Sa

09

Jul

2011

Russland-Castoren: Bewegung im Spiel

Bei dem abgesagten Transport der 18 Castoren von Ahaus nach Russland kommt offenbar neue Bewegung ins Spiel. Nach Information von unseren Freunden aus Russland kommt der russische Gouverneur der Region Tschejablinsk und Atomlobbyist Michail Jurewitsch vom 18. - 22. Juli mit einer Wirtschaftsdelegation nach Deutschland. Vermutet wird, daß dies nicht ohne Grund geschehe.

So wurde in der russischen Duma am 06. Juli ein Gesetz beschlossen, welches den Import von Atommüll aus dem Ausland erlaube. Die Genehmigung für den Transport der 18 Castor-Behälter läuft noch bis zum 15. Oktober.

Der Gouverneur möchte sowohl Hannover als auch Hamburg besuchen. Er ist verantwortlich für die Atomanlage in Majak. Von russischer Seite sind somit alle juristischen und technischen Auflagen erfüllt.

 

Und: Viel Vorbereitung für die Transporte ist nicht mehr erforderlich. Wie beim verpatzten 1. Versuch im Dezember 2010 (Stichwort: "Stahlkäfige für Atomkraftgegner") gibt es bereits fertige Konzepte. Auch die Transporter standen damals abfahrbereit auf dem Gelände. Alles, was den Transport aufhielt, war ein Gutachten, welches die katastrophale Situation in Majak belegt. (Noch einmal unten zum runterladen). Wir glauben nicht, daß sich an den Bedingungen irgendetwas verbessert hat.

 

Daher ist es wichtig, daß ihr uns ab sofort alle verdächtigen Bewegungen aus den Hafengebieten sowie aus Ahaus meldet. Seien es Polizeikräfte von auswärts, Stahlkäfige bei der Polizei in Ahaus, oder Transporter am Zwischenlager. Bitte meldet euch lieber einmal zuviel als einmal zu wenig, wenn ihr etwas auffäliges beobachtet!

info@kein-castor-nach-ahaus.de 

Gutachten_Majak_GRS.pdf
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Kommentare: 1

  • #1

    Nichtmehrversteher (Montag, 25 Juli 2011 22:26)

    Worüber regt man sich jetzt auf? Dass die Castoren in Ahaus sind oder damals nicht direkt nach Russland gegangen sind? Ein "Hauptsache gegen alles" kann doch bitte nicht die Lösung sein, oder?

    http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/08/17/lokalzeit-muensterland-atomtransport.xml

  • loading
Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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