Noch schnell was spenden...

29.12.09

Auch wenn ihr zur Weihnachtszeit mit Spendenaufrufen überhäuft werdet, hier auch der von uns:

 

Für die geplanten Aktionen zu den kommenden Atomtransporten nach Ahaus und unsere kontinuierliche Arbeit benötigen wir dringendst Geld. Daher würden wir uns freuen, wenn du uns den ein oder anderen Euro zukommen lassen würdest, damit wir auch im kommenden Jahr ordentlich Ramba-Zamba gegen die Atomlobby machen können.

 

Empfänger: Aktionbündnis Münsterland
Kontonummer: 357 730 701
Bankleitzahl: 401 646 18 (Volksbank Wettringen)

Stichwort "Castor 2010"

 

Dankeschön für euere Unterstützung im letzten Jahr und auf ein aktionsreiches, widerständisches 2010.

 

P.S.: Noch besser fänden wir es aber, wenn ihr RWE, E.on, ENBW und Vattenfall den Hahn zudreht und zu einem der atomstromfreien Anbieter wechseln würdet. Ist bei naturstrom inzwischen z.B. mit 19,9 cent pro kilowatt günstiger als bei RWE und natürlich auch sauberer

 

Weitere Infos zum Stromanbieterwechsel und sauberen Energieversorgern gibt es auf:

http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

Bundesregierung zu Ahaus-Atommülllagerung: „Zweimal pro Woche Transporte“ – „1800 Gebinde“

22.12.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Die BI „Kein Atommüll in Ahaus" und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland zeigen sich alarmiert über die aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Zu den ab Anfang 2010 geplanten Atommülltransporten nach Ahaus schreibt die Bundesregierung, es werde „mit der Annahme und Abgabe von maximal 1800 Gebinden über einen Zeitraum von zehn Jahren gerechnet. (...) Nach Angaben der Betreiber ist realistisch im Mittel von ca. zwei Transporten pro Woche auszugehen."

 

„Diese Zahlen sind schockierend, denn sie bedeuten, dass in Ahaus in den nächsten zehn Jahren ein ständiger Verkehr mit Atommüll geplant ist - auf der Schiene und auf der Straße. Das Ahauser Atommülllager wird zu einer Drehscheibe für Atommülltransporte umgewandelt. Dazu kommen noch die 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll, die ab 2011 aus Jülich anrollen sollen," so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

 

„Für Ahaus wurde von der Bezirksregierung Münster eine höhere radioaktive Strahlungsmenge genehmigt, als sich momentan im Endlager ASSE II befindet, dennoch gab es keinerlei Öffentlichkeitsbeteiligung. In der ASSE überlegt man, ob der Atommüll nicht sogar wieder an die Oberfläche gebracht werden soll, doch in der Leichtbauhalle Ahaus soll er dicht an dicht gestapelt werden. Das ist unverantwortlich," erklärte Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Deshalb werden die Anti-Atomkraft-Initiativen schon Anfang 2010 wieder auf die Straße gehen. Am 17. Januar findet in Ahaus der nächste Sonntagsspaziergang statt und am 23. Januar folgt ein Autobahn-Aktionstag von Ahaus zur Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim und weiter zum Forschungszentrum Jülich. An beiden Standorten sind Kundgebungen geplant. Für den 24. April ist in Ahaus zwei Wochen vor der Landtagswahl eine Großdemonstration zum Tschernobyl-Jahrestag geplant.

 

Positives Fazit für 2009

 

Für das ablaufende Jahr 2009 ziehen die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland dennoch ein positives Fazit: „Die Uranmüllexporte von Gronau nach Russland konnten gestoppt werden, der Widerstand in Ahaus wächst wieder spürbar, das RWE-Atomkraftwerk im bulgarischen Belene wurde verhindert und Anfang September demonstrierten 50 000 Menschen auf der größten Anti-Atom-Demonstration seit 20 Jahren - die „Renaissance der Atomenergie" stößt auf starken Widerstand in der Bevölkerung. Wir sind optimistisch, dass sich dieser Trend 2010 noch verstärkt," so Matthias Eickhoff von der Gruppe SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

Antwort der Bundesregierung zum runterladen
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Kurz vor Ahaus-Demo Teilerfolg für Atomkraftgegner: Atomtransporte von La Hague vier Jahre verschoben!

