Mi
21
Dez
2011
Ein absolutes Novum gab es jetzt im Rat der Stadt Ahaus. Eine Resolution gegen die Castortransporte von Jülich nach Ahaus wurde einstimmig verabschiedet. Die Sinnlosigkeit der Verlagerung der Castoren wird vielen immer deutlicher. Auch der Kreistag Düren und die Rat der Stadt Gelsenkirchen sprachen sich bereits gegen die Transporte aus.
Wir können euch nur ermutigen Anträge in die Städte und Kreistage (auch als Bürgerantrag) zu bringen. Daher haben wir hier für euch exemplarisch den Antrag aus Ahaus veröffentlicht.
Der Rat der Stadt Ahaus lehnt die geplanten Atommülltransporte von 152 CASTOR THTR/AVR Behältern vom Forschungszentrum Jülich (FZJ) zum BZA ab.
Begründung
• Die CASTOR THTR/AVR Behälter sind nicht zur Endlagerung zugelassen.
• In Ahaus bestehen keine Reparaturmöglichkeiten für defekte CASTOR- Behälter. Das FZJ lehnt jede weitere Verantwortung für den Atommüll aus Jülich ab. (Eine "heiße Zelle" in Ahaus ist in der Vergangenheit stets von allen Seiten abgelehnt worden. Wir lehnen diese auch aktuell und für die Zukunft ab.)
• Vor einer Endlagerung muss der Atommüll auf jeden Fall wieder zurück nach Jülich, da er endlagerfähig verpackt/konditioniert werden muss.
• Die erforderliche bzw. beabsichtigte Zwischenlagerung überschreitet die BZA – Genehmigungszeit (2036).
• Jeder Transport ist ein zusätzliches Risiko für die Bevölkerung.
Zeitungsartikel: