Achtung: Diese Seiten werden stetig in ehrenamtlicher Arbeit ergänzt und aktualisiert. Wir bitten um Verständnis, dass bei der aktuellen schnellen Entwicklung nicht immer eine tägliche Aktualisierung möglich ist.

Hintergrund: Transporte von Jülich nach Ahaus

Kurzinfo: Aus dem Forschungsreaktor Jülich sollen 152 Castor-Behälter mit 288.161 Graphitkugeln nach Ahaus geliefert werden, die aus dem Betrieb des ehemaligen Versuchsreaktor stammen


Fr

08

Feb

2013

Infotour in der Atomregion Münsterland

- Veranstaltungen in Steinfurt, Gescher, Marl, Münster, Emsdetten und
Gronau

Der zweite Jahrestag der Fukushima-Katastrophe rückt näher. Zu diesem Anlass wollen Anti-Atom-Initiativen aus dem Münsterland darauf aufmerksam machen, dass ein richtiger Atomausstieg nicht in Sicht ist und zahlreiche Atomanlagen weiter laufen, weiteren Müll produzieren und Atomtransporte verursachen. Deshalb starten sie in der zweiten Februarhälfte eine Informationskampagne.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

17

Jan

2013

Garrelt Duin (SPD) zementiert Ahaus zum Endlager

In einem RTL-West-Interview vom 16.01.2013 zeigt der Wirtschaftsminister von NRW Garrelt Duin (SPD), in welche Richtung die Atompolitik der rot-grünen Landesregierung geht. Ahaus wird auf jeden Fall bestand haben, solange es kein geeignetes Endlager gibt. Damit macht Duin das sogenannte Zwischenlager in Ahaus de facto zu einem Endlager. In dem Interview äußert sich Duin mit den folgenden Worten (ab 22:10 Min)

mehr lesen 0 Kommentare

Di

15

Jan

2013

Infotour: Veranstalter gesucht!

In der zweiten Februarhälfte möchten wir eine Infotour starten. Wir haben ReferentInnen, die eine Menge zu erzählen haben. Über Atomanlagen in NRW, über Atomtransporte, über Urananreicherung und Zwischenlagerung von Atommüll. Und wir möchten für die Demo zum Fukushima-Jahrestag mobilisieren. Jedoch fehlen uns die Räume und die Zuhörer. Und jetzt kommt ihr ins Spiel: Wir benötigen eure Hilfe!

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

14

Jan

2013

PM: „Atompolitik in NRW unkoordiniert und ziellos“

„Die Atompolitik in NRW wird seitens der Landesregierung unkoordiniert und ziellos über viele Ministerien und Bezirksregierungen hinweg gestaltet. Ein klarer politischer Wille, den Atomausstieg in NRW konstruktiv und koordiniert durchzusetzen, ist nicht erkennbar.“ Dieses sehr ernüchternde und enttäuschende Fazit ziehen der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen aus einer am 10. Januar veröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Piraten-Fraktion (unter diesem Artikels)

mehr lesen 1 Kommentare

Mo

07

Jan

2013

PM: Atommüllexporte von Gronau und Jülich verhindern

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und seine Mitgliedsorganisation Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen lehnen die geplante Legalisierung von Atommüllexporten durch die Bundesregierung strikt ab. Sie sehen in der geplanten Novelle des Atomgesetzes das Eingeständnis der Bundesregierung, dass die angeblich sichere Entsorgung der stetig wachsenden Atommüllberge gescheitert ist. Zudem werfen die Anti-Atomkraft-Initiativen der Bundesregierung eine Täuschung der Öffentlichkeit vor.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

21

Dez

2012

Ein bewegtes Anti-Atom-Jahr im Münsterland - Jahresrückblick 2012

2011 war Fukushima, aber auch im Jahr 2012 hat sich viel getan in Sachen (Anti-)Atom-Politik im Münsterland. In einem Jahresrückblick werden hier viele Ereignisse zusammen gefasst, ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sortiert nach verschiedenen Themengebieten. Viel Spaß beim Lesen!

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

14

Dez

2012

...Von Problemen mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall und dem Rückbau von AKW

Nicht nur beim hochradioaktiven Abfall gibt es massive Probleme bei der Endlagerung. Auch beim schwach- und mittelradioaktivem Abfall zeichnen sich mehr und mehr Problem ab, welche die Entsorgungslüge der Atomindustrie immer offensichtlicher machen. Ein dringendes Handeln der Regierungen auf Landesebene sowie auf Bundesebene wird erforderlich.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

14

Nov

2012

Castortransporte von Jülich nach Ahaus vorerst vom Tisch. Aber...

UPDATE (15:50 Uhr): Wie zu erwarten werden die Genehmigungen für Ahaus nur ruhend gestellt, nicht endgültig zurückgezogen. Somit bleibt Ahaus noch immer als Option im Spiel, wenn auch als unwahrscheinlich!

 

Heute tagte der Ausichtsrat des Forschungszentrum Jülich um über die Zukunft der 152 Westcastoren zu entscheiden. Ergebnis: Vorläufige Absage der Transporte von Jülich nach Ahaus. Dies wäre ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen. Jedoch hat die heutige Aufsichtsratsitzung noch immer einen faden Beigeschmack. Denn eine weitere Zwischenlagerung in Jülich ist noch immer keine Entsorgung.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

12

Nov

2012

Neues Zwischenlager für Jülicher Brennelementkugeln?

