Mi
19
Jan
2011
Wie einem Artikel der Onlineausgabe der Rheinischen Post zu entnehmen ist, spricht sich die Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP) gegen die Atomtransporte von Jülich nach Ahaus aus. Frank Richter, Vorsitzender der GdP stellt infrage, ob Transporte zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt notwendig seien. Zudem gebe es Rechtsgutachten, daß die Brennelemente über das Jahr 2013 in Jülich lagern könnten.
Wir können uns nur anschließen das die Transporte von Jülich nach Ahaus nicht notwendig sind. Sie verursachen unnötige Kosten und erhöhen nicht die Sicherheit. Der Transport täuscht nur eine Entsorgung vor, da es bekanntermaßen noch immer kein Endlager für radioaktiven Abfall wie den aus Jülich gibt.
Zudem möchte das Forschungszentrum sich das Image eines zukunftsorientierten Unternehmen verpassen. Da passt die veraltete, unsichere Atomkraft so garnicht ins Bild.
Zudem ist dem Artikel zu entnehmen, daß der Atommüll via Strassentransport nach Jülich transportiert werden soll. Die Entscheidung liege jedoch beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Der Müll soll also durch das dichtbesiedelte Ruhrgebiet über die Autobahnen transportiert werden. Eine unverantwortbare Gefährdung für die Anwohner. Und ein Verkehrsunfall auf dichtbefahrenen Autobahnen ist niemals auszuschließen. Wir werden uns demächst die gesamte Transportstrecke unter die Lupe nehmen.
Über weitere Hinweise zu den Rechtsgutachten würden wir uns freuen. Nehmt Kontakt zu uns auf via: info@kein-castor-nach-ahaus.de
Was ist denn aus dieser Sache geworden? Gab es noch weitere Hinweise zu den Rechtsgutachten? Würde gerne mehr darüber erfahren!
