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Kurzinfo: Aus dem Forschungsreaktor Jülich sollen 152 Castor-Behälter mit 288.161 Graphitkugeln nach Ahaus geliefert werden, die aus dem Betrieb des ehemaligen Versuchsreaktor stammen
Weitere Informationen:
Sa
18
Feb
2012
Einladung zum Vorbereitungstreffen für Aktionen gegen die Jahreshauptversammlung von RWE am 19.04.2012 in Grugahalle in Essen
Anknüpfend an die erfolgreichen Proteste gegen die Jahreshauptversammlung von RWE letztes Jahr möchte die Kampagne „ausgeCO2hlt“ zu einem bewegungsübergreifenden Vorbereitungstreffen einladen, um die Proteste dieses Jahr gemeinsam vorzubereiten und zu koordinieren. Herzlich eingeladen sind Menschen aus der Anti-AKW-Bewegung, der Klima- und Anti-Braunkohlebewegung sowie alle, die sich für eine soziale, dezentrale und ökologische Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren in Bürgerhand einsetzen wollen.
Di
14
Feb
2012
Im Landtag von NRW gibt es jetzt eine große Welle mit kleinen Anfragen zum Zwischenlager Ahaus, zum Forschungszentrum Jülich, zum schwach- und mittelradioaktiven Abfall sowie zur Urananreicherungsanlage Gronau um noch viele offene Fragen zu klären. Wir stellen euch die Anfragen hier zur Verfügung und freuen uns auf die Antworten. Viel Spass beim Lesen.
Fr
13
Jan
2012
Schlechte Nachrichten kommen immer am Freitag, wenn die Menschen dabei sind, ihr Wochenende zu planen um so geringste Aufmerksamkeit zu bekommen. So auch bei der heutigen Meldung, dass ein Treffen zwischen Vertretern des Bundesamts für Strahlenschutz, des Innen- und des Wirtschaftsministeriums sowie dem Transporteur [Nuclear Cargo + Service] stattgefunden hat. Geplant ist ein Probelauf mit einem Leercastor.
Mi
11
Jan
2012
Mit großer Skepsis reagieren die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland auf die Ankündigung der Bundesregierung, die Brennelement-Zwischenlager in Deutschland, darunter das Zwischenlager Ahaus, sicherheitstechnisch nachzurüsten. Medienberichten zufolge laufen für die dezentralen Zwischenlager an den bayerischen AKW Gundremmingen und ISAR II bereits konkrete Vorbereitungen für den Bau einer 10 Meter hohen Stahlbetonmauer.
Mi
28
Dez
2011
Manchmal wissen selbst wir nicht ob wir lachen oder weinen sollen. Das Forschungszentrum (FZ) Jülich hat uns kurz vor Weihnachten in diese missliche Lage gebracht. Grund dafür sind 19 Brennelementkugeln, die bei Kanalbauarbeiten im Erdreich gefunden wurden.
Mi
21
Dez
2011
Ein absolutes Novum gab es jetzt im Rat der Stadt Ahaus. Eine Resolution gegen die Castortransporte von Jülich nach Ahaus wurde einstimmig verabschiedet. Die Sinnlosigkeit der Verlagerung der Castoren wird vielen immer deutlicher. Auch der Kreistag Düren und die Rat der Stadt Gelsenkirchen sprachen sich bereits gegen die Transporte aus.
Mi
21
Dez
2011
Rund 500 Teilnehmer fanden sich am 18.12 in Ahaus vor dem Zwischenlager ein, um kurz vor Weihnachten gegen die irrwitzigen Pläne der Atomindustrie zu demonstrieren. Im anschließenden Bündnistreffen mit 50 Teilnehmern aus 25 Städten aus ganz NRW wurden diverse Aktionen geplant um die Transporte noch bereits im Vorfeld zu verhindern. Hier gibt´s eine mediale Rückschau.
Di
13
Dez
2011
Der geplante Transport der 152 West-Castoren vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus wirft massive Sicherheitsprobleme auf. „Die 300 000 hochradioaktiven Brennelement-Kugeln sind eine extrem gefährliche Hinterlassenschaft aus den letztlich gescheiterten Versuchen, Hochtemperatur-Reaktoren in Deutschland marktreif zu machen. All diese Probleme sollen jetzt in die völlig ungeeignete Leichtbauhalle in Ahaus abgeschoben werden.
