Di

01

Feb

2011

Atommüllentsorgung darf keine Kostenfrage sein

Momentan beginnt in den Medien eine Diskussion um die Kosten, bei der abgewogen wird, ob eine Lagerung in Jülich oder der Transport (min. 80 Transporte per LKW auch durch das dichtbesiedelte Ruhrgebiet) nach Ahaus "günstiger" wäre. Wir haben einen klaren Standpunkt: Sichere Atommüllentsorgung darf keine Kostenfrage sein

So wird momentan alleine die Diskussion auf die Kosten gelenkt, bei dem so mancher emotional werden kann. Niemand möchte natürliche erhöhte Kosten für den Steuerzahler. Eine einfache PR-Taktik, um so von den Schwachstellen abzulenken, und die liegen nunmal in der Sicherheit.

 

So besitzt das Zwischenlager Ahaus keine Möglichkeiten, um die Castoren z.B. bei Undichtigkeiten reparieren zu können. Undichte Behälter müssten erst durch die Landschaft gekarrt werden, um repariert werden zu können. Auch sind sowohl das Ahauser als auch das Jülicher Atommülldepot nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert. Das Forschungszentrum möchte alleine auf Kosten der Bevölkerung ein atomfreies Image bekommen. Die einzige vermünftige Lösung wäre der Neubau einer Halle nach dem modernsten Stand der Technik und der sofortige Ausstieg aus der Atomkraft.

 

Wir sind der Meinung das derjenige, der mit Atommüll hantiert, auch in der Verantwortung steht, für eine sichere Entsorgung geradezustehen.

 

Und die ist weder in Ahaus noch in Jülich noch in Gorleben zu finden. Daher muss umgehend mit der weiteren Produktion von Atommüll gestoppt werden. Nur so können immense Kosten durch Transporte und unsichere Lagerung eingespart werden.

 

Und das es in der kommenden Zeit kein sicheres Endlager geben wird, beweist die Kostenrechnung, bei der bei einer weiteren Einlagerung in Jülich eine Lagerdauer von 30 Jahren vorgesehen ist. Auch von Betreiberseite oder Politik gibt es also noch immer keine Lösung für das Entsorgungschaos.

 

Wir fordern den Bund daher auf, sofort die Notbremse zu ziehen und die Atomtransporte von Jülich nach Ahaus abzusagen. Die eingesparten Kosten werden sich nicht mehr rechnen, wenn es bei der Verlagerung zu einem Unfall auf den Autobahnen kommt oder ein Behälter auf der Atommülldeponie Ahaus icht mehr ganz dicht ist.

 

Quellen:

http://www.az-web.de/news/politik-detail-az/1533833?_link=&skip=&_g=Juelichs-Atommuell-kostet-bis-zu-220-Millionen.html


http://www.radiorur.de/rur/rr/562660/news/kreis_dueren

 

http://www.bild.de/BILD/regional/koeln/dpa/2011/01/31/zeitung-atomtransport-waere-teurer-als-kalkuliert.html

Bookmark and Share

Kommentar schreiben

Kommentare: 1

  • #1

    R. (Dienstag, 15 März 2011 02:16)

    Angela Merkel hat schon seit 1996 bewusst unsere Gesundheit auf dem Gewissen, weil Sie dafür hat gesorgt dass der Atommüll gesundheitsschadend wird entsorgt.

    Sie ist also mit verantwortlich.
    Der Teufel präsentiert sich im Schafspelz.

    Beispiel: Asse !

    Sie muss deswegen zurücktreten.
    Solche Politiker braucht unser Land nicht.

    Resultat: KREBS, Grundwasserverseuchung und letztendlich austretende Strahlungsgefahr.

    Die Politik hört nie auf die Demokratie.
    Eine eigensinnige elitäre Minderheit regiert die Welt immer wieder GEGEN DEN WILLEN DER VÖLKER / DER MEHRHEIT.
    Politiker hören einfach nicht hin was das Volk will und tun was Sie selber oder die Machts-Lobby will.

    Eine Schande !

    ATOMKRAFTWERKE mússen überall in der Welt wegen des Risikos STILL GELEGT werden, weil die Bevölkerung seit Anfang schon schreit, das dies ein Ende nehmen muss und gesundheitsschädlich ist.

    Ueberall sitzen Völker auf tickenden Zeitbomben in der Form der AKW, radio-aktiven Spaltstoffen, Strahlungs-Gefahr und Strhahlungs-Emissionen sowie Atommüll-Entsorgung und Lagerung die dahin sichert und Miljarden Jahren alles verseucht.

    Atomkraftwerke sind und waren nie eine ehrliche Lösung.
    Eher eine Lüge.

    Noch mehr Risiken folgen hier:

    http://www.informelles.de/2009/08/07/merkel-weiss-seit-1996-von-gefahren-in-asse/

    http://www.wdr.de/studio/aachen/index.html

    http://www.ippnw.de/presse/presse-2010/artikel/8dec976f40/alt-atomkraftwerke-muessen-wegen-ris.html

    http://www.greenpeace.at/atomunfaelle.html

    http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/akw_mit_dem_alter_steigt_das_risiko/

    http://paper.li/tag/akw/2010/10/16


    http://www.ksta.de/html/artikel/1290432642327.shtml

    http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-kkw-atomkraftwerk-kernkraftwerk.html


    http://www.tagesschau.de/inland/atomdebatte122.html

    http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/fessenheim-ausstellung.html

    http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-kkw-atomkraftwerk-cattenom.html

    http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/10.02.2011-16.05/b/gesundheitsmonitoring-atommuellager-asse.html

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,652893,00.html

    http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/panne-im-atommuellager-asse-wird-untersucht--2688895.html

    http://www.ippnw.de/atomenergie/

    http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/film-zeigen.html

    http://www.yellowcake-derfilm.de/index.php?id=53

    http://www.anti-atom-kette.de/

  • loading
Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

Newsletter

Die neusten Infos aus Ahaus. Erscheint max. 1 mal die Woche!

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

kein-castor-nach-ahaus.de bei:

http://www.atomausstieg-selber-machen.de