Update 07.03.: Die Transporte werden laut der Printausgabe der Münsterlandzeitung vom 05.03.10 vorrangig per Bahn nach Ahaus kommen. Hierzu werden 26 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall in einen Stahlblechcontainer verpackt, von denen 30 Stück pro Jahr nach Ahaus kommen.
Laut Angaben des Pressesprechers des Atomlager Ahaus, Burghard Rosen, wird es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Transporte in Ahaus eintreffen.
Laut einen Bericht aus der Münsterlandzeitung vom 05.03.2010 rechnet Rosen "eher in Wochen als in Monaten" mit den ersten Transporten.
Auch wenn die letzte Änderungsgenehmigung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) noch aussteht, kann es die GNS nicht abwarten, das Münsterland mit radioaktivem Abfall voll zu müllen.
Florian Emrich vom BfS hingegen kann noch "keinen Zeitpunkt für die Genehmigung nennen" und somit auch keinen Transporttermin.
Ein Paradebeispiel für Konflikte zwischen Wirtschaft (GNS, Die Betreiberfirma des Zwischenlagers) und Politik (BfS).
So langsam fängt es an zu brodeln in der Atomlobby. Die GNS will schnellstmöglich transportieren, da die Lager in Duisburg-Wanheim aufgrund des Mülls überlaufen. Die Regierung möchte das Atomthema vor der Landtagswahl vermeiden um so die Regierungsmehrheit nicht zu gefährden. Was mit den Ahaustransporten passiert, steht also noch völlig in den Sternen. Wir sind aber schon bereit, komme was wolle. Und ganz egal ob die ersten Transporte noch vor der Landtagswahl oder erst danach kommen, wir werden auf der Strasse sein. Spätestens bei der Großdemo am 24.04.2010 zum Tschernobyljahrestag!