Forschungszentrum Jülich will Dialog mit lokalen AtomkraftgegnerInnen

Nach Auffassung der AtomkraftgegnerInnen in Jülich und im Münsterland wird die Gefahr immer größer, dass die 152 Castoren des Forschungszentrums nun doch nach Ahaus gebracht werden sollen:

  1. In den USA ist die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur Annahme der Castoren nun zum vierten mal verschoben worden. Das Department of Energy verschob den Termin nun auf Anfang Sommer.
  2. Die NRW-Atomaufsicht unter Minister Garrelt Duin (SPD) wollte sich eigentlich Mitte April öffentlich zu den drei Varianten des Forschungszentrums Jülich äußern. Aber, Minister Duin ist auf Tauchstation gegangen und hat sich bis heute nicht zum weiteren Vorgehen geäußert!
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23. April: Veranstaltung in Gronau mit Ursula Schönberger zum Thema Atommüll

Am Donnerstag (23. April) wird die Politikwissenschaftlerin Ursula Schönberger mit einem Vortrag in Gronau über die bundesweite Atommüllproblematik informieren. Der Vortrag findet in der Gaststätte Concordia, Eper Straße 13, statt. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet u. a. anlässlich des 29. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe statt.

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Die GNS auf den Ahauser Industrietagen 2015

Am kommenden Wochenende finden in Ahaus die sogenannten Industrietage statt. Dort kann sich, wie der Name bereits vermuten lässt, die Ahauser Industrie am "Schautag" am 19.04.15 vorstellen. Und natürlich darf auch die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) nicht fehlen, die sich im Zeltstand der Firma Schöpker & Dorgeist (Ridderstrasse 60) präsentiert. Kommt vorbei und fragt die Vertreter der GNS doch mal aus.

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Auch Ahaus ist keine Option für Jülicher Atommüll!

AtomkraftgegnerInnen aus Jülich, dem Münsterland und und dem gesamten Bundesgebiet sind sich einig: Sie fordern den Verbleib der 152 Castoren in einem sicheren Lager in Jülich. Weder die USA, noch Ahaus sind sinnvolle Optionen für die 300.000 Brennelementekugeln!

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25. April, 12 Uhr: Tschernobyl-Mahnwache und Demo in Münster

In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1986 explodierte ein Reaktor des AKW Tschernobyl in der heutigen Ukraine - halb Europa war vom radioaktiven Fallout betroffen, besonders schwer traf es Teile der Ukraine und Weißrusslands. Dort leiden noch heute unzählige Menschen an Strahlenschäden, verseuchten Böden, radioaktiv belasteter Nahrung und mangelnder Gesundheitsversorgung sowie fehlender sozialer Absicherung - die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist leider noch lange nicht bewältigt.

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Atomtransport in Lünen gesichtet



Ein Atomtransport hat in der vergangenen Woche den Bahnhof Lünen (Kreis Unna) durchquert. Wie ein Bürger aus Lünen berichtete, sei der Transport während der Rushhour mit 3 Behältern ohne weitere Ansage durch den Bahnhof gefahren. Vermutlich handelt es sich bei der Ladung um schwach- und mittelradioaktiven Abfall mit Ziel Ahaus. Wo der Transport startete ist noch unbekannt.

 

Wer den Transport auch gesichtet hat und möglicherweise weitere Bilder hat, möge sich bitte bei uns melden via info[at]kein-castor-nach-ahaus.de.

 

Weitere Meldungen von Atomtransporten können auch über unser Online-Formular gemeldet werden. Vielen Dank für eure Hilfe!


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2014: 10 Atomtransporte von und zum Atomlager Ahaus - Transport von Duisburg nach Ahaus 2 Tage unterwegs?

Im vergangenen Jahr haben 10 Transporte mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall von und nach Ahaus stattgefunden. Dies geht aus einer kleinen Anfrage im Landtag NRW hervor (Drucksache 16/7954). So haben im vergangenen Jahr 5 Transporte per LKW das Atomlager in Ahaus verlassen, 5 weitere Transporte sind angekommen. Ein Transport von Duisburg nach Ahaus (ca. 90 km Strecke) war laut der kleinen Anfrage zwei Tage unterwegs.

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Kino: "Die Reise zum sichersten Ort der Erde" auch in Ahaus

Am Sonntag, den 19. April um 17.00 Uhr zeigt das Kino in Ahaus an der Schlossstraße in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" den Öko-Thriller „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“. Ein Dokumentarfilm über unsere „Strahlende Hinterlassenschaft“: den Atommüll.


Regisseur Edgar Hagen dokumentiert das Dilemma Endlagersuche in seiner ganzen Tragweite und leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte, die uns und nachfolgende Generationen noch für die nächsten 250.000 Jahre beschäftigen wird.

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Aktuelle Situation rund um das Atommülllager Ahaus

Was ist der aktuelle Stand der Dinge am Atommülllager Ahaus? Welche Atomtransporte stehen an? Wir versuchen hier einmal aufzulisten, womit in der Zukunft zu rechnen ist und warum Widerstand im Münsterland weiterhin nötig ist.


Atomausstieg ist und bleibt Handarbeit!

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FAQ zu Garching-Castoren

Ab 2018 sollen ca. 21 Castoren aus dem Forschungsreaktor Garching bei München in Ahaus eingelagert werden. Wir stellen euch hier die ersten Informationen aus einer kleinen Anfrage im Bundestag (Drucksache 18/3516) kompakt vor.

  • Wo wurden die Brennelemente hergestellt?

Die Brennelemente wurden in Frankreich hergestellt und auf dem Landweg nach Garching transportiert.

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