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Kurzinfo: Ende 2010, evtl auch Anfang 2011 sollen 18 Castorbehälter vom Typ MTR-2 von Ahaus nach Russland zur Atomanlage Majak über Bremerhaven verschifft werden. Die Behälter wurden 2005 in 3 Etappen mit jeweils 6 Behältern über 600km Strasse per LKW aus dem Forschungszentrum Dresden-Rossendorf angeliefert.
UPDATE: Die Transporte wurden von Umweltminister Röttgen vorläufig abgesagt
Weitere Informationen:
Fr
21
Dez
2012
2011 war Fukushima, aber auch im Jahr 2012 hat sich viel getan in Sachen (Anti-)Atom-Politik im Münsterland. In einem Jahresrückblick werden hier viele Ereignisse zusammen gefasst, ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sortiert nach verschiedenen Themengebieten. Viel Spaß beim Lesen!
Sa
18
Feb
2012
Einladung zum Vorbereitungstreffen für Aktionen gegen die Jahreshauptversammlung von RWE am 19.04.2012 in Grugahalle in Essen
Anknüpfend an die erfolgreichen Proteste gegen die Jahreshauptversammlung von RWE letztes Jahr möchte die Kampagne „ausgeCO2hlt“ zu einem bewegungsübergreifenden Vorbereitungstreffen einladen, um die Proteste dieses Jahr gemeinsam vorzubereiten und zu koordinieren. Herzlich eingeladen sind Menschen aus der Anti-AKW-Bewegung, der Klima- und Anti-Braunkohlebewegung sowie alle, die sich für eine soziale, dezentrale und ökologische Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren in Bürgerhand einsetzen wollen.
Fr
09
Dez
2011
Eigentlich hatten wir uns - wie ihr wahrscheinlich auch - auf ein halbwegs ruhiges Jahresende in der Atompolitik gefreut, aber spätestens mit der Castor-Ankündigung aus Jülich wird daraus nix.
Mo
17
Okt
2011
UPDATE(25.10):Die neue Zulassung sei am 20. Oktober neu erteilt worden. Weitere Ergänzungen im Artikel.
Seit dem vergangenen Samstag (15.10) ist die Transportgenehmigung für den MTR2-Behältertyp (Rossendorf-Castoren, 18 Stück mit 951 Brennelementen in Ahaus) abgelaufen. Was zunächst ziemlich unspektakulär klingt legt aber doch den ein oder anderen Fehler offen.
Sa
09
Jul
2011
Bei dem abgesagten Transport der 18 Castoren von Ahaus nach Russland kommt offenbar neue Bewegung ins Spiel. Nach Information von unseren Freunden aus Russland kommt der russische Gouverneur der Region Tschejablinsk und Atomlobbyist Michail Jurewitsch vom 18. - 22. Juli mit einer Wirtschaftsdelegation nach Deutschland. Vermutet wird, daß dies nicht ohne Grund geschehe.
Di
18
Jan
2011
Wie in der Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 17.01.11 zu lesen ist, möchte das Land Sachsen den Bund auf 7 Millionen Euro Schadensersatz verklagen. Grund sind die ausgefallenen Atomtransporte von Ahaus nach Sachsen. Der Atommüll, der in Ahaus lagert, stammt aus Sachsen. Und deswegen ist der Freistaat auch für die nun anfallenden Kosten der weiteren Lagerung in Ahaus verantwortlich. Und für die will Sachsen nicht gerade stehen.
Di
04
Jan
2011
Am 26. April 2011 jährt sich zum 25. mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Und auch in diesem Jahr möchten wir an den Unfall erinnern und auf die Gefahren der Atomkraft hinweisen. Darum möchten wir mit euch planen, was zum Tschernobyltag im April passieren soll. Zu diesem Zwecke findet am 14. Januar 2011 ein landesweites Treffen in Münster statt.
Sa
04
Dez
2010
Minister Röttgen beruft sich drauf, auf das Gutachten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) zur Situation in Majak. Doch auch wenn das Gutachten eine positive Empfehlung gibt und es keine Bedenken gegen den Abtransport gibt, zeigt es die drastische Lage in Russland. Wir veröffentlichen die wichtigsten Punkte des Gutachtens sowie das Gutachten selbst (Download am Ende des Artikels).
Fr
03
Dez
2010
Wir gehen jetzt davon aus, das wir am 12.12 ein kleine Jubeldemo feiern können, den es hat den Anschein, das zumindest 2010 keine Atomtransporte mehr von Ahaus zu erwarten sind. Für 2011 müssen wir jedoch jetzt schon wieder Alarm schlagen, den im kommenden Jahr könnten nicht nur die Atomtransporte nach Russland rollen, wir erwarten auch 152 Castorbehälter aus dem Forschungszentrum Jülich. Hier für euch eine kurze Zusammenfassung des gestrigen Tages:
Do
02
Dez
2010
Aktuelle Infos ab 3. Dezember so gegen 11 Uhr;-)
3. Update (13.50): Laut einem Sprecher des Landesinnenministerium seien die Käfige in Ahaus vielleicht eine ältere Bestellung, von der er aber nichts wüßte. Chaotische Zustände bei der Polizei?
