Bezirksregierung verweigert sich der Öffentlichkeit

23.07.10

Nachdem die ersten Atomtransporte in Ahaus angekommen sind, sind noch viele Fragen offen. Die möchte allerdings niemand so recht beantworten. Was zum Beispiel genau in den Container steckt.

Je nachdem, in welche Zeitung man einen Blick wirft, es sind immer verschiedene Stoffe die genannt werden. So reichen die Angaben von Schrott, Schutt, Kabel, Glas, PVC, Papier, Putzlappen, ausgebaute Anlagenteile sowie verseuchtes Erdreich. Und auch über die Herkunft wird sich ausgeschwiegen.

 

Pressesprecherin Anne Rother vom Forschungszentrum teilt mit, das der Müll aus Jülich kommt, jedoch nicht aus dem Forschungszentrum stammt. Und GNS-Sprecher Michael Köbl äußert nur, das der Müll aus deutschen Kernkraftwerken stammt. Alles sehr schwammige Antworten. Und selbst die auch nur nach penetranten nachboren.

 

Versucht man nun, bei der Bezirksregierung nachzufragen, kommt als lapidare Antwort nur:

„Sie können gern einen Antrag auf Akteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz stellen. Dieser ist kostenpflichtig.“

 

Wir meinen, das gute Öffentlichkeitsarbeit anders aussieht, und fragen uns, ob die Bezirksregierung Münster sich eher der Atomindustrie unterordnet als den Bürgern, für die sie eigentlich arbeiten sollte.

 

Natürlich habt ihr selbst auch die Möglichkeit dort einmal nachzufragen. Schreibt E-Mails oder Briefe, ruft an und fragt nach, aus welchen Atomanlagen der radioaktive Abfall, der am 21.07 in Ahaus eingetroffen ist, genau stammt und was sich detailliert in den Container befand.Und schickt uns dann eure Antworten an info[at]kein-castor-nach-ahaus.de

 

Bezirksregierung Münster
Domplatz 1 - 3
48143 Münster
Tel.: +49 (0)251-411-0
poststelle@bezreg-muenster.nrw.de

Atomtransport in Ahaus eingetroffen

21. Juli

Update: der erste LKW fuhr gegen 8.20 Uhr in die Halle, wurde entladen und verließ die Halle gegen 11.40 Uhr, direkt darauf fuhr der zweite LKW in die Halle. Es lohnt sich also noch immer, am Zwischenlager vorbeizufahren. Die vermutete Abfahrt ist frühestens ab 15.00 Uhr...

 

Wir wissen nicht ob es der erste Atomtransport ist, der Ahaus erreicht hat, aber heute morgen gegen 7.15 Uhr haben 2 blaue LKW mit roten Containern und Radioaktivitätskennzeichen das Atomlager Ahaus erreicht.

Die Transporter sind bisher immer noch ohne Polizeibegleitung...

 

Wir vermuten, daß diese Transporter mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall aus der Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg kommen.

 

Momentan (8.40 Uhr) befindet sich ein LKW in der Halle, einer steht auf dem Gelände. Haltet euch auf dem laufenden und kommt vorbei

Weitere Transporte mit radioaktivem Material im Münsterland...

19.07.10

In Gronau ist gestern Mittag ca.12.30 ein Urankonvoi mit 6 LKW (Spedition Dekker), NL Kennzeichen an der Urananreicherungsanlage angekommen. Begleitet wurde der Konvoi ab Einfahrt Industriegebiet von einem Zivicop im silbernen Mercedes.

Fotos von dem Transport findet ihr hier

Wir vermuten, dass der gestrige Transport in Zusammenhang mit der Ankunft des Atomfrachtschiffes "Bugulma" im Hamburger Hafen steht. Die Bugulma transportiert regelmäßig kleinere Mengen (6-10 Container mit je 1-4 Fässern) Uranoxid und Uranhexafluorid von St. Petersburg über die Ostsee und durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg. Dort ist das Schiff gestern in den frühen Morgenstunden angekommen. Wer sachdienliche Hinweise zur Ladung des Schiffes hat, oder den oben beschriebenen Konvoi auf einem anderen Teil der Strecke gesehen hat leitet diese bitte an info@urantransport.de weiter.

Der gestrige Transport zeigt, auch unter Rot-Grün ist unser Druck nötig um endlich den Atomausstieg durchzusetzen. Die Sätze zur Atomkraft im Koalitionsvertrag sind zwar ein Fortschritt, aber leider auch nur schwammige Überlegungen und beinhalten noch keine konkreten Handlungen. Lest dazu auch die Pressemitteilung von Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW

Transporte stecken seit 9 Monaten fest - Chronik jetzt online zu finden

18.07.10

Bereits seit 9 Monaten sollen die ersten Atomtransporte nach Ahaus gerollt sein. Im Oktober 2009 äußerte sich Burghard Rosen, Pressesprecher des Atommülllager Ahaus, das er hoffe, die ersten Transporte sollen noch 2009 rollen. Im März hieß es dann, man rechne eher in Wochen als in Monaten, mit den ersten Transporten. Im Mai hieß es dann, dass die Transporte in nächster Zeit losgehen, es stehe dem rechtlich nichts mehr im Wege. Bisher hat jedoch noch kein radioaktiver Abfall Ahaus erreicht.

