Di

10

Mai

2011

Atomkraft Schluss!-Demo am 28.05.11 in Münster

Auch wenn wir Urlaub dringend nötig hätten findet der Atomausstieg nicht ohne eine starke Anti-Atomkraft-Bewegung statt. Daher möchten wir euch auf die folgende Demonstration am 28.05.11 um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof in Münster aufmerksam machen. Hier findet ihr den ganzen Aufruf. Kommt vorbei, ladet eure FreundInnen ein und bringt euer Demo-Material mit bevor es Staub ansetzt:

Fukushima mahnt – Atomausstieg sofort !!

 

28. Mai, 12 Uhr: Demonstration ab Hauptbahnhof Münster

 

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch im Münsterland, im Emsland, im Osnabrücker Land und in Ostwestfalen-Lippe den Atomwiderstand deutlich wachsen lassen. Am 25. April demonstrierten in Gronau 15 000 Menschen, in Grohnde 20 000 und zwei Tage zuvor wurde auch in Lingen demonstriert – das Ziel ist klar: die Atomanlagen in der Region müssen sofort abgeschaltet werden!

 

Doch der Widerstand darf jetzt nicht nachlassen, denn keine der regionalen Atomanlagen wurde bis jetzt tatsächlich abgeschaltet – im Gegenteil, zwischen Münsterland und Weser befindet sich eine international zentrale Atomregion. Am 28. Mai werden bundesweit in rund 20 Städten Zehntausende für den sofortigen Atomausstieg auf die Straße gehen. In Münster wollen wir dabei die Stilllegung der regionalen Atomanlagen in den Vordergrund stellen:

 

Gronau: Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage beliefert mittlerweile rund 7 % des Weltmarktes mit angereichertem Uran zur Brennelementefertigung. Damit ist Gronau eine weltweit zentrale Atomanlage. Die Betreiberfirma Urenco versorgt sogar insgesamt 27 % des Weltmarktes, also rund 110 AKW!

 

Lingen: Im emsländischen Lingen werden von AREVA NP Brennelemente für den Export in alle Welt gefertigt und das AKW Lingen II soll erst als eines der letzten AKW überhaupt abgeschaltet werden. Bei einem GAU lägen das Emsland, das Münsterland und auch Osnabrück direkt in der Evakuierungszone.

 

Grohnde: Auch das AKW Grohnde soll noch viele Jahre am Netz bleiben. Geplant sind sogar eine Leistungssteigerung sowie der Einsatz von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen. Das Bündnis „Bielefeld steigt aus“ fordert nun, dass die Stadt Bielefeld ihre Beteiligung am AKW Grohnde beendet.

 

Ahaus: Seit Jahrzehnten versucht die Atomlobby immer wieder, Atommüll in die Leichtbauhalle von Ahaus einzulagern, gegen entschiedenen Widerstand vor Ort. Atommüll lässt sich nicht entsorgen und die sog. Zwischenlagerung soll diese Tatsache nur verschleiern.

 

Münster: Regelmäßig rollen Urantransporte von und nach Gronau mitten durch den Münsteraner Hauptbahnhof! Als Sitz der Bezirksregierung ist in Münster zudem die untere Atomaufsicht ansässig.

 

Eemshaven: Entschieden lehnen wir die Pläne für den Neubau eines neuen AKW an der niederländischen Emsmündung ab – RWE will sich dort mit 20 % beteiligen!

 

Die letzten Wochen haben es deutlich gezeigt: Die großen Atomkonzerne RWE und EON, die fast alle Atomanlagen in der Region betreiben, weigern sich beharrlich, den Atomausstieg zu akzeptieren. Stattdessen wollen sie noch für viele Jahrzehnte mit Atomkraft die Nutzung erneuerbarer Energien blockieren. Wir fordern deshalb auch ausdrücklich die Auflösung der großen Atomkonzerne.

 

In Münster und bundesweit werden wir am 28. Mai ein klares Signal für den sofortigen Atomausstieg und für eine umfassende Energiewende setzen! Wir lassen jetzt nicht mehr locker!

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Kommentare: 2

  • #1

    waldläuferIn (Montag, 06 Juni 2011 09:22)

    http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/20110528_muenster/

  • #2

    Chris (Mittwoch, 01 Februar 2012 19:41)

    Solche Demos müssen einfach immer wieder stattfinden, ansonsten wird sich nie etwas an der ganzen Situation ändern. Die Leute müssen hinter dem stehen, was sie wirklich wollen.

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Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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