar Latexhandschuhe
  • Flasche zum Augenausspülen

 

  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Musik / Radios
  • Camp-Werkzeug (Hammer, Säge usw.)
  • Fahrrad
  • Campingausrüstung
  • Besteck und Geschirr
  • Gaskocher
  • Wasserkanister
  • Infotisch der eigenen Gruppe
  • Seifenblasen / Konfetti / Luftschlangen
  • Straßenkreide
  • Trillerpfeife / Rasseln / Hörner / Ratsche / Trommeln
  • Kabeltrommeln
  • Fackeln, Kerzen
  • Mülltüten
  • Klopapier

 

AUF KEINEN FALL:

  • Drogen / Alkohol (Selbstgefährdung und Gefährdung anderer)
  • Persönliche Adressbücher oder Notizbücher, Kalender
  • Schminke oder Fettcreme (bindet Tränengas)

Tiere

Ahaus/Heek: Unfall mit LKW auf A31 hätte auch ein Atomtransporter sein können!

17.11.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen


Der schwere LKW-Unfall in der vergangenen Nacht auf der A31 bei Ahaus und Heek alarmiert die BI „Kein Atommüll in Ahaus" und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland. Ein 40-Tonnen-Sattelzug war wenige Kilometer vom Zwischenlager Ahaus von der Fahrbahn abgekommen, sodass die Autobahn nach Norden für sieben Stunden gesperrt werden musste.

 

„Just auf der A31 sollen auch die angekündigten Atommülltransporte nach Ahaus laufen. Zudem fahren auf der Autobahn regelmäßig Urantransporte zur Urananreicherungsanlage Gronau. Wenn es sich bei dem verunglückten LKW um einen Atomtransport gehandelt hätte, wäre eine radioaktive Verseuchung der Umgebung nicht auszuschließen gewesen. Die Unfallgefahren von Atomtransporten sind real und dürfen nicht verharmlost werden," warnte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Bereits vor wenigen Tagen hatte der renommierte Strahlenbiologe Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein im WDR vor den Unfallgefahren bei Atomtransporten gewarnt. Doch die Bezirksregierung Münster und die Landesregierung in Düsseldorf verschweigen weiter beharrlich die Herkunftsorte und die Zusammensetzung des für Ahaus genehmigten Atommülls sowie die Transportrouten und die Transportdaten.

 

„Wir werden deshalb unsere Proteste verstärkt fortsetzen. Bis zum Freitag findet diese Woche jeden Abend von 18 bis 20 Uhr eine Mahnwache vor dem Zwischenlager in Ahaus statt. Und am 20. Dezember rufen wir zu einer überregionalen Demonstration vor dem Zwischenlager auf. Ahaus darf nicht zum Atommüll-Mekka werden," erklärte Felix Ruwe, Sprecher der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

Einwendungen gegen Salzstock Morsleben sammeln!

16.11.09

Im „Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben" (ERAM) nahe Helmstedt liegen in einem alten Salzbergwerk ca. 37.000 Kubikmeter Atommüll. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), plant das Lager nach weiträumiger Verfüllung sang- und klanglos zu verschließen. Sicher? Für eine Million Jahre?

 

Ihr seit der Meinung, daß die Idee nicht ganz so sicher ist, wie vielleicht das BfS meint?

 

Dan werdet aktiv und sammelt Einwendungen gegen die Pläne. Ladet euch die Unterschriftenliste runter und legt sie in eurer Uni, Cafes, Kneipen, Infotischen oder auf Konzerten aus.

 

Wir zeigen uns solidarisch mit allen Endlagerstandorten. Die Weitere Produktion von Atommüll muss ein Ende finden - SOFORT!

 

Grußworte aus Morsleben an den Münsterländer Widerstand

 

Grußwort an die DemoteilnehmerInnen in Ahaus

 

Liebe Mitstreiter im Kampf gegen Atommüll,


als Morsleben-Kampagne, in der die 4 Endlager-Standorte, der BUND Sachsen-Anhalt und RobinWood zusammen arbeiten, schicken wir Euch herzliche Grüße und wünschen Euch Kraft und Erfolg im Widerstand gegen die sinnlose hin und her Schieberei des Atommülls.


