24.04.10 - Tschernobylgroßdemo in Ahaus

Was ist geplant?

Am 24. April um 12.30 Uhr beginnt am Bahnhof Ahaus die zentrale NRW-Atomausstiegs-Demo zum Zwischenlager Ahaus. Wir wollen an das Unglück von Tschernobyl erinnern und den sofortigen Atomausstieg fordern. NRW ist ein Zentrum der Atomindustrie, darum halten wir es für dringendst notwendig hier im Münsterland ein Zeichen zu setzen.

Aufruf

Den Aufruf zur Demo findet ihr hier zum runterladen, ausdrucken, kopieren und weiterverteilen. Gerne könnt ihr den Aufruf auch unterstützen. Sei es als Organisation, Gruppe Verein, Stammtisch, Partei, Mailorder oder Einzelperson. Wir werden euren Namen dann auf dieser Seite veröffentlichen.

Der Aufruf in farbe zum runterladen
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Der Aufruf in schwarz/weiss zum runterladen
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Demoablauf

Hier der grobe Demoablauf

  • Beginn der Auftaktkundgebung (eine Liste aller RednerInnen folgt in den kommenden Tagen)
  • Danach Beginn des Demozugs - Hinter dem Demozug wird sich der Treckertreck anschließen
  • Lauter und bunter Demoumzug inkl. Trommelgruppe zum Zwischenlager durch Ahaus
  • Abschlußkundgebung am Zwischenlager inkl. Musik und RednerInnen

Anreise

Sonderbusse:

Auto:

Fahrrad & Inliner

  • Ihr kommt aus einem Ahauser Nachbarort? Dann organisiert doch eine gemeinsame Fahrradtour von eurem Ort und meldet uns Abfahrtszeit und Ort!

Kontakt: info@kein-castor-nach-ahaus.de

 

Achtung: Von der Anreise mit der Bahn raten wir eher ab, da die Prignitzer Eisenbahn nur ein begrenztes Mitfahrpotential hat und wir daher nicht garantieren könnt, das ihr dann bei der Demo ankommt!

Camp

Vom 23.04 bis zum 25.04 wird es ein Widerstandscamp auf der BI-Wiese vor dem Zwischenlager geben (inkl. veganer Vokü). Das Camp wird von der Vredener Anti-Atom-Jugendgruppe "AGA" organisiert. Bitte meldet euch vorher an, sodass ihr den Vredenern die Planung etwas erleichtert. Falls ihr noch Essensspenden für die Vokü auf dem Camp oder für die Demo habt, bitte mitbringen. Kontakt: aga-vreden[at]web.de

 

Camp-Programm

 

Freitags

  • Ab 14.00 Uhr: Ankunft auf dem Camp, Gemütliches Zelte aufbauen
  • Ab ca. 18.00 Uhr: Kletterkurs
  • Abends: Offenes Programm: Gemütliches Zusammensitzen, Lagerfeuer, Gespräche, Schlafen und was sonst noch einfällt. Wer noch Unterhaltungsmaterial hat, bitte bei den Organisatoren melden.

Samstags

  • Morgens: Aufstehen, gemütliches Frühstücken
  • Danach Fahrt zum Bahnhof (für ein Shuttleservice vom Camp zum Bahnhof ist gesorgt)

Sonntags

  • Frühstück
  • Abbau des Camps
  • Abreise
Das Plakat/Flyer zum Camp zum runterladen
Plakat Camp.jpg
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Treckertreck

Ihr wollt mit eurem Trecker auf der Demo mitfahren? Klasse, meldet euch bei uns info[at]kein-castor-nach-ahaus.de und wir werden euch alle weiteren Informationen zukommen lassen.

Volxküche

Auf der Demo werden wir eine Volxküche zur Verfügung stellen, die versuchen wird, alle Teilnehmer zu verköstigen. Damit das gelingt, werden allerdings Essensspenden benötigt. Bitte am Demotag mitbringen und bei der Volxküche am Bahnhof abliefern. Fragt doch einfach mal bei Bio-Bauern , dem Bio-Laden, dem netten Bäckern von nebenan nach, ob er nicht noch etwas für die Demo spenden möchte. Funktioniert öfters, als man denkt!!!