18.12.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Zwei Tage vor der überregionalen Demonstration am 20. Dezember um 14 Uhr am Atommülllager Ahaus können Atomkraftgegner einen ersten Teilerfolg verbuchen: Die hoch verstrahlten Brennelement-Strukturteile aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague werden nach Angaben der Zwischerlager-Betreiberin GNS „voraussichtlich ab 2015" nach Ahaus rollen. Bei Beantragung der Einlagerungsgenehmigung Ende 2006 hatte die GNS noch 2011 angegeben. Dieses Datum findet sich auch noch auf der aktuellen Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Doch nun hat die GNS auf der firmeneigenen Webseite das Transportdatum stillschweigend korrigiert.

 

„Für die Menschen in Ahaus und im Münsterland ist diese vierjährige Verschiebung eine gute Nachricht. Doch GNS und BfS müssen nun erklären, warum es zu dieser erheblichen Verzögerung kommt: Gibt es Probleme bei der Konstruktion, Erprobung oder sicherheitstechnischen Abnahme der neuartigen Castor-ähnlichen Behälter TGC 36? Gibt es in La Hague betriebsinterne Probleme? Gibt es Probleme mit dem Atommüll selbst? Wir erwarten hier rasche Antworten," fordert Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Ungeachtet der massiven Verzögerungen bei den La Hague-Ahaus-Transporten plant die GNS weiterhin ab „Anfang 2010" Atommülltransporte mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll nach Ahaus sowie spätestens ab 2011 die Einlagerung von 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich.

 

Um diese unsinnigen und gefährlichen Atomtransporte politisch zu verhindern, demonstrieren regionale und überregionale Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände am jetzigen Sonntag um 14 Uhr vor dem Zwischenlager. Dabei werden die Atomkraftgegner mit einem ca. 1 km langen Anti-Atom-Transparent der Initiative .ausgestrahlt die Zufahrten zum Zwischenlager dicht machen.

 

„Die Einlagerungen von Atommüll in Ahaus sind rein politisch motiviert. Ein Sicherheitsgewinn ergibt sich in der Leichtbauhalle in Ahaus nicht. Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung," begründet Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus" die Proteste. „Wir fordern von der Landesregierung einen atompolitischen Kurswechsel."

 

Weitere Demos: Schacht Konrad, Endlager Morsleben und AKW Biblis

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen unterstützt auch die weiteren Demonstrationen an diesem Wochenende:

 

  • Schacht Konrad: Heute um 18 Uhr gibt es einen Fackelzug zum geplanten Endlager Schacht Konrad.

 

  • Morsleben: Am morgigen Samstag um 14 Uhr werden beim Umweltministerium in Magdeburg tausende Unterschriften gegen die Einbetonierung des DDR-Endlagers Morsleben übergeben.

 

  • Biblis: Am Sonntag um 14 Uhr findet vor dem Pannenreaktor Biblis eine Demonstration statt.

 

„Die Dichte der Aktionen zeigt, dass die Anti-Atom-Bewegung wieder an vielen Orten Druck macht. Für die Weiternutzung der Atomenergie gibt es in Deutschland schon lange keine Mehrheiten mehr in der Bevölkerung. Unsere Forderung ist deshalb: Atomausstieg jetzt - grünes Licht für erneuerbare Energien!" so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

20. Dezember, 14 Uhr: Zwischenlager-Demo in Ahaus!

15.12.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

1 km langes Anti-Atom-Transparent rund um Zwischenlager !
- Überregionale Beteiligung gegen neue Atommülltransporte nach Ahaus

 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltgruppen aus dem Münsterland, Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus rufen für Sonntag, 20. Dezember, um 14 Uhr zu einer Demonstration vor dem Brennelement-Zwischenlager Ahaus auf. Die Demonstration richtet sich gegen die ab Anfang 2010 geplanten Atommülltransporte nach Ahaus sowie gegen die geplanten Laufzeit-Verlängerungen für deutsche Atomkraftwerke. Die Veranstalter rechnen mit der größten Anti-Atom-Demonstration in Ahaus seit den Castor-Transporten von Dresden-Rossendorf nach Ahaus 2005.