 

Als Dankeschön an den Widerstand haben wir daher eine kleine Chronik zusammengefasst in welcher der Widerstand und weitere pikante Äußerungen der Atombetreiber zusammengefasst sind. Die Chronik könnt ihr euch auch als PDF runterladen.

 

Und hier gehts direkt zur Chronik.

 

Wir wünschen euch ein interessanten und aufschlussreiches Lesevergnügen

Aktionstreffen in der Münsteraner Baracke

11.07.10

Auch wenn die Atomlobby es immer noch nicht geschafft hat, die ersten Transporte in das Atommülllager Ahaus zu bringen, formiert sich weiterer Widerstand. Eine neue Aktionsgruppe in Dülmen, eine bessere Vernetzung und neue Aktionsplanungen aller Anti-Atom-Gruppen in ganz NRW dank der letzten Anti-Atom-Konferenz in Duisburg-Wanheim, eine neue Gruppe in Münster, diverse Infoveranstaltungen im Münsterland...Wir stehen in den Startlöchern!

 

Daher findet am kommenden Mittwoch (14.07.10 um 20.00 Uhr) in der Baracke in Münster (Scharnhorststrasse 100 am Aasee) das nächste Aktionstreffen statt. Hier wird es einen gemeinsame Austausch für weitere Aktionsplanungen sowie gemeinsames Transparentmalen geben. Neulinge und Alte Hasen sind eingeladen um sich in den Münsteraner Anti-Atom-Widerstand einzubringen. Schaut doch einfach mal rein!!!

Landeskonferenz in Duisburg-Wanheim

03.07.10

Am heutigen Samstag fand bei bestem Wetter die 3 Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung Nordrhein-Westfalens statt. Und als ganz besonderes Schmankerl gab es bei dem heißen Wetter zur Abkühlung in der Pause einen Swimming-Pool in den Räumlichkeiten des Kanuclubs in Duisburg-Wanheim, nur 800 m von der Atommüllkonditionierungsanlage der GNS entfernt.

 

Rund 30 Vertreter verschiedener Anti-Atom-Organisationen u.a. von Duisburg Atomfrei, AG Schacht Konrad, BI Ahaus, Sofa Münster sowie der neugegründeten Aktionsgruppe aus Münster und dem Linksrheinischen Strahlenkomitee vernetzten sich und planten weitere Aktionen für die Zukunft.

 

So haben alle Initiativen einstimmig einen heißen Sommer sowie Herbst eingeplant, um die Atomkraftwerke Deutschlands still zu legen. Am 26. Juli wird im Rahmen einer Campact.de-Aktion wird bundesweit Atomalarm in diversen Wahlkreisbüros geschlagen. Am 18. September wird es eine bundesweite Großdemo in Berlin geben und im November wird es zum großen Showdown in Gorleben beim Castortransport geben. Wir sind dabei! Weitere Nadelstiche in der Zwischenzeit sind natürlich nicht ausgeschlossen.

 

Und der nächste Termin zum Treffen steht auch bereits. Am 29. August wird die nächste Landeskonferenz in Duisburg stattfinden. Merkt euch den Termin auch vor und schaut einfach mal rein, egal als Gruppenvertreter oder engagierte Einzelpersonen. Wir freuen uns auf euch!

Einladung zum NRW-Treffen der Anti-Atom-Bewegung am 03.07.2010

29.06.10

Liebe Atomkraftgegner aus NRW und Umgebung!

Hiermit laden wir euch zur nächsten NRW-Landeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung am 03.07.10 in Duisburg Wanheim ein.

 

Zeit :12.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Ort: Kanuclub Wanheim, Rheinuferweg 37 in 47249 Duisburg

Eine Anfahrtsbeschreibung mit öffentlichen Verkehrsmitteln findet ihr am Ende dieser Meldung


Eingeladen sind alle Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände, Friedensgruppen, "EinzelkämpferInnen" und Aktivisten aus weiteren sozialen Kämpfen, die sich gemeinsam für den sofortigen Atomaussteig in NRW (und anderswo) engagieren möchten.

 

Seit der Kölner Herbstkonferenz hat sich viel ereignet: Die Genehmigung für weitere Atomtransporte nach Ahaus liegen vor, am 24.04.10 haben rund 7000 Leute in Ahaus demonstriert, ständig rollen Urantransporte von und nach Gronau, die Urananreicherungsanlage im benachbarten Almelo soll massiv ausgebaut werden.