Musik

Natürlich wird es auf der Demo neben Trillerpfeifen, Rasseln, Trommelgruppen, Hörnern und was euch sonst noch so einfällt auch Musik geben. Unterstützt werden wir von Chaoze One und Lotta C!!!

 

Aus der Biografie:

Chaoze ist in der battleorientierten deutschen HipHop Szene eine der wenigen existenten Ausnahmen und ein Kontrast zum sexistischen und homophoben Einheitsbrei. Sein letztes Solo-Album "Fame" wurde vom HimHop-Magazin Rap.de als "Kanditat für das Deutschrap Album 2007" gehandelt, die Backspin attestiert dem Mannheimer eine "Neue Reife" - Auch die Intro und die Junge Welt oder HipHop.de urteilen durchweg positiv: "Wer Inhalt und politische Tehmen im deutschen Rap sucht ist hier richtig."

 

2010 will sich Chaoze One wieder seinen Solo-Projekten widmen und die Arbeit an seinem neuen Studio-Album vorantreiben. Unterstützt wird er hier auch von Lotta C, die inzwischen Live als fester Bestandteil des Projektes gilt.

 

Hörproben der beiden findet ihr im Netz unter:

http://www.myspace.com/chaoze_one

http://www.myspace.com/lottac

Mobilisierung

Gerne dürft ihr uns auch bei der Mobilisierung unterstützen. Dazu habt ihr die folgenden Möglichkeiten:

 

  • Plakate

Bestellt eure Plakate in DIN A 2 oder A3 kostenlos in unserem Shop.

Den Aufruf und das Plakat könnt ihr euch runterladen und auf gelben Paper ausdrucken

 

  • Im Netz

Werdet unser Freund bei Myspace

www.myspace.com/keincastornachahaus

Trete der Studivz-Gruppe zur Demo bei. Gruppenname: "24.04.10 - Tschernobyl mahnt-Atomausstieg jetzt! Großdemo Ahaus"

Bindet den Banner zur Demo auf eure Internetseite ein und benutzt doch das Plakat für die Demo als euer Profilbild!Twitter für die Demo #24.04 Ahaus

 

  • Vorträge

Ihr möchtet eine Infoveranstaltung zu den kommenden Transporten nach Ahaus machen. Ihr braucht noch einen Referenten, der zu euch kommt und etwas über die Demo erzählt? Meldet euch bei uns, wir freuen uns auf euch. info[at]kein-castor-nach-ahaus.de

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Das Plakat zum runterladen
Ahaus-Tschernobyl-Demo-Plakat.jpg
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Weitere Mitarbeit...

Am Tag der Demo brauchen wir noch viele helfende Hände. Sei es beim Aufbau der Bühne, bei der Volxküche, Menschen, die beim einweisen der Busse helfen usw.

 

Schreib uns eine Mail und wir werden schauen, wie du uns mit deiner Power am 24.04 unterstützen kannst.

Spenden

Am 24.04 werden auf der Demo ausgewiesene Spendesammler unterwegs sein, Noch hilfreicher wäre es aber, wenn du bereits im Vorfeld etwas Geld auf unser Widerstandskonto überweisen würdest

 

Empfänger: Aktionbündnis Münsterland
Kontonummer: 357 730 701
Bankleitzahl: 401 646 18 (Volksbank Wettringen)

Stichwort "Tschernobylwochenende"

 

Dankeschön für deine Unterstützung!

Kommentar schreiben

7 Kommentare

  • #1

    Helmut Schulte (Montag, 15 März 2010 18:55)

    wer ist das Aktionbündnis Münsterland?
    wer sind die Partner?
    ich kann diese Info nirgends finden!