 

Angekündigt sind u. a. Sonderbusse aus Bonn, Köln und dem Wendland. Auch die AG Schacht Konrad, die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, das Informations-Netzwerk contratom, der BUND NRW, die Grüne Jugend NRW sowie die bundesweite Initiative .ausgestrahlt rufen zu der Demonstration auf.

 

.Ausgestrahlt bringt ein 1 km langes Mega-Transparent aus Berlin mit, das bereits bei der Belagerung der Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP im Oktober im Einsatz war. Mit dem „längsten Anti-Atom-Transparent" sollen die Eingänge zum Zwischenlager Ahaus symbolisch dicht gemacht werden. Es werden auch RednerInnen aus Frankreich und Finnland erwartet, wo der Ahaus-Miteigentümer EON neue Atomkraftwerke bauen möchte.

 

„Mit der Demonstration vor dem Zwischenlager Ahaus wollen wir zum Jahresende ein klares Zeichen des Protests setzen. Die Menschen in Ahaus und im Münsterland erhalten auch bundesweit viel Unterstützung in ihrem Kampf gegen die widersinnigen und gefährlichen neuen Atommülltransporte. Die von der Bezirksregierung Münster genehmigte Radioaktivitätsmenge für Ahaus ist sogar rund 30mal höher als im absaufenden Versuchsendlager ASSE II. Das Zwischenlager ist aber für Atommülllagerungen nicht geeignet und Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung. Wir brauchen keinen neuen Atommüll, sondern den sofortigen Atomausstieg," zeigt sich Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus" kämpferisch.

 

Widerstands-Jubliläum: 15 Jahre Sonntagsspaziergang Ahaus

 

Mit der Demonstration feiert die Anti-Atom-Bewegung in Ahaus auch ein kleines Jubiläum: Vor genau 15 Jahren wurde 1994 der sog. „Sonntagsspaziergang" am Zwischenlager Ahaus ins Leben gerufen. Seither wird an jedem dritten Sonntag im Monat für den Atomausstieg demonstriert - damit ist der Sonntagsspaziergang zum Rückgrat des Anti-Atom-Protests in Ahaus und im Münsterland geworden. Für 2010 erwarten die Initiativen aufgrund der angekündigten Atommülltransporte wieder deutlich größere und regelmäßige Proteste in Ahaus sowie entlang der betroffenen Transportstrecken. Viele Initiativen haben bereits angekündigt: „Wir stellen uns quer!"

 

„Der Anti-Atom-Widerstand in Ahaus und im Münsterland ist sehr lebendig. Wir haben in den vergangenen 15 Jahren den Bau einer zweiten Atommüllhalle verhindert und die jetzige steht noch zu 90% leer. Anstatt die Atommülllagerung in Ahaus für politisch gescheitert zu erklären, versucht die Landesregierung auf Biegen und Brechen Atommüll ins Münsterland zu bringen. Dagegen werden 2010 viele Menschen auf die Straßen gehen," so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Sammelpunkt zur gemeinsamen Anfahrt in Coesfeld

14.12.09

In Coesfeld gibt es für die Demo am 20. Dezember einen gemeinsamen Abfahrtpunkt damit jeder zur Demo kommt.

 

Am Parkplatz beim Arbeitsamt (48653 Coesfeld) könnt ihr euch sammeln und Fahrgemeinschaften bilden.

 

Weitere Sammelpunkte im Münsterland an denen wir noch keine Kontaktpersonen haben FINDET IHR HIER.

