Mo
30
Aug
2010
Hochwasser auch am Atomlager
Das Hochwasser im Münsterland am vergangenen Wochenende machte auch keinen Halt vor dem Atommülllager Ahaus. Am Samstag konnte beobachtet werden, wie aus dem Verwaltungstrakt nahe der Zwischenlagerhalle Wasser gepumpt wurde und das Technische Hlfswerk vor Ort war. Nun stellen sich uns natürlich viele Fragen:
- War neben dem Verwaltungsbereich auch die Lagerhalle in irgendeiner Form vom Hochwasser betroffen?
- Gab es Ausfälle von Meß- und Sicherheitssystemen?
- Wie ist die Lagerhalle vor Hochwasser geschützt? Welche Folgen hätte ein Hochwasser in der Lagerhalle für Mensch und Natur?
- Wie sind Castoren vor Überschwemmungen und Hochwasser geschützt?
- Welche Vorsichtsmaßnahmen gibt es für so einen Fall? Welche Stellen müssen benachrichtigt werden?
- Gibt es Grundwassermessungen am Zwischenlager für Radioaktivität und werden diese dokumentiert?
- Würde bei einer Überschwemmung der Lagerhalle das Wasser auch über den Zaun mit Schläuchen in die Natur und somit in das Grundwasser abgeleitet werden, wie am Samstag geschehen? Was würde mit dem Wasser passieren?
- Warum wurde die Öffentlichkeit mal wieder nicht informiert?
Wir kritisieren das Verhalten der GNS auf das schärfste! So ein lapidarer Umgang mit einer ernstzunehmenden Bedrohung (In Teilen des Münsterlandes wurde sogar Katastrophenalarm aufgrund des Unwetters ausgerufen) zeugt von fehlender Transparenz und mangelndem Verantwortungsbewusstsein. Der Normalbetrieb ist bereits ein Störfall!
Kommentare: 2
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#1
Wäre das nicht auch eine schicke Anfrage an die Landesregierung – so als kleine Anfrage...
Gruß aus dem nassen Norden
Georg -
#2
Warum veröffentlichen Sie an dieser Stelle nicht auch unsere Antworten auf alle Ihre Fragen, die wir Ihnen bereits vor Wochen zugesandt haben?




