Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg

Die Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg im Stadtteil Wanheim wird wie auch das Atomlager Ahaus von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) betrieben. Dort wurden 1985 3 ehemalige Rheinstahl-Hallen auf dem Gelände der SONA-Präzisionsschmiede angemietet. Ein öffentlicher Planfestellungsbeschluss mit Anhörung der Anwohner hat es aus nach Aussage der Anwohner erst gar nicht gegeben.

 

2 Jahre nach dem Einzug der GNS in die Hallen gab es bereits durch eine örtliche Bürgerinitiative eine Klage. Jedoch konnte der Hauptkläger sein Mehrfamilienhaus in Duisburg-Wanheim "überraschend" weit über Verkehrswert verkaufen und direkt aus Duisburg wegziehen, sodass die Klage zusammenbrach.

Auf dem Gelände können bis zu 3300 Tonnen mittelradioaktiver Atommüll für max. 4 Jahre gelagert werden, teils unter freiem Himmel.

 

Die Anlage, in der gerade einmal 18 Mitarbeiter arbeiten, liegt gerade einmal 100 m vom nächsten Wohngebiet entfernt.

Die GNS-Hallen in unmittelbarer Umgebung zum nächsten Wohngebiet



Am Standort Duisburg werden die folgenden Anlagen eingesetzt:

  • Pellet Trocknungsanlage (PETRA):
  • Hochdruckpresse zur Volumenreduzierung (FAKIR)
  • Anlage zum zerkleinern von Schrotten (MARS)
  • Brennschneideanlage
  • Kabelschredderanlage
  • Zerlege- und Reinigungskabine

Im Juni 2010 wurde mit den ersten Transporten nach Ahaus begonnen. Bis zum Jahresende, haben es jedoch nur 5 Transporte in das Atomlager Ahaus geschafft. Beide Transporttage konnten von uns aufgedeckt und dokumentiert werden.

Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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