 

Wenn ihr auf jeden Fall von einem der Sammelpunkte abfahrt und noch 1-2 oder mehr Plätze frei habt, meldet euch bei uns, damit wir einen Überblick bekommen und so Mitfahrgesuche an euch weitervermitteln können.

 

Vielen Dank für euere Mitarbeit!!!

1. Bus aus Bonn voll - schaffen wir auch einen zweiten?

09.12.09

Mal wieder erfreuliche Nachrichten aus Bonn:

 

Der erste Bus zur Demo am 20.12.09 nach Ahaus aus Bonn ist bereits komplett gefüllt. Jetzt versuchen die Bonner, noch einen zweiten Bus voll zu machen. Bist du dabei?

 

Die Fahrt kostet 20 Euro bis zum 15.12 (Der Frühbucherrabatt wurde um 5 Tage verlängert). Danach kosten die Tickets 25 Euro. Abfahrt ist am 20.12 um 10.00 Uhr ab Bonn, Europabusbahnhof. Auch ist ein Zwischenstopp in Köln (Köln-Westbahnhof, 10.30 Uhr) zum Einsteigen geplant.
Abfahrt: Hans-Böckler-Platz / Bahnhof West  10.30 Uhr

 

Weitere Infos zu den Bussen findet ihr hier!

Ahaus: Atommüll aus Duisburg, Jülich und Karlsruhe

09.12.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Nach diversen Presseberichten der letzten Tage gehen die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus" und die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen davon aus, dass aus den Atommüll-Konditionierungsanlagen Duisburg-Wanheim und Karlsruhe Atommüll nach Ahaus rollen soll. Beide Atomanlagen werden von der GNS (Gesellschaft für Nuklear-Service) betrieben, die auch das Brennelement-Zwischenlager Ahaus federführend betreibt. In einem Interview nannte GNS-Sprecher Michael Köbl „Anfang 2010" als wahrscheinlichen Termin für den ersten Atommülltransport. Aus Duisburg werde dabei „ziemlich sicher" Atommüll nach Ahaus rollen. Die GNS ist eine Tochterfirma der vier großen Energiekonzerne EON, RWE, EnBW und Vattenfall.

 

Laut GNS seien aber auch Atommülltransporte aus dem Forschungszentrum Jülich sowie aus der Konditionierungsanlage Karlsruhe möglich. In Jülich betreibt die GNS einen Außenposten der Landessammelstelle Niedersachsen, in Karlsruhe wird mittelradioaktiver Atommüll aus dem Reaktorkern aufgrund der hohen Strahlenbelastung z. T. unter Wasser in sog. Mosaik-Behälter verpackt. Weitere Absenderorte für Atommüll nach Ahaus wollte die GNS nicht ausschließen.

 

„Langsam kommt etwas mehr Licht in die bisher strikt geheim gehaltenen Atommüllpläne der GNS. Es ist erschreckend, wie viel Atommüll hier von unterschiedlichsten Standorten nach Ahaus kommen soll. Insbesondere das Ruhrgebiet und der Niederrhein werden von den geplanten Atommülltransporten stark betroffen - und dass, obwohl der Atommüll in Ahaus laut GNS nur zehn Jahre lagern soll," kritisierte Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

 

„ Wir sind sehr empört, dass die Bezirksregierung Münster als Genehmigungsbehörde sowie die Landesregierung in Düsseldorf und das Bundesamt für Strahlenschutz als Atomaufsicht nicht von sich aus die Öffentlichkeit über die Herkunftsorte des Atommülls für Ahaus informieren. Hier ist der GNS ein Blankoscheck ausgestellt worden, um den bundesdeutschen Atommüll planlos für einige Jahre von Standort A nach Standort B zu verschieben - mit einer sicheren Entsorgung des Atommülls hat dies nichts zu tun, sondern belastet nur die Bevölkerung," so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

20. Dezember: Demonstration am Zwischenlager Ahaus

 

Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen an den betroffenen Standorten Duisburg, Jülich und Karlsruhe zu Protesten gegen die Atommülltransporte nach Ahaus auf. „Wir haben bereits erste Kontakte geknüpft und werden unseren Protest auch an den Abfahrtsorten deutlich machen," so Felix Ruwe.

