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1. Atomtransporte nach Ahaus

2. Anfragen zu Atomtransporten nach Ahaus

3. Standortinformationen

Atomtransporte nach Ahaus ab 2010 erwartet!

Am 11.11.09 wurde bereits die Einlagerung von mittel- und schwach-radioaktivem Abfall aus dem Betrieb und dem Abbau alter Atomanlagen genehmigt. Diese Transporte werden ab 2010 rollen.

Vor Ablauf der Genehmigungsfrist 2019 soll der gesamte angelieferte Atommüll von Ahaus in den Schacht Konrad bei Salzgitter zur Endlagerung gekippt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz geht davon aus, das Schacht Konrad ab 2014 annahmebereit ist.

Der schwach- und mittelradioaktive Atommüll wird in 26 Fässer verpackt die dann wiederum in einen Stahlblechcontainer verpackt werden. Diese werden dann vornehmlich per Bahn nach Ahaus kommen.


Und auch aus Jülich möchten die Betreiber des Brennelementelagers Ahaus weitere Castoren in Ahaus einlagern. Ein Genehmigungsantrag zur Einlagerung für 152 Castorbehälter vom Typ THTR/AVR sei beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gestellt worden, ist bis jetzt aber noch unvollstaendig. Die Castorbehaelter sthene bereits auf dem Gelaende des Kernforschungszentrum Juelich bereit.

 

Seit 2006 laufen beim Bundesamt für Strahlenschutz Genehmigungsanträge für 150 Transportbehälter aus La Hague (Frankreich) vom Typ TGC36. Die Antraege sind eingereicht, aber noch unvollstaendig.

Ausserdem muessen fuer die Zwischenlagerung eigene Behaelter entwickelt werden. Laut BfS ist der Zeitraum des Transportbeginsn noch nicht abzusehen.


Die Genehmigungsverfahren für die Einlagerung neuen Atommülls in Ahaus laufen komplett unter Ausschluß der Öffentlichkeit.Die betroffene Bevölkerung hat keinerlei Mitwirkungsrechte, so die Bürgerinitative "Kein Atommüll in Ahaus".

 

Landes- und Bundesregierung müsen erkennen, dass die sinnlose Atommüllverschiebung ins Zwischenlager Ahaus politisch nicht durchsetzbar ist. Die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland werden gegen neuen Atommüll nach Ahaus, den Ausbau der Urananreicherungsanlage Gronau und gegen die von Politik und Wirtschaft verkündete "Renaissance der Atomkraft" protestieren.

Anfragen zu Transporten nach Ahaus

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