Do

22

Apr

2010

Jahreshauptversammlung von RWE in Essen

Momentan findet in Essen in der Grugahalle die Jahreshauptversammlung des Atomkonzerns RWE statt.  RWE ist u.a Mitbetreiber sowohl des Atommülllagers Ahaus als auch der Urananreicherungsanlage Gronau.

Daher sind auch Vertreter aus dem Münsterländer Widerstand in Essen um den RWE Vorstand mit kritischen Fragen zu Löchern.

RWE fordert die bedingungslose Aufhebung der Laufzeitbegrenzung was einen Ausstieg aus der Atomenergie ad absurdum führt. Eine klare Richtungsentscheidung zum Atomstrom, auch wenn auf der Veranstaltung mit dem Ausbau der Eneuerbaren Energien geworben wird. So sollen die erneuerbaren Energien von 1100 auf 2500 MW ausgebaut worden sein, was bei einem Großkonzern nur dem bekannten Tropfen auf den heißen Stein entspricht. 2500 MW entsprechen nämlich gerade einmal einem Kernkraftwerk wie dem in Neckarwestheim. Wir meinen: "ein klassisches Beispiel von Greenwashing was der Energieriese betreibt um sich die Hände reinzuwaschen."

Und auch im Aufsichtsrat wird es vorraussichtlich einen Wechsel geben. Der Daimler-Chef Zetsche soll in den Aufsichtsrat gewählt werden. Eine Verbindung zwischen RWE und Daimler wird RWE auf dem Atomstrommarkt einen neuen Absatzmarkt schaffen, da Stromautos natürlich am Ende auch mit Atomstrom betrieben werden, der wiederum von RWE produziert wird. Wenn die Menschen schon so nicht auf den Atomstrom reinfallen macht man sich sie einfach abhängig!

Vor der Jahreshauptversammlung hat es natürlich auch Protest gegeben, bei denen es zu Personalienfeststellungen und Abfilmen von Atomkraftgegenern kam.

Wir rufen daher weiterhin dazu auf, gegen RWE, EON, ENBW und Vattenfall zu demonstrieren. Kommt daher alle am 24.04 nach Ahaus und demonstriert mit und zusammen gegen Atomkraft!

 

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