In Morsleben soll gerade das Exempel statuiert werden, dass es für die Langzeitsicherheit nicht auf geologiche Eigenschaften ankommt, sondern dass sie durch Bauwerke aus Menschenhand „hergestellt“ werden kann.


Dort wurden bis 1998 insgesamt 37.000 Tonnen Atommüll eingelagert – in ein altes Salzbergwerk, das zu diesem Zweck in etwa so geeignet war und ist, wie die skandalträchtige Asse. Erst eine Klage stoppte das Abkippen des Strahlenmülls. Jetzt soll das Bergwerk mit
Beton verfüllt und verschlossen werden. Wenn wir zulassen, dass die Anforderungen an die Verwahrung von Atommüll derart drastisch nach unten korrigiert werden wie es in Morsleben aktuell geschieht, lässt sich Atommüll zukünftig überall dauerhaft lagern – und zwar unterirdisch
wie oberirdisch. In Ahaus so gut wie in Morsleben. Die Frage der Langzeitsicherheit würde auf technische und bauliche Lösungen beschränkt und die Atommeiler könnten getrost weiterlaufen. Dem gilt es Einhalt zu gebieten.


Sammeln wir gemeinsam Einwendungen gegen Morsleben, verhindern wir gemeinsam die Verschiebung des Atommülls, und wichtiger noch, dass neuer produziert wird, denn: Solange es keine Endlager gibt, ist die Zukunft der Zwischenlager ungeklärt !


Wir wünschen Euch Mut und Durchhaltevermögen beim Kampf um ein lebenswertes Münsterland !

150 Menschen beim Sonntagsspaziergang - Dauermahnwache ab Montag vorm BZA

15.11.09

Heute fand im Rahmen des Sonntagsspaziergang eine große Demonstration gegen die geplanten Atomtransporte nach Ahaus statt.

 

Rund 150 Menschen beteiligten sich an den Protesten. Die Polizei war in hoher Zahl vertreten. So versuchte beispielsweise zu Beginn der Demo ein Kamerawagen der Gelsenkirchener Polizei die Demo abzufilmen, brach dies jedoch nach kurzer Zeit ab.

 

Nach einer Kundgebung am Bahnhof, bei der Heiner Möllers noch einmal das unkooperative Verhalten der Ahauser Polizei bei der letzen Mahnwache verurteilte (eine Strafanzeige gegen einen Atomkraftgegner), ging es weiter zum Rathaus in der Innenstadt. Hier fand eine weitere Zwischenkundgebung statt.

 

Peter Dickel von der AG Schacht Konrad wies noch einmal mit Nachdruck darauf hin, das es immer noch kein Endlager für den radioaktiven Müll gibt.

Der Atommüll der jetzt auf Ahaus zukommt, soll nach Willen der Bundesregierung und der Energieversorgungsunternehmen nach Zwischenlagerung in Ahaus in den Schacht Konrad eingelagert werden.

 

Am Bahnübergang Schorlemerstrasse wurde die Demo nach einer Abschlusskundgebung beendet.

 

 

Ab Montagabend (16.11) angemeldete Mahnwache vorm BZA

 

Die Anti-Atomkraftgruppen aus dem Münsterland haben daher von Montag bis Freitag jeden Abend eine Mahnwache von 18.00 - 20.00 Uhr vor dem Zwischenlager (Ahaus-Ammeln 59) angemeldet. Hier gibt es die Möglichkeit, sich auf den neuesten Stand zu bringen und Protest zu zeigen.

 

Neuer Atommüll bringt auch neue Konflikte ins Münsterland. Wir wollen keinen neuen Atommüll. Weder in Ahaus, noch anderswo. Daher fordern wir die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit. Wer keine Lösung für das Entsorgungsproblem hat, darf nicht noch mehr Müll produzieren. Das Entsorgungschaos wird so nur noch größer.

 

Bilder vom Sonntagsspaziergang findet ihr auf anti-atom-aktuell.de

Einlagerung von schwach-und mittelradioaktiven Abfallen genehmigt!

11.11.09

Auch wenn es das Datum vermuten lässt, handelt es sich hier nicht um einen Karnevalsscherz.

 

Die GNS (Betreiberfirma des Brennelementlager Ahaus) gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, das die Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und der Stilllegung von Atomanlagen von der Bezirksregierung Münster genehmigt wurde.