In die Diskussion um den Verbleib der rund 300 000 hochradioaktiven Brennelementkugeln im Forschungszentrum Jülich kommt Bewegung: Nach Angaben der NRW-Landesregierung bereitet der Vorstand des Aufsichtsrats des Jülicher Forschungszentrums für die Aufsichtsratssitzung am kommenden Mittwoch, 14. November, für die zukünftige Lagerung der Brennelementkugeln in Jülich  

„einen Entscheidungsvorschlag zum Standort eines möglichen Zwischenlagers“

vor.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

12

Okt

2012

Deckmantel des Schweigens über Jülicher Brennelemente

Update (13.10.12): Laut Radio Rur werden im Forschungszentrum zur Zeit alle 4 Optionen geprüft. Der Abtransport in die USA oder nach Ahaus sowie die Verlängerung des Atomlagers in Jülich oder der Neubau. Eine Genehmigung sei bis heute aber noch nicht erteilt worden. Es werde noch immer geprüft. In diesem Fall bedeutet prüfen, dass man sich vor einer unangenehmen politischen Entscheidung drücken möchte. Mit jeder Option machen sich die Entscheider (90% Bund/schwarz-gelb, 10% Land NRW/rot-grün als Anteilseigner am Forschungszentrum) irgendwo unbeliebt. Ein halbwegs verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll ist wie beim schwach- und mittelradioaktiven Abfall in Ahaus auch hier nicht zu erkennen. Auch beim Atommüll in Jülich wird es darauf hinauslaufen, dass man sich von einer Genehmigung zur nächsten hangelt...

mehr lesen 4 Kommentare

Di

02

Okt

2012

Pressemitteilung: vom Zwischenlager schleichend zum Endlager!

Mit wenig Überraschung haben die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland die Äußerungen der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) aufgenommen. Die Genehmigung für den schwach- und mittelradioaktivem Abfall, der seit 2010 in das Zwischenlager in Ahaus eingelagert wird, läuft 2020 aus. Der niedersächsische Umweltminister Birkner hat am 7. Juni bereits eingeräumt, dass das für diesen Müll vorgesehene sog. Endlager Schacht Konrad frühestens 2024 fertiggestellt sei. Der Pressesprecher des BZA teilte daraufhin lapidar der Öffentlichkeit mit, dass in so einem Fall eine Verlängerung der Genehmigung beantragt wird. Die Bezirksregierung in Münster teilte den Anti-Atominitiativen mit, dass jedoch eine Verlängerung der jetzigen Genehmigung nicht möglich sei. Es müsse drei Jahre vor Ablauf der alten Genehmigung ein komplett neues Genehmigungsverfahren eingeleitet werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

01

Jun

2012

PM: Kneift Rot-Grün beim Atomausstieg in NRW?

Wie Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Umkreis der Landesregierung in Düsseldorf erfahren haben, wollen sich SPD und Grüne bei den Koalitionsverhandlungen anscheinend auf keine konkreten Ziele beim Atomausstieg in NRW festlegen. Grund dafür sei unter anderem, dass die SPD insbesondere bei der Stilllegung der heftig umstrittenen Urananreicherungsanlage Gronau den Konflikt mit den Anteilseignern EON und RWE scheut. Die Grünen wiederum scheuen den Konflikt mit der SPD.

mehr lesen 2 Kommentare

Mi

16

Mai

2012

PM: Heute: Jülicher Aufsichtsrat berät zu Castoren

NRW-Atomausstieg: Klarer Auftrag für Rot-Grün

- Röttgens Pro-Atom-Kurs in NRW gescheitert

- „Urananreicherung stilllegen – Atommülltourismus stoppen“

Die schwere Niederlage von Bundesumweltminister Norbert Röttgen bei der NRW-Landtagswahl bedeutet aus Sicht der Anti-Atomkraft-Initiativen das Scheitern seines atomfreundlichen Kurses in NRW. Röttgen hatte in der Vergangenheit immer den unbegrenzten Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage Gronau sowie die Verlagerung der 152 „Westcastoren“ vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus unterstützt und als verantwortlicher Bundesminister abgesegnet.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

14

Mai

2012

Verlängerung bis 2014 oder 2016? Entscheidung am Mittwoch

Ob und für wie lange es eine Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigung gibt, entscheidet am Mittwoch der Aufsichtsrat in Jülich. Geplant ist laut Beschlussvorlage für die Sitzung nur eine Verlängerung der Genehmigung bis 2014. Da Röttgen als Kandidat in NRW durchgefallen ist, wird sich entscheiden, ob er nun über die Castortransporte eine Retour-Kutsche für NRW fährt. Fraglich ist z.B., ob und wer als Vertreter der Landesregierung bei der Sitzung anwesend ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

03

Apr

2012

Historie: "Der Spiegel" 1981 - Keine Lösung für Atommüll

Das die Atomindustrie bereits vor 30 Jahren keine Lösung für Atommüll hatte ist kein großes Geheimnis. Das Politiker daraus nichts lernen möchten und trotzdem keine ernsthafte Konsequenzen ziehen wohl auch nicht. Trotzdem möchten wir einfach mal auf einen Artikel aus dem Jahre 1981, veröffentlicht im Spiegel, verweisen.

mehr lesen 0 Kommentare