2. UPDATE (13.30): Laut einem Artikel aus der Münsterlandzeitung sagt Karltheodor Huttner vom sächsischen Forschungsministerium über den Transporttermin, das "alles nebulös sei", der Transport aber möglichst bald durchgeführt werden sollen. Die Polizei behauptet, die angeliefertern Absperrgitter seien nur zum üben da und eine Sprecherin des Umweltministerium äußert nur, das alle, die was wissen, heute in Gorleben seien. ABER NOCH IMMER KEINE OFFIZIELLE ABSAGE!
UPDATE (9:30): An der Polizei in Ahaus sind wohl in/an der Tiefgarage die ersten Gefangenensammelstellen mit Kran am gestrigen Tage aufgebaut worden. Wer Fotos hat, bitte melden. Und wir fragen uns: Wie kann man so unverantwortlich sein und einen Atomtransport bei eisglatten Straßen per LKW fahren lassen???
Das Geheimspiel um die Castortransporte von Ahaus nach Russland will kein Ende nehmen. Noch gestern titelten die großen Zeitungen, der Atomtransport ist vorhher abgesagt, doch unser Bauchgefühl ließ uns auch diesmal nicht im Stich. Schon heute heißt es in der Donnerstagsausgabe der Leipziger Volkszeitung " Der Transport steht unmittelbar bevor"
Mi
01
Dez
2010
Viel passiert ist heute im Laufe des Tages. Daher findet ihr unterhalb des Artikels eine Analyse des heutigen Tages von Campact. Und passend zu den Ereignissen des Tages liefert Campact auch direkt die passende Online-Aktion zu den Transporten. Beteiligt euch wie auch 22000 weitere Menschen (Stand 23.00 Uhr), die innerhalb des heutigen Tages auch eine E-Mail an Frau Merkel und Hern Röttgen versendet haben.
Mi
01
Dez
2010
Update (18.00 Uhr): Laut Vertretern des Umweltausschusses wurde der deutsch-russische Staatsvertrag, der für die Transporte erforderlich ist, NICHT unterzeichnet. Eine Absage des Transportes wurde jedoch bisher noch nicht bestätigt.
Momentan erreichen uns immer mehr Meldungen, die den Castortransport von Ahaus nach Majak in Russland noch in diesem Jahr bestätigen.
So liegt bei einigen Betreibern von Hafenterminals, die zur Verschiffung notwendig sind, ein Antrag für eben diesen Transport vor. 2 Betreiberfirmen haben diesen Antrag abgelehnt, eine Firma ist offenbar noch offen...
Mo
29
Nov
2010
Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bürgerinitiative "Kein Atomüll in Ahaus" und der Gruppe "Sofa" Münster:
OVG Münster stärkt Demonstrationsrechte:
Filmen von Atomtransport-Demo war rechtswidrig
"Vor dem Castor-Transport Polizei klare Grenzen aufgezeigt"
Im Vorfeld der geplanten Castor-Transporte von Ahaus nach Majak, von Jülich nach Ahaus sowie von Frankreich nach Greifswald hat das OVG Münster erstmals der Polizei in Sachen Videobeobachtung
klare Grenzen aufgezeigt und die Demonstrationsrechte deutlich gestärkt. In einem jetzt veröffentlichten Beschluss des 5. Senats des Oberverwaltungsgerichts unter OVG-Präsident Dr. Bertrams
erklärte das OVG das polizeiliche Filmen einer Demonstration gegen Urantransporte im Juni 2008 für rechtswidrig (Aktenzeichen 5A 2288/09).
So
21
Nov
2010
Heute fand in Ahaus vor dem Atomlager die erste Sitzprobe statt. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 400 Menschen mit Stühlen, Hockern, Sesseln und Sofas, um bereits das erste mal zu trainieren, wie sich eine Sitzblockade anfühlt, wenn die ersten Castoren von Ahaus nach Russland fahren werden.
Mi
20
Okt
2010
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt findet am kommenden Samstag in bundesweit 90 Orten der Castorstreckenaktionstag statt. Ein erstes Warmlaufen für die Atomtransporte in Gorleben, Lubmin und Ahaus.
Im Münsterland finden in Coesfeld sowie Ahaus Aktionen statt.
Do
30
Sep
2010
Bevor wir hier viel schreiben, um euch auf den aktuellsten Stand zu bringen, stellen wir euch hier ein Radiointerview eines Aktivisten des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlage zum Download bereit, welches alle aktuellen Informationen bis zum gestrigen Abend (29.09 - 20.00 Uhr) enthält.
Di
28
Sep
2010
Vergangenen Donnerstag wurden der Transport der Castoren von Ahaus nach Russland genehmigt. Am Sonntag gab es in Ahaus vor dem Atomlager den ersten Protest mit 70 Teilnehmern. Und bereits heute findet im Innenministerium in NRW ein Treffen statt, in dem es um die Transporttermine und die Transportroute geht.