 

Ein neuer 32-Tonnen Kran wurde bereits für diesen Zweck in der Lagerhalle neu installiert.

 

Laut GNS soll es sich bei dem Abfall um Bauschutt, Papier, Putzlappen, Metallschrott sowie ausgebaute Anlagenteile handeln. Diese werden dann in unterschiedlichen Behältern aus Beton, Guss und Stahl in der Lagerhalle eingelagert.

 

Die ersten Transporte könnten bereits in den nächsten Tagen beginnen.

Haltet euch auf dem laufenden und checkt regelmäßig diese Seite.

 

Trotz alledem setzen wir uns die Clownsnasen auf und werden am kommenden Sonntag (15.11) um 14.00 Uhr am Bahnhof Ahaus gegen diese Transporte sowie die immer noch in Planung befindlichen Transporte aus Jülich und La Hague demonstrieren. 

 

KEIN NEUER ATOMMÜLL NACH AHAUS - ATOMANLAGEN SOFORT STILLLEGEN! WELTWEIT!

Erneute spontane Proteste am Brennelementelager!

08.11.09

Gestern Abend trafen sich ca. 50 Atomkraftgegner vor dem Brennelementelager Ahaus um gegen die geplanten Atomtransporte nach Ahaus zu demonstrieren. Ausgerüstet mit Fackeln, Luftballons, Transparenten und guter Laune trafen sich die Atomkraftgegner vor dem Tor des Zwischenlagers um danach noch an den Zäunen eine Materialkontrolle vorzunehmen.

 

In einer Pressemitteilung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen heißt es:

 

„Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland fordern von der Bundes- und Landesregierung die unsinnigen und gefährlichen Atommülltransporte sofort abzusagen. Dass die Genehmigungsverfahren geheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt werden, beweist eindeutig, dass die Atommülllagerung in Ahaus auf wackligen Füßen steht," so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.


CDU und Rüttgers täuschen die Ahauser Bevölkerung


Die Anti-Atomkraft-Initiativen in Ahaus und dem Münsterland sehen sich von der nordrhein-westfälischen CDU und Ministerpräsident Rüttgers massiv getäuscht. Noch 2004 hatte die CDU in der Opposition in einem Entschließungsantrag (Landtagsdrucksache 13/5243) wörtlich gefordert: „Ein erneuter Atommülltransport ist der Bevölkerung in Ahaus und Umgebung solange nicht zumutbar, wie die Frage der Endlagerung für Deutschland ungeklärt ist."

 

„Nun versucht die CDU mit aller Macht neuen Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich sowie der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Ahaus zu bringen, obwohl die Endlagerfrage in Deutschland und weltweit weiterhin völlig ungeklärt ist," so Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

 

Kommt am 15.11.09 nach Ahaus um mit uns gegen die unsichere Verschiebung von Atomtransporten zu demonstrieren.

 

Am 20.12.09 geht es dann weiter mit einer bundesweiten Demonstration gegen die geplanten Atomtransporte, denn - Atomausstieg bleibt Handarbeit!

 

Atomkraftgegner protestieren vor dem Zwischenlager Atomkraftgegner protestieren vor dem Zwischenlager

NRW-Verfassungsschutz plant Transporte!

02.11.09

Nicht nur die Betreiber stecken in den Planungen für neue Atomtransporte von La Hague nach Ahaus. Für den Verfassungsschutz NRW ist es bereits klare Sache, das Transporte nach Ahaus rollen werden.

 

So heißt es im Verfassungschutzbericht NRW 2008 auf S. 118 unter Punkte 4.2.5 "Themenfeld Antikernkraft"

 

"(...) ist insbesondere bei Transporte von Atommüllbehältern von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague in die Lager Ahaus (Nordrhein-Westfalen) und Gorleben (Niedersachsen) mit Auseinandersetzungen zu rechnen. Gewalttätige Aktionen von Kernkraftgegnern sind dabei seit Jahren zu beobachten."

 

Der Bericht ist im Januar 2009 erschienen, die Planungen für neue Transporte laufen also auch bei der Polizei schon seit geraumer Zeit.

 

Kommt daher am 15. November um 14.00 Uhr nach Ahaus zum Sonntagsspaziergang. Treffpunkt ist der Bahnhof, danach werden wir uns gemeinsam zum Rathaus bewegen.