  • #2

    castor2010 (Mittwoch, 24 März 2010 17:42)

    Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ist ein regionales Netzwerk von Anti-Atomkraft-Initiativen und Einzelpersonen. Beteiligt sind: BI „Kein Atommüll in Ahaus“, AKU (Arbeitskreis Umwelt) Gronau, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, „Sektor A“ Gescher, BI Umweltschutz Hamm, MEGA (Menschen gegen Atomanlagen) Waltrop, Telgte-Links-Ab

  • #3

    anitram (Donnerstag, 22 April 2010)

    Wenn mein Stromversorger mich nicht informiert hätte, hätte ich hier in Bocholt weder über Presse noch über Plakate etwas von der Demo erfahren. Und so ist es eigentlich immer, wenn in Ahaus Aktionen stattfinden - in Bocholt erfährt man bestenfalls hinterher davon. Dabei sind wir doch so nah dran. Kann man das nicht optimieren?

  • #4

    Pro Atomkraft (Freitag, 23 April 2010 08:50)

    Austieg? Cool!
    Aber was ist die Alternative? Es fallen dann ja ca 25% der Stromversorgung weg!
    Wollt ihr das durch EEs ersetzen? Aber wer soll dann diese neuen Strompreise bezahlen! (Man bedenke, dass dann nicht nur ein paar Wohnhäuser versorgt werden müssen!)
    Oder wollen wir dann dafür wieder mehr CO2 und die Luft pusten? Wir könnten auch einfach den Strom von anderen Ländern kaufen, am besten aus dem Osten... !
    Und habt ihr ernsthaft vor Dt mit Tschernobyl zu vergleichen? (Ich möchte die Tragik dieser Katastrophe nich in Frage stellen! Es soll daran erinnert und gedacht werden!)
    Ich möchte mich jetzt auch nicht für eine Lagerung in Ahaus aussprechen! Lediglich das Entsogungsproblem kritisch zu betrachten und zu sehen, wer die wirklichen Schuldigen für dieses Problem sind!
    Ich möchte hier niemanden angreifen! Jeder kann seine Meinung haben und da habe ich nichts dagegen! Nur sollten, meiner Meinung nach, sich viele Leute mal ernsthaft mit dieser Energieform beschäftigen, anstatt sie gleich als schlecht und gefährlich abzustempeln!
    Mittlerweile beschäftige ich mich schon einige Jahre mit Kernkraft und ich weiß bis heute nicht, wieso man da aussteigen will/soll! Nicht jetzt, wo die wirkliche Alternative nur zur Klimaerwärmung führt!
    Erwatet hier von mir keine Antworten auf die Fragen, informieren kann sich jeder selber, da hat man mehr davon, solange man es kritisch tut.

    MfG Micha

  • #5

    simon (Freitag, 23 April 2010 14:03)

    Das Entsorgungsproblem kritisch betrachten??? Man kann Atommüll nicht 'entsorgen' !?! Aus den Augen, aus dem Sinn, keine Sorgen, oder wie?

    Wie vernünftig kann es sein, bei der Erzeugung von Wasserdampf als Nebenprodukt den toxischsten Stoff zu produzieren, den die Welt je gesehen hat? Den man für Jahrtausende unter Bergen hinter Bleimänteln vergraben muss, und selbst das garantiert keine Sicherheit?!

    Von der Volkswirtschaftlichen Unsinnigkeit mal ganz abgesehen.

    Viel Spaß beim 'kritischen Informieren'.

  • #6

    Hajo Greveler-GO (Freitag, 23 April 2010 15:05)

    Jahrgang 1952, Naturwissenschaftler und Techniker, als 15/16 jähriger sehr angetan von der Nutzung der Atomenergie - siehe Prof. Heinz Haber: "M/Dein Freund, das Atom"

