Di

28

Sep

2010

Ahaus-Russland Castoren genehmigt - Heute (28.09) Treffen im Innenministerium Düsseldorf

Vergangenen Donnerstag wurden der Transport der Castoren von Ahaus nach Russland genehmigt. Am Sonntag gab es in Ahaus vor dem Atomlager den ersten Protest mit 70 Teilnehmern. Und bereits heute findet im Innenministerium in NRW ein Treffen statt, in dem es um die Transporttermine und die Transportroute geht.

Es scheint, als wolle die Polizei und die Atomindustrie den Transport ohne Beteiligung von Politik und Bürgern durchziehen. Am 21. Juli wurden die Transportanträge beim Bundesamt für Strahlenschutz gestellt. Bereits jetzt wurden die Transprte genehmigt, ein normales Genehmigungsverfahren für solche Transporte dauert länger. Wir fordern daher von den Grünen und SPD ein schnelles Eingreifen auf Landesebene, daß die Transporte gestoppt werden. Engagement gegen Atomkraft sollte für die Parteien kein Lippenbekenntnis sein, mit dem die Wähler gefangen werden sollen. Hier sind konkrete Taten DRINGENDST erforderlich.

 

Ganz egal wie die Parteien handeln, der Protest wird auf die Strasse getragen. Wen Schwarz-Gelb Wut durch ihren Atomlobyismus (von Politik kann hier nicht mehr die Rede sein) schürt, muss man sich nicht wundern, wenn irgendwann das ganze Volk auf der Strasse steht und lauthals "NEIN" sagt.

Wir werden in Ahaus auf der Strasse sitzen und NEIN sagen. Aus Solidarität unseren Russischen Freunden gegenüber, aus Solidarität mit den Menschen im Wendland und allen weiteren Endlagerstandorten. Weil es niemals ein Endlager geben wird und die Atomlobby, ohne den Versuch zu betrügen oder zu täuschen, ganz offensichtlich in die Politik eingreift. Weil es so nicht mehr weitergehen kann.

 

Atomkraft abschalten! Sofort!

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Kommentare: 3

  • #1

    Ich freu mich (Donnerstag, 30 September 2010 21:34)

    Freut euch doch, dass die Russen ihren Dreck zurückbekommen, anstatt den Abtransport zu behindern!
    Wenn in Ahaus nichts mehr raus soll demonstriert ihr quasi für ein Endlager in Ahaus! Manchmal sollte man auch so handeln, dass man glaubhaft bleibt, und nicht einfach gegen alles sein.

  • #2

    kein-castor-nach-ahaus.de (Samstag, 02 Oktober 2010 11:53)

    Moin moin

    Hier ein Link zu dem Zielort der Transporte, der hoffentlich für sich selbst spricht, warum wir gegen diese Transporte sind. Dort wurde nach Recherche Plutonium gestohlen, Die Anlage wurde von den Waldbränden bedroht, Majak ist eine abgeriegelte Stadt aus der die Menschen nicht rein und rauskommen...Die Liste lässt sich beliebig fortführen

    http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=hintergrund&auswahl=186

    Falls dich das noch nicht überzeugt, lade ich dich herzlich ein, am kommenden Montag in die Gaststätte "Am Schulzenbusch" in Ahaus zu kommen. Dort wird Vladimir Slivyak von der Umweltorganisation Ecodefense aus Russland erzählen, was in Mayak so abgeht...Beginn ist um 20.00 Uhr. Komm einfach mal vorbei:-)

  • #3

    Denkhilfe beantragt (Donnerstag, 18 November 2010 18:07)

    Hey, "ich freu mich" - bevor Du Dir eine Meinung bildest, versuche doch erst einmal Dich zu informieren! Die Brennelemente stammen aus Russland, weil die Deutschen die in nagelneuem Zusatand für die Atomforschung benutzt haben! Kapiert? Die wurden in RU zwar produziert, aber in der DDR verwendet!
    Da kann man mal wieder sehen, wie unglaublich HOHL die Leute sind und sofort herumgröhlen anstatt erstmal nachzudenken oder wenigstens erstmal zu versuchen den Sachverhalt überhaut zu verstehen - das ist leider so eine ekelhaftes Massenphänomen in Deutschland - Hauptsache eine Meinung haben, auch wenn man NULL Ahnung hat.

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Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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