Do

17

Mär

2011

PM: CDU-MdB Spahn: Neuer Atommüll nach Ahaus

Atomkraftgegner aus dem Münsterland sind empört, dass Jens Spahn als eine der ersten Konsequenzen aus dem „neuen“ Atomkurs von Angela Merkel unverhohlen neue Atommüll-Transporte ins Zwischenlager Ahaus ankündigt. „Da wird auch Ahaus noch gefordert werden“, so Spahn wörtlich in einem Interview der Westfälischen Nachrichten.

„Gerade das Zwischenlager Ahaus ist in seiner Leichtbauweise völlig veraltet. Die Behauptung der Betreiber, einen Flugzeugabsturz überstehen zu können, ist geradezu straflich verwegen. Ahaus entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand von Forschung und Sicherheitsstandard und wäre als Neuanlage so nicht mehr genehmigungsfähig. Anstatt einen umgehenden Einlagerungsstop zu fordern, ignoriert Spahn sämtliche Risiken der Leichtbauhalle von Ahaus. Das ist unverantwortlich und zeigt, dass weite Teile der CDU nichts dazu gelernt haben. Wir erwarten, dass die Landesregierung in NRW nun als Atomaufsicht von sich aus die Urananreicherungsanlage Gronau stilllegt und für das Zwischenlager einen dauerhaften Einlagerungsstop verhängt,“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Angesichts der fürchterlichen Bilder und der weiter dramatisch eskalierenden Lage in Fukushima rufen die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland zu neuen Protesten auf.

 

1. Sonntag, 20. März, 14 Uhr: Demonstration vor dem Mahner in der Innenstadt von Ahaus.

 

2. Montag, 21. März, 18 Uhr: bundesweit Mahnwachen, u. a. vor der Urananreicherungsanlage Gronau sowie auf dem Domplatz in Münster.

 

3. Nach unseren Informationen sind in den kommenden Tagen allein im Münsterland u. a. auch in Havixbeck, Dülmen, Coesfeld, Greven und Telgte Mahnwachen geplant.

 

4. Für den 26. März ruft die Organisation .ausgestrahlt bundesweit zu mehreren Großdemonstrationen auf, darunter in Köln. Wir schließen uns diesem Aufruf an.

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Kommentare: 2

  • #1

    heiner (Donnerstag, 17 März 2011 17:34)

    Spahn ist ein Schwätzer, in der Regel nicht kompetent, er versucht nur den Menschen Angst zu machen. Würde ich nicht veröffentlichen. CDU betreibt Konzernpolitik für die Großunternehmen.

  • #2

    Marco (Donnerstag, 17 März 2011 18:13)

    Bin gleicher Meinung. Gesundheitsexperte, Energieexperte und das alles mit einer Ausbildung bei der WestLB. Ganz offensichtlich, daß da keine Kompetenz vorhanden ist.

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Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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