Mi
22
Sep
2010
Die Atomlobby versucht derzeit an allen Fronten knallhart ihre Politik durchzuzocken. Das gilt auch für die sächsische Landesregierung: Der Weser-Kurier meldet heute, dass das Bundesamt für Strahlenschutz kurz vor der Genehmigung für die drei Castor-Transporte von Ahaus in die völlig verseuchte Plutoniumfabrik im russischen Majak steht.
Do
16
Sep
2010
Kurz vor der Großdemo in Berlin wird bekanntgegeben, daß der Castortransport nach Gorleben am 5. November starten soll. Auftaktkundgebung in Dannenberg ist somit am 6. November. Anlunft in Gorleben: Ungewiss. In den kommenden Tagen könnt ihr bei uns Bustickets bestellen. Und um die Wartezeit zu verkürzen, haben wir noch ein weiteres Higlight für euch:
Den Castorstreckenaktionstag am 23. Oktober entlang der Castorstrecken
So
12
Sep
2010
In der Ausgabe der Nordseezeitung vom 11.09.10 war zu lesen, das der Atomtransport Ahaus Russland (951 Brennelemente aus dem Forschungszentrum Dresden Rossendorf, die in Ahaus lagern) über Bremerhaven verschifft werden sollen. Und es regt sich Kritik...
Sa
14
Aug
2010
Wie das Sächsische Wissenschaftsministerium heute bestätigte, sollen die 2005 in Ahaus eingelagerten Castoren aus dem Forschungsreaktor Dresden-Rossendorf im kommenden Jahr nach Russland in eine Wiederaufarbeitungsanlage transportiert werden. Das Entsorgungschaos der Betreiber zeigt sich sich nun also mal wieder von seiner besten Seite.
Do
04
Feb
2010
Update (11.02.2010): Das WDR Stadtgespräch gibt es jetzt auch online bei WDR.de. Hier klicken...
Nich nur im Münsterland ist das Thema Atomkraft wieder gerade ein aktuelles Streitthema. Ob Uranunfall in Gronau oder Atomtransporte nach Ahaus...
Darum veranstaltet der WDR am Mittwoch (10.02.10) um 17.30 im Foyer der Ahauser Stadthalle das WDR Stadtgespräch.
Mi
06
Jan
2010
Update: Heute (06.01) entgleiste ein zweiter Güterzug in Vennebeck bei Minden. Die Sicherheit der Deutschen Bahn als Transporteur von gefährlichen Stoffen darf angezweifelt werden. Daher verleihen wir unserer Forderung nach einem sofortigen Stopp von Uran- und Atomtransporten noch am gleichen Tag weiteren Nachdruck
Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Di
15
Dez
2009
Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
1 km langes Anti-Atom-Transparent rund um Zwischenlager !
- Überregionale Beteiligung gegen neue Atommülltransporte nach Ahaus
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltgruppen aus dem Münsterland, Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus rufen für Sonntag, 20. Dezember, um 14 Uhr zu einer Demonstration vor dem Brennelement-Zwischenlager Ahaus auf.
Mi
25
Nov
2009
Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Castor-Probleme auch in Ahaus ?
- GNS informiert Ahauser Bevölkerung nicht
- „Castoren droht Nachrüstung"
Di
17
Nov
2009
Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Der schwere LKW-Unfall in der vergangenen Nacht auf der A31 bei Ahaus und Heek alarmiert die BI „Kein Atommüll in Ahaus" und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland. Ein 40-Tonnen-Sattelzug
war wenige Kilometer vom Zwischenlager Ahaus von der Fahrbahn abgekommen, sodass die Autobahn nach Norden für sieben Stunden gesperrt werden musste.
So
15
Nov
2009
Heute fand im Rahmen des Sonntagsspaziergang eine große Demonstration gegen die geplanten Atomtransporte nach Ahaus statt.
Rund 150 Menschen beteiligten sich an den Protesten. Die Polizei war in hoher Zahl vertreten. So versuchte beispielsweise zu Beginn der Demo ein Kamerawagen der Gelsenkirchener Polizei die Demo abzufilmen, brach dies jedoch nach kurzer Zeit ab.
So
08
Nov
2009
Gestern Abend trafen sich ca. 50 Atomkraftgegner vor dem Brennelementelager Ahaus um gegen die geplanten Atomtransporte nach Ahaus zu demonstrieren. Ausgerüstet mit Fackeln, Luftballons, Transparenten und guter Laune trafen sich die Atomkraftgegner vor dem Tor des Zwischenlagers um danach noch an den Zäunen eine Materialkontrolle vorzunehmen.
Do
29
Okt
2009
Mit einer spontanen Mahnwache protestierten gestern am späten Abend (28. Oktober) Atomkraftgegner vor dem Tor des Brennelemente-Zwischenlagers in Ahaus. Sie demonstrierten gegen die beantragten Castor-Atommülltransporte von Jülich und La Hague in das Ahauser Atommülllager. Die Polizei stellte die Personalien der Atomkraftgegner fest.