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17

Nov

2009

Ahaus/Heek: Unfall mit LKW auf A31 hätte auch ein Atomtransporter sein können!

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen


Der schwere LKW-Unfall in der vergangenen Nacht auf der A31 bei Ahaus und Heek alarmiert die BI „Kein Atommüll in Ahaus" und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland. Ein 40-Tonnen-Sattelzug war wenige Kilometer vom Zwischenlager Ahaus von der Fahrbahn abgekommen, sodass die Autobahn nach Norden für sieben Stunden gesperrt werden musste.

„Just auf der A31 sollen auch die angekündigten Atommülltransporte nach Ahaus laufen. Zudem fahren auf der Autobahn regelmäßig Urantransporte zur Urananreicherungsanlage Gronau. Wenn es sich bei dem verunglückten LKW um einen Atomtransport gehandelt hätte, wäre eine radioaktive Verseuchung der Umgebung nicht auszuschließen gewesen. Die Unfallgefahren von Atomtransporten sind real und dürfen nicht verharmlost werden," warnte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Bereits vor wenigen Tagen hatte der renommierte Strahlenbiologe Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein im WDR vor den Unfallgefahren bei Atomtransporten gewarnt. Doch die Bezirksregierung Münster und die Landesregierung in Düsseldorf verschweigen weiter beharrlich die Herkunftsorte und die Zusammensetzung des für Ahaus genehmigten Atommülls sowie die Transportrouten und die Transportdaten.

 

„Wir werden deshalb unsere Proteste verstärkt fortsetzen. Bis zum Freitag findet diese Woche jeden Abend von 18 bis 20 Uhr eine Mahnwache vor dem Zwischenlager in Ahaus statt. Und am 20. Dezember rufen wir zu einer überregionalen Demonstration vor dem Zwischenlager auf. Ahaus darf nicht zum Atommüll-Mekka werden," erklärte Felix Ruwe, Sprecher der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

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Kommentare: 2

  • #1

    Paule P. (Freitag, 18 November 2011 23:31)

    Arme Willis -

    da passiert ein Unfall, und gleich setzt Ihr Euch publikumswirksam drauf. OK, der Deutsche Michel ist genauso einfach gestrickt, also macht weiter.

  • #2

    keincastornachahaus.de (Samstag, 19 November 2011 00:06)

    Keine Sorge.Das hat rein garnix mit dem aktuellen Unfall vom 19.11.2011 zu tun...der Artikel stammt aus dem Jahr 2010.

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Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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