    Betr.: Pro Atom/ Micha
    Immer, wenn ich heutzutage noch solche Äußerungen sehe, ist mir unklar, ob es sich um eine reale Person, ein Avatar der Atomlobby oder ein Fake von AtomkraftgegnernInnen handelt. Falls es sich um eine reale Person handelt, ist sie a) unvollständig informiert b) ignorant oder c)Berufsmäßig oder privat mit der Atomwirtschaft verbandelt. Laßt uns also mit Voltaire rufen: Herr, wirf Hirn vom Himmel. Wie schon Simon richtigerweise schreibt, gibt es keine gesicherte Entsorgung von hochradioaktiven und langlebigen Substanzen, denn es existiert das allen bekannte Phänomen der Halbwertszeit. Weltweit wurden und werden diese Stoffe, egal ob Diktatur oder Demokratie, in geologisch gesehen flachen Löchern oder gleich auf der Oberfläche abgekippt, im Ozean versenkt oder in sogenannten Zwischenlagern aufgestapelt. Wer dies als Entsorgungslösung akzeptiert und deshalb den weiteren Betrieb von Kernkraftwerken für verantwortungsvoll hält, disqualifiziert sich selbst. Und mal abgesehen von allen bekannten technischen und geologischen Problemen einer Jahrtausende langen Lagerung in "End" und Zwischenlagern; wer soll die organisatorische Struktur garantieren? Die existierenden Industrie- und Nationalstaaten sind ein Fliegenschiß im Ablauf der Jahrhunderte. Die älteste bürokratische Organisation, die wir kennen, ist die römisch-katholische Kirche und die kommt auch gerade mal auf ca. 1700 Jahre. Nehmen wir zusätzlich zur Kenntnis: Atomenergie ist ein riesiges Geschäft und ihre Nutzung macht Großkonzerne oder Staaten erforderlich. Das erklärt auch die letzlich immer gleichbleibenden Argumente, mit denen die Fortsetzung dieser Technologie gesichert werden soll. Immerhin darf man ja froh und dankbar sein, daß die Planungen aus den 70iger Jahren mit mehreren hundert KKW´s im Bereich der Bundesrepublik nicht realisiert wurden. Allerdings wurden damals diese Ansichten von Energiekonzernen und politischen Verbänden mit der gleichen Ernsthaftigkeit vertreten, mit der heute die Verlängerung der Laufzeiten geoferdert wird.

  • #7

    Chnutz (Samstag, 22 Mai 2010 02:16)

    Als Geschichtsinteressierter noch ein Nachtrag zu Hajo Greveler-GO, dessen Beitrag ich im Übrigen absolut unterstütze: Die nötige Lagerdauer wird gelegentlich mit rund 20.000 Jahren angegeben. Bitte rechnet das mal zurück: Es würde bedeuten, daß uns die Menschen des Jungpaläolithikums (dem letzten Teil der Altsteinzeit) hochgiftigen Müll hinterlassen hätten, der jetzt so langsam seine Gefährlichkeit verloren hätte, zumindest in Bezug auf Strahlung. Aus dieser Zeit sind die Höhlenmalereien (wie passend, auch in Höhlen...).
    Vor 20.000 Jahren bedeckte bei der Weichselkaltzeit Eis Berlin und die Gletscher kamen bis Hamburg. Gorleben war also knapp davor, von einem hunderte Meter dicken Gletscher bedeckt zu werden.
    Dies nur, um die zeitlichen Dimensionen klar zu machen, in denen wir uns bei der "End"-Lager-Frage bewegen.
    Das Bundesamt für Strahlungsschutz geht noch weiter (Zitat von 2005): In Anlehnung an Anforderungen des AKEND (2002) sowie der Sicherheitskriterien [...] wurde von einem notwendigen Isolationszeitraum, d.h. der Zeitraum für den die Schadstoffe im einschlusswirksamen Gebirgsbereich des Endlagers zurückgehalten werden müssen, in der Größenordnung von 1 Mio. Jahre ausgegangen."
    Zu dieser Zeit gab es noch nicht mal den Homo Sapiens.
    Noch eine lustige Rechnung: Eine Wachhütte neben einem Endlager wird mit einem kleinen Drei-Kilowatt-Ofen beheizt. Nur mal angenommen, die Winter blieben so, wie sie heute sind, würde die Wachbeheizung bei diesem Zeitraum 1,5 Gigawatt verschlingen. Wenn nur je zwei Menschen dort Wache schieben würden und nach heutigen Maßstäben bezahlt (10 €/Stunde) wären es Lohnkosten von 140 Millionen € kommen.
    Die dann wer zahlt? Welcher Konzern existiert wohl 20.000 oder 1 Million Jahre?
    Welche Regierung?
    Und diese Sorgen hinterlassen wir, um in den nächsten maximal 100 Jahren, wo die Uranvorkommen noch reichen, angeblich bequem leben zu können.

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