Do
02
Dez
2010
Aktuelle Infos ab 3. Dezember so gegen 11 Uhr;-)
3. Update (13.50): Laut einem Sprecher des Landesinnenministerium seien die Käfige in Ahaus vielleicht eine ältere Bestellung, von der er aber nichts wüßte. Chaotische Zustände bei der Polizei?
2. UPDATE (13.30): Laut einem Artikel aus der Münsterlandzeitung sagt Karltheodor Huttner vom sächsischen Forschungsministerium über den Transporttermin, das "alles nebulös sei", der Transport aber möglichst bald durchgeführt werden sollen. Die Polizei behauptet, die angeliefertern Absperrgitter seien nur zum üben da und eine Sprecherin des Umweltministerium äußert nur, das alle, die was wissen, heute in Gorleben seien. ABER NOCH IMMER KEINE OFFIZIELLE ABSAGE!
UPDATE (9:30): An der Polizei in Ahaus sind wohl in/an der Tiefgarage die ersten Gefangenensammelstellen mit Kran am gestrigen Tage aufgebaut worden. Wer Fotos hat, bitte melden. Und wir fragen uns: Wie kann man so unverantwortlich sein und einen Atomtransport bei eisglatten Straßen per LKW fahren lassen???
Das Geheimspiel um die Castortransporte von Ahaus nach Russland will kein Ende nehmen. Noch gestern titelten die großen Zeitungen, der Atomtransport ist vorhher abgesagt, doch unser Bauchgefühl ließ uns auch diesmal nicht im Stich. Schon heute heißt es in der Donnerstagsausgabe der Leipziger Volkszeitung " Der Transport steht unmittelbar bevor"
Laut zuständiger Kreise soll das "Bundesumweltministerium seine atomrechtliche Prüfung über eine "schadlose Verwertung" abgeschlossen haben.Die letzten Hürden für den Transport könnten bereits bei einer heutigen (Donnerstag) Staatssekretärsrunde in Berlin fallen. Sollte sich der Transport deutlich verzögern, wäre mit sehr viel höheren Transportkosten zu rechnen. Ursprünglich sollte am 1. Dezember 2010 der Beladungsprozess des hochgefährlichen und atomwaffenfähigen Uran- und Plutonium-Mülls beginnen." Die Sächsische Staatsregierung hat 35 Millionen Euro Transportkosten für die 18 Castoren bereitgestellt. "Das Geld ist da. Von uns aus kann es jederzeit losgehen", bestätigte Karltheodor Huttner, Sprecher des Wissenschaftsministeriums in Dresden das laufende Verfahren."
Wir lassen uns nicht verschaukeln und stellen uns daher jetzt endgültig auf einen Transport ein. "Wenn die Politik nicht mit Vernunft arbeitet und den Atommüll in die verstrahlteste Region bringen möchte, werden wir mit Vernunft handeln und, sobald der Transport fährt, Aktionen an der gesamten Transportstrecke organisieren, sodass der Transport es nicht einmal bis zum Hafen schafft." Unsere Solidarität gilt den Menschen in Russland, die unter dem deutschen Atommüll und der Verantwortungslosigkeit der Politiker leiden müssen.
Originalmeldung:
http://www.presseportal.de/pm/6351/1727849/leipziger_volkszeitung
Ich glaube, dass dieses WE der erste Castortransport rollt. Viele sind in Düsseldorf und das nutzt die Politik!!!!!!!
