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22

Sep

2010

Ahaus-Russland-Castor kurz vor Genehmigung

Die Atomlobby versucht derzeit an allen Fronten knallhart ihre Politik durchzuzocken. Das gilt auch für die sächsische Landesregierung: Der Weser-Kurier meldet heute, dass das Bundesamt für Strahlenschutz kurz vor der Genehmigung für die drei Castor-Transporte von Ahaus in die völlig verseuchte Plutoniumfabrik im russischen Majak steht.

Den Artikel findet ihr hier

Das wäre ein absolut zynisches Vorgehen, denn sowohl die Landesregierung wie auch das BfS wissen, dass Majak die weltweit am stärksten verstrahlte Region ist. Doch das kratzt weder die Antragsteller noch die sog. "Strahlenschützer". Und von der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf ist zu diesem Atommüllexport öffentlich bis jetzt absolut gar nichts zu hören - das Schweigen wird immer peinlicher angesichts der Entschlossenheit von Sachsen und BfS, die Castoren knallhart durchzuziehen. Wer es mit der Opposition gegen die schwarz-gelben Atomabenteuer, muss jetzt konkret was tun!

Deshalb rufen wir erneut und eindringlich dazu auf, gegen diesen Wahnsinn Widerstand zu leisten, um Solidarität mit den Umweltgruppen und den betroffenen Menschen in Russland zu zeigen. Drei Straßentransporte über die Autobahn mit Verladung auf ein Schiff sind kein Pappenstiel und bieten viele Widerstandsmöglichkeiten.

Aber wir dürfen nicht warten, bis der erste Transport losfährt.

Deshalb schlagen wir drei Dinge vor:

  • Fordert das BfS öffentlich auf, die Genehmigung nicht zu erteilen, weil der Export von hochradioaktivem Atommüll verantwortungslos und zynisch ist. Die E-Mailadresse des bundesamtes für Strahlenschutz: ePost@bfs.de
  • Kommt an dem folgenden Abend NACH Bekanntgabe der Genehmigung um 18 Uhr zum Zwischenlager Ahaus zu einer spontanen Mahnwache, damit wir ein klares Zeichen setzen: Der Atommüllexport wird teuer und nur mit Widerstand zu haben sein.
  • Wir laden euch nochmals zum außerordentlichen Bündnistreffen am Mittwoch 29. September, um 19.30 Uhr ins Umwelthaus, Zumsandestr. 15, in Münter ein.


Unser Motto für Ahaus: Nix rein und nix raus !!

Pressemitteilung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der BI "Kein Atommüll in Ahaus"
PM 230910.pdf
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Kommentare: 2

  • #1

    Skeptiker (Donnerstag, 23 September 2010 00:00)

    Strahlend wird die Zukunft sein hat man uns erzählt.
    Ja, ich weiß ich war noch klein, Jahre wenig auf der Welt.
    Strahlend wird die Zukunft sein, höre ich noch heut,
    geh´n wir am Atommüll ein, oder wie ist das gemeint?

    Strahlend soll die Zukunft sein, gut wir werden seh´n,
    ob wir wie ein Strahlemann lächelnd untergeh´n.
    Wer noch einem Gott vertraut singe sein Gebet,
    es könnte bald das Letzte sein, wenn´s so weiter geht.


    Strahlend wird die Zukunft sein, heißt es alle Zeit.

    Wer löst die Versprechen ein der Vergangenheit?
    Morgen soll es besser sein, fraglich bleibt nur wie,
    wer holt schon die Zukunft ein, man erreicht sie nie.

    Glück und Ruh alle Zeit, Arbeit und Sicherheit,
    Sicherheit, Glück und Ruh woran zweifelst du?

    Ich werd das Gefühl nicht los, daß man uns bescheißt.

    Explodieren könnte ich vor Wut, die mich zereist.
    Morgen, morgen nur nicht heut ich hab genug davon,
    wenn wir nur malochen soll´n, dann woll´n wir auch
    den Lohn.

    Strahlend wird die Zukunft sein, heißt es alle Zeit,
    wer löst die Versprechen ein der Vergangenheit?

    http://www.youtube.com/watch?v=3C2ylVeyMFI&feature=related

  • #2

    eeiep (Samstag, 25 September 2010 13:39)

    Ich sag meine Meinung dazu einmal ganz offen: Jeder Castor-Transport verseucht die BRD und weite Regionen von Europa! (Stichwort Oranur-Effekt)
    Seit 15 Jahren bekommen Menschen z. B. in Berlin (was weit weg ist von den Transporten aus Frankreich ...) mit Beginn der Verladung Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Ziehen in den Knochen. Danach kommt Übelkeit und körperliche Mattheit (Schwäche), Husten, Ohrenschmerzen (bis Mittelohrentzündungen, Fieber und Erkältungen (über Wochen danach)!

    An Grippe sterben jedes Jahr in der BRD über 10.000 Menschen. Wieviele sind das in Europa? Und rechnet man auf 10 Jahre hoch, dann haben wir ein fettes Massengrab!

    Der wirtschaftliche Schaden wegen Krankheitsausfall und Kosten für die Krankenkassen sollte man auch einmal überschlagen, dann wissen wir, was die paar Castortransporte kosten.

    Des weiteren wird das Wetter massiv durch die Bewegung mit Radioaktivität gestört - Wird kälter und chaotischer über Wochen.

    Es gibt noch eine interessante Beobachtung: Je langsamer der Castor voran kommt, desto geringer ist die gesundheitsgefährdende Wirkung!

    Für unsere Gesundheit ist es besser, die fahren überhaupt nicht und lagern es an Ort und Stelle.

    Sicher ist dies nach offiziellem physikalischen Wissen nicht möglich, aber wer das beobachtet und wahrnimmt, kann sich hiervon überzeugen.

    Das einzige was hilft, ist Wasser - also Duschen und Baden, viel schlafen und bei starken Kopfschmerzen ein Gläschen hochprozentigen Alkohol (z. B. Wodka)trinken.

    Sog. Niedrigstrahlung und Elektrosmog sind hochgefährlich. Da brauchen wir keinen Super-GAU, den Krebs gibts in ein paar Jahren dann gratis.

  • loading
Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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