Mo

16

Nov

2009

Einwendungen gegen Salzstock Morsleben sammeln!

Im „Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben" (ERAM) nahe Helmstedt liegen in einem alten Salzbergwerk ca. 37.000 Kubikmeter Atommüll. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), plant das Lager nach weiträumiger Verfüllung sang- und klanglos zu verschließen. Sicher? Für eine Million Jahre?

Ihr seit der Meinung, daß die Idee nicht ganz so sicher ist, wie vielleicht das BfS meint?

 

Dan werdet aktiv und sammelt Einwendungen gegen die Pläne. Ladet euch die Unterschriftenliste runter und legt sie in eurer Uni, Cafes, Kneipen, Infotischen oder auf Konzerten aus.

 

Wir zeigen uns solidarisch mit allen Endlagerstandorten. Die Weitere Produktion von Atommüll muss ein Ende finden - SOFORT!

 

Grußworte aus Morsleben an den Münsterländer Widerstand

 

Grußwort an die DemoteilnehmerInnen in Ahaus

 

Liebe Mitstreiter im Kampf gegen Atommüll,


als Morsleben-Kampagne, in der die 4 Endlager-Standorte, der BUND Sachsen-Anhalt und RobinWood zusammen arbeiten, schicken wir Euch herzliche Grüße und wünschen Euch Kraft und Erfolg im Widerstand gegen die sinnlose hin und her Schieberei des Atommülls.


In Morsleben soll gerade das Exempel statuiert werden, dass es für die Langzeitsicherheit nicht auf geologiche Eigenschaften ankommt, sondern dass sie durch Bauwerke aus Menschenhand „hergestellt“ werden kann.


Dort wurden bis 1998 insgesamt 37.000 Tonnen Atommüll eingelagert – in ein altes Salzbergwerk, das zu diesem Zweck in etwa so geeignet war und ist, wie die skandalträchtige Asse. Erst eine Klage stoppte das Abkippen des Strahlenmülls. Jetzt soll das Bergwerk mit
Beton verfüllt und verschlossen werden. Wenn wir zulassen, dass die Anforderungen an die Verwahrung von Atommüll derart drastisch nach unten korrigiert werden wie es in Morsleben aktuell geschieht, lässt sich Atommüll zukünftig überall dauerhaft lagern – und zwar unterirdisch
wie oberirdisch. In Ahaus so gut wie in Morsleben. Die Frage der Langzeitsicherheit würde auf technische und bauliche Lösungen beschränkt und die Atommeiler könnten getrost weiterlaufen. Dem gilt es Einhalt zu gebieten.


Sammeln wir gemeinsam Einwendungen gegen Morsleben, verhindern wir gemeinsam die Verschiebung des Atommülls, und wichtiger noch, dass neuer produziert wird, denn: Solange es keine Endlager gibt, ist die Zukunft der Zwischenlager ungeklärt !


Wir wünschen Euch Mut und Durchhaltevermögen beim Kampf um ein lebenswertes Münsterland !

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Noch Tage bis zum Auslaufen der Aufbewahrungs-genehmigung in Jülich.

Würden die Transporte ab sofort fahren würde im Durchschnitt alle

--- 16 Tage ---

 bis zum Sommer 2013 ein Konvoi mit 6 Castoren fahren

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