Fr

22

Jan

2010

Schwerer Unfall in Urananreicherungsanlage Gronau: Atomkraftgegner fordern umfassende Aufklärung

UPDATE: AM HEUTEN FREITAG FINDET VOR DER URANANREICHERUNGSANLAGE IN GRONAU (RÖNTGENSTRASSE 4) UM 18:00 EINE MAHNWACHE STATT. KOMMT VORBEI UND VERBREITET DIE INFOS WEITER!!!

 

Gemeinsame Presserklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen:

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ist nach dem gestrigen Unfall in der Urananreicherungsanlage Gronau sehr alarmiert. Offensichtlich handelt es sich um einen der bisher schwersten Störfälle in der Gronauer Atomanlage. Nach Angaben des Betreibers Urenco war Uranhexafluorid ausgetreten. Dies ist ein äußerst aggressiver Stoff, der schon bei Berührung mit Luftfeuchtigkeit die extrem giftige Flusssäure bildet. Körperkontakt mit oder Einatmen von Flusssäure können tödlich sein. Daraus erklärt sich die Verlegung des betroffenen Arbeiters in die Uniklinik Münster. Schon allein deshalb ist der Vorfall als sehr gravierend einzustufen.

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen schließt sich den Forderungen des Arbeitskreises Umwelt Gronau und des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz an, die Urananreicherungsanlage Gronau umgehend zu schließen: „Stattdessen wird die Urananreicherungsanlage massiv ausgebaut, um weltweit rund 10% aller Atomkraftwerke mit Uranbrennstoff zu versorgen. Ab 2011 soll in Gronau zudem ein riesiges Zwischenlager für 60 000 Tonnen Uranmüll gebaut werden. Der Ausbau bedeutet für die Zukunft eine stark wachsende Anzahl von Uranhexafluorid-Transporten von und nach Gronau - dadurch wird die Bevölkerung stark gefährdet. Nun muss die Landesregierung in Düsseldorf dem endlich einen Riegel vorschieben," erläutert Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen die Situation.


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Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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