Mi
07
Okt
2009
Probecastoren nach Ahaus
Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" meldet in einer Pressemitteilung vom 06.10.09, dass sich in Ahaus Meldungen verdichten, das in den vergangen Wochen Atomtransporte in Ahaus durchgeführt worden seien.
Nach Angaben des Pressesprechers des Zwischenlagers Ahaus, Burghard Rosen, sei hierbei die Handhabung mit leeren Behältern geprobt worden.
"Diese so genannte Kalthandhabung sei Teil des Genehmigungsverfahrens zur Einlagerung schwach- und mittelradiokativer Abfälle, das seit 2006 bei der Bezirksregierung Münster laufe."Weiterhin hoffe er, das der Genehmigungsantrag aus 2006 bald genehmigt werde, sodass vielleicht noch in diesem Jahr die ersten Transporte eintreffen könnten.
Bereits zwei Tage nach der Bundestagswahl hat es solche Leertransporte auch in Gorleben gegeben, bei denen es auch Widerstand gab.
(Artikel hierzu auch bei contratom.de)
"Die Atomindustrie steckt in konkreten Planungen für neue Atomtransporte. Die Bevölkerung bleibt uninformiert. Die Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung in Münster laufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wir fordern mehr Transparenz und kündigen Proteste gegen die geplanten Atomtransporte an!" So ein Sprecher des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Das Verhalten der Betreiber stärkt den Widerstand im Münsterland. Wir bleiben an der Sache und werden euch auf dem Laufenden halten...