 

Für den 20. Dezember ist um 14 Uhr eine Demonstration vor dem Zwischenlager in Ahaus geplant. Neben den regionalen rufen unter anderem die nordrhein-westfälischen sowie Anti-Atomkraft-Initiativen aus Norddeutschland, die AG Schacht Konrad und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf.

GNS im Visier - Fotos vom Standort Duisburg!

07.12.09

Auf unserer Internetseite findet ihr ab sofort Fotos von den Standorten Duisburg-Wanheim und Ahaus

 

In Duisburg betreibt die GNS (Gesellschaft für Nuklearservice) eine Konditionierungsanlage für Atommüll, deren Zufahrt mitten durch ein Wohngebiet (Wanheim) führt. Duisburg ist ein heißer Kandidat für die ersten Transporte von schwach-und mittelradioaktiven Abfall nach Ahaus.

 

Weitere Fotos werden in den kommenden Wochen folgen

 

Hier gelangt ihr zu den Bildern:

Atomkraftgegner fordern neue Klimapolitik!

04.12.09

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen fordern von den Staats- und Regierungschefs auf dem Kopenhagener Klimagipfel nächste Woche ein radikales Umdenken in der Klimapolitik. „Atomenergie und Kohlekraftwerke sind die falsche Antwort auf die riesigen Herausforderungen beim Klimaschutz. Wer weiterhin massiv neue CO²-Verschmutzer baut und auf die hochgefährliche Dinosaurier-Technologie Atomkraft setzt, beschreitet eine klimapolitische Sackgasse. Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar, wir haben deshalb keine Zeit zu verlieren," forderte Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels wird sich das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen deshalb am morgigen Samstag in Duisburg-Walsum zum Klimaaktionstag an der Protestaktion des Klimabündnisses Niederrhein gegen den Neubau von Kohlekraftwerken beteiligen.

 

Die Anti-Atomkraft-Initiativen kritisieren auch scharf die aktuelle Entscheidung der Bezirksregierung Münster, den Baustopp für das geplante EON-Kohlekraftwerk Datteln teilweise wieder aufzuheben. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte im September den Bebauungsplan für das Kraftwerk aufgehoben.

 

„Die großen Energiekonzerne in Nordrhein-Westfalen, EON und RWE, blockieren mit ihrer Atom- und Kohlepolitik den Umstieg auf Erneuerbare Energien. Die Konzerne investieren Milliarden von Euro in klimafeindliche Kohlekraftwerke sowie in den Ausbau der Atomenergie. Das Geld fehlt damit für den Ausbau klimafreundlicher Erneuerbarer Energien. Hier muss von der Bundesregierung dringend politisch gegengesteuert werden," so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen für den 20. Dezember um 14 Uhr zu einer überregionalen Demonstration vor dem Zwischenlager Ahaus auf. Zentrale Forderungen sind der sofortige Atomausstieg sowie ein Einlagerungsstopp für Atommüll im Zwischenlager Ahaus. Nach Ahaus sollen in den kommenden Jahren mehrere Hundert Atommülltransporte rollen.

Die Wendländer kommen...

03.12.09

Jetzt freuen wir uns noch mehr:

Nicht nur die Bonner, auch die Gorlebener organisieren einen Bus zur Demonstration am 20. Dezember nach Ahaus

 

Abfahrt ist am 20.12.09 um 8.00 Uhr in Lüchow am Gildehausparkplatz.

Die Fahrt kostet euch 18 Euro. Eine Anmeldung ist über das Bi-Büro moeglich: Tel.: 05841-4684

 

Bis zum 20.12 in Ahaus am Zwischenlager. Eure Münsterländer!