• Das Zwischenlager in Jülich ist auf neuerem Stand als das Zwischenlager in Ahaus

Entgegen der Behauptung der Betreiber des Forschungszentrum Jülich ist die Lagerung in Ahaus keinesfalls sicherer. Denn das Zwischenlager in Jülich ist ein Jahr jünger als das in Ahaus. Zudem gibts es in Jülich eine "Heiße Zelle", eine Reperaturstation für Castoren die in Ahaus nicht vorhanden ist. Müsste also mal ein Castor repariert werden, müsste er erst defekt durchs Land nach Jülich zurückgefahren werden, um vor Ort repariert zu werden.

 

  • Verschiebung von Atommüll ist keine Entsorgung

Auch wenn der Atommüll, ob schwach- mittel- oder hochradioaktiv, immer wieder verschoben wird, es wird niemals ein sicheres Endlager geben. Ob Dauerlager Ahaus, ob Schacht Konrad oder Gorleben.

Mit den Transporten von Jülich nach Ahaus entstehen nur unnötige Kostenn für den Steuerzahler und das Entsorgungschaos wird weiterhin vertuscht.

"Irgendwo muss der Müll ja hin" hört man ab und an. Allerdings konnte bisher noch niemand geograpisch bennenen, wo "Irgendwo" eigentlich liegt. Und in diesem Fall sollte nicht der Weg das Ziel sein sondern das Ziel sollte das Ziel sein. Und das auf dem kürzesten Weg.

 

  • Der Transport ist eine rein politische Entscheidung

Bei den Castortransporten von Jülich nach Ahaus geht es nicht darum ein sicheres Lager für den Müll zu finden, sondern das Image vom Forschungszentrum aufzupolieren. Mit Atommüll spielt nunmal keiner gerne und seit Fukushima möchte sich auch keiner mehr damit sehen lassen.

Wer jedoch genau hinschaut wird sehen, das die atomare Forschung in Jülich weitergeht. Urenco lässt auf dem Gelände des Forschungszentrum weiter an Uranzentreifugen forschen und der alte, verstrahlte Forschungsreaktor steht auch noch immer und keiner weiß wohin damit!

 

  • Die Kosten für eine Einlagerung in Ahaus sind günstiger

Die Kosten für den Neubau bzw. einer Restauration der Lagerhalle in Jülich werden bis jetzt mit 40 Millionen Euro angegeben. Zusätzlich kämen noch die Einlagerungskosten für Bewachung und Sicherheit hinzu, sodass Summen von 180 Millionen Euro über 30 Jahre genannt werden.

ERSCHRECKEND, ODER?

Eigentlich nicht . Einlagerungskosten entstehen überall, ob in Jülich oder Ahaus. Der letzte Transport nach Gorleben lag kostenmäßig bei ca. 33 Millionen Euro. Für den Abtransport von Jülich nach Ahaus wird es mindestens 26 mal zum Ausnamezustand kommen, bei denen es große Polizeieinsätze geben wird. Bitte jetzt rechnen, was günstiger ist!!

Entscheidend ist: Für die Lagerung in Jülich muss der Bund als 90%-iger Anteilseigner mit gerade stehen. Beim Abtransport nach Ahaus würden dem Bund diese Kosten entfallen, jedoch muss das Land NRW für den Polizeieinsatz gerade stehen. Die politische Dimension zeigt sich gerade hier, es geht hier nicht um eine mehr oder weniger sichere Entsorgung des Atommülls, sondern nur um die Kostenfrage und wer die Zeche zu bezahlen hat!

 

  • Die Genehmigung für das Zwischenlager in Jülich läuft 2013 aus

Richtig. Allerdings ist eine weitere Lagerung der Castoren in Jülich nach einem Gutachten sogar ohne Neubau einer Halle nur mit Nachrüstungen möglich. Es fehlt alleine der Wille. Und auch die Lagerung in Ahaus ist bis 2036 begrenzt. Was danach passiert steht noch in den Sternen. Allerdings muss auch dann unter Umständen ein neues "Zwischenlager" gebaut werden welches erst genehmigt werden muss. Und dann braucht es auch noch Zeit für den Abtransport auch inkl. aller Genehmigungen. Alles vor 2036.

 

Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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