Fr
09
Dez
2011
Eigentlich hatten wir uns - wie ihr wahrscheinlich auch - auf ein halbwegs ruhiges Jahresende in der Atompolitik gefreut, aber spätestens mit der Castor-Ankündigung aus Jülich wird daraus nix.
Mi
30
Nov
2011
Dem Jülicher Zwischenlager droht nach neuesten Erkentnissen ein rechtsfreier Zustand egal ob die Transporte fahren oder ein neues Zwischenlager vor Ort gebaut wird.
Dies kann man aus den Äußerungen des stellvertretenden Vorstandsmitglied des Aufsichtsrat, Helmut Dockter, schließen.
Mi
30
Nov
2011
Mit großer Empörung reagieren die Anti-Atomkraft-Initiativen aus Jülich, Ahaus und dem Münsterland auf die Entscheidung des Aufsichtsrats des Forschungszentrums Jülich, auf dem Abtransport der 152 „West-Castoren“ von Jülich nach Ahaus zu bestehen. Sollten die West-Castoren in LKW-Konvois à zwei Castoren über die NRW-Autobahnen rollen, so wären 76 (!) Einzeltransporte nötig, also über einen Zeitraum von 1,5 Jahren jeweils einer pro Woche!
Di
29
Nov
2011
UPDATE 4 (30.11.11 - 15.30 Uhr): Eine Pressemitteilung von uns wird innerhalb der nächsten Stunde folgen
UPDATE 3 (30.11.11 - 13.00 Uhr): Einer Pressemitteilung des Grünen Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer nach wurde der Antrag auf Verbleib der Castoren in Jülich im Aufsichtsrat des Forschungszentrum abgelehnt. Das heißt, die Castoren werden definitiv fahren!!
UPDATE 2 (30.11.11 - 12:45 Uhr): Laut WDR.de hat das Land NRW ein Gutachten in Auftrag gegeben,
nachdem eine weitere Lagerung in Jülich möglich wäre.
UPDATE (30.11.11 - 10:30 Uhr): "In Berliner Ministeriumskreisen hieß es gestern, für die Entscheidung, wo der Atommüll aus Jülich zwischengelagert werde, sei die Atomaufsichtsbehörde in NRW zuständig" laut Rheinische Post
Am Mittwoch (30.11) trifft sich der Aufsichtsrat des Forschungszentrum Jülich um über den Transport der 152 Jülich-Ahaus Castoren zu entscheiden. Im Aufsichtsrat des Forschungszentrum sitzen Vertreter der Landesregierung, der Bundesregierung sowie des Forschungszentrum. Morgen wird über das engültige Ja oder Nein zu den Atomtransporten entschieden.
Di
29
Nov
2011
Kaum ist der aktuelle Castor-Transport unter massiven Protesten ins „Zwischen“-Lager Gorleben gerollt, drohen schon die nächsten Castor-Transporte: Die Bundesregierung plant, schon ab Anfang 2012 insgesamt 152 Castor-Behälter mit hochradioaktiven Brennelementkugeln aus dem Forschungszentrum Jülich bei Aachen quer durch NRW ins Zwischenlager Ahaus im Münsterland zu verschieben. Die Besonderheit beim Transport der „West-Castoren“: Sie sollen per LKW über die Autobahnen am Niederrhein und durch das Ruhrgebiet abgewickelt werden. Für den Zeitraum von zwölf Monaten droht alle zwei Wochen ein Autobahn-Castor!
Do
24
Nov
2011
Deutlich mehr als 1000 AtomkraftgegnerInnen aus NRW werden am Wochenende im Wendland gegen die Ankunft des Castor-Transportes aus Frankreich protestieren. Allein am jetzigen Samstag werden aus rund 20 Städten in NRW Sonderbusse zur bundesweiten Großdemonstration nach Dannenberg fahren. Zahlreiche AtomkraftgegnerInnen nehmen zudem an den Camps und den angekündigten weiteren Protestaktionen im Wendland teil.
Do
03
Nov
2011
Nach aktuellen Informationen des WDR Aachen muss das Forschungszentrum Jülich im Rahmen von deutlich verschärften Sicherheitsauflagen nunmehr gepanzerte Fahrzeuge für den Werksschutz zur Bewachung der dort lagernden 152 Castor-Behälter anschaffen.