Mi
18
Aug
2010
Repression gegen Atomkraftgegner
Vor wenigen Wochen meldete sich beim Ermittlungsausschuss Gorleben eine Person, welche offenbar vom Bundeskriminalamt als Spitzel für den anstehenden Castortransport ins Wendlang angeworben wurde. Dabei wurden der betroffenen Person Unmengen an Daten über ihr privates Leben und Engagement in der Umweltbewegung vorgelegt. Das Bundeskriminalamt stritt die Vorwürfe natürlich alle ab. Ein neuer Fall einer riesigen Datensammlung ist nun in Waltrop aufgetaucht, ein Umweltschützer ist wegen einer angeblich nicht rechtzeitig angemeldeten Versammlung angezeigt worden.
Dieser Ermittlungsakte waren seit 2002 alle politischen Aktivitäten des Betroffenen fein säuberlich aufgelistet: Fotos, Presseartikel, Interviews, wann an welcher Versammlung teilgenomemn wurde,
sowie viele Emails des Angeklagten. Offenbar soll der Angeklagte hier mit allen Mitteln verurteilt werden, da bisher alle Verfahren eingestellt wurden.
Wir zeigen uns solidarisch mit dem Angeklagten: Kriminell sind die Machenschaften der Energiekonzerne, welche nur auf Profite schauend Umwelt und Menschen radioaktiven Risiken aussetzen.
Angeklagt werden nur wenige, eingeschüchtert werden sollen damit aber alle, welche sich gegen dreckige Kohlekraftwerke und strahlende AKW engagieren.
Die Verhandlung soll am Dienstag, den 24. 8. um 11 Uhr im Sitzungssaal 127 des Amtsgerichts Recklinghausen, Reitzensteinstr. 17, stattfinden. Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit dem
Angeklagten.
Kommentare: 1
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#1
Die Experten streiten sich wieder, was für uns und unsere Umwelt effektiver sei. Und jetzt hat ausgerechnet der Hoffnungsträger der Umweltpolitik Obama einen Bau von AKWs in USA gefordert. Mit der Atomkraft könne man ohne Freisetzung von Kohlendioxid Elektrizität produzieren. Sogar bekannte Ökoaktivisten und sogar Ex-Bundeskanzler warnen uns vor einem überstürzten Atomausstieg. AKWs sind nur wenn etwas kaputt geht bedrohlich, Kohlkraftwerke hingegen immer. Egal wie es kommt, Jeder kann sofort etwas dagegen tun, indem wir den Stromverbrauch senken (und damit auch Kosten sparen). Beim Kochen z.B. spart ein stromsparender Herd gegebüberm normalen Elektroherd 30 % Energie. Deckel auf den Topf spart 65 % Energie und bei Schnellkochtöpfen kann man bis zu 1/3 Strom sparen. Außerdem sollten die Töpfe nicht kleiner als die Platten sein, da dabei ungenutzte Energie verloren geht. Wir sind also alle gefordert. Oft sind diejenigen, die am meisten den Klimaschutz wollen im kleinen privaten die größten Umweltsünder. <a href="http://www.shop.cookmax.de/">Hier</a> gibt es weitere Informationen zu diesem Thema.