 

Wir wollen gemeinsam den Stand der Dinge besprechen, Standort-Infos austauschen, weitere Schritte beraten und vor allem konkrete Aktionen planen.

 

Bis Samstag

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Kölner Gegenstrom gegen Atomanlagen, Linksrheinisches Komitee gegen Strahlengefahr

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
vernetz_3_7_2010_anreise_plan.pdf
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Castor-Alarm - Castor-Alarm - Castor-Alarm

28.05.10

Die Letzte Änderungsgenehmigung für das Zwischenlager Ahaus ist raus.

 

DAHER RUFEN WIR AB SOFORT CASTOR-ALARM AUS!!!

 

Am Sonntag (30.05) fand daher vor dem Zwischenlager der erste Protest mit ca. 50 Teilnehmern statt. 

 

Die Änderungsgenehmigung findet ihr auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

 

Wir rechnen ab sofort mit den ersten Atomtransporten von schwach- und mittelradioaktiven Atommüll u.a. aus der Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg, Jülich, Karlsruhe und Dresden-Rossendorf. Geplant sind nach Betreiberangaben im schnitt 2 Transporte pro Woche.

 

Die Transporte können sowohl per Bahn als auch per LKW kommen.

 

Mögliche Transportrouten sind die folgenden:

 

  • Von Jülich müssten die Züge über Köln und Düsseldorf/Neuss/Krefeld zunächst nach Duisburg.
  • Von Duisburg-Wanheim geht es zunächst zum Güterbahnhof DU-Hochfeld und dann weiter über Oberhausen–Bottrop–Gladbeck–Gelsenkirchen–Recklinghausen–Waltrop Lünen. Von dort über Lüdinghausen–Dülmen–Coesfeld nach Ahaus.

Alternativen:

  • Von Gladbeck führt als Abkürzung eine eingleisige Nebenstrecke über Dorsten und Reken nach Coesfeld!
    2) Von Lünen ist auch die Strecke Hamm–Münster–Steinfurt–Gronau–Ahaus möglich (aber deutlich länger und 2x umkoppeln)
  • Von Karlsruhe geht es entweder über Mainz–Koblenz–Bonn–Köln–Duisburg (s.o.) oder über Heidelberg/Mannheim–Würzburg/Fulda–Kassel–Paderborn–Hamm–Lünen (s.o.)

 

Per Strasse gibt es die folgenden Möglichkeiten:

 

  • Von Jülich geht es über die A44/A57/A40/A57 nach Duisburg.
  • Von Duisburg über die A3/A2 durch Oberhausen bis Autobahnkreuz Bottrop.
    Von Karlsruhe geht es prinzipiell über die selben beiden Routen wie per Bahn zum Autobahnkreuz Bottrop.
    Von Bottrop über die A31 nach Ahaus.

 

Tragt euch in den Newsletter und den SMS-Verteiler ein und haltet euch so auf dem laufenden. Verfolgt uns über Twitter (XAhausX). Verbreitet die Infos weiter und seid am Sonntag in Ahaus mit dabei!!!

 

ATOMAUSSTIEG BLEIBT HANDARBEIT!

Dokumentation vom Castortransport 1998 zu bestellen

27.05.10

Beim Aufräumen des BI-Büros haben wir in einer Ecke noch einen Stapel der Dokumentation "Was soll das? - Ahaus und der Tag X - Eine Dokumentation" von den Castortransporten 1998 gefunden. Ein spannender, bebilderter Rückblick auf 100 Seiten für alle, die 1998 nicht in Ahaus dabeisein konnten. Die Dokumentation könnt ihr gegen eine Spende von 5 Euro + 2 Euro Porto bei uns bestellen. Schreibt uns einfach eine kurze E-Mail an:

info@kein-castor-nach-ahaus.de

 

Weitere Informationen zu der Dokumentation findet ihr auch HIER

Zwischenlager symblolisch blockiert! Erinnerung an den 7 Punkte-Plan!

20.05.10

Mitglieder verschiedener Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland haben am Mittwoch-Abend mit großen Transparenten und mit einer symbolischen Spontan-Blockade vor der Ahauser Atommülldeponie gegen weitere Atommülltransporte nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg demonstriert. Gleichzeitig wurde mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen in Düsseldorf betont, dass gerade auch in NRW der Atomausstieg längst überfällig ist.

 

Bereits vor der NRW-Landtagswahl hatte das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen im April, gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz, Landesverband NRW (BUND) und der Umweltorganisation „urgewald“ einen „7-Punkte-Plan“ zum Atomausstieg in NRW aufgestellt. Tausende Menschen haben dafür in Ahaus am 24.April demonstriert.

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen fordert jetzt die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linke in NRW auf, sich in den gemeinsamen Koalitionsverhandlungen mit diesen Forderungen zu beschäftigen. Klimaschutz in NRW geht nur, wenn man sich mit den Atomanlagen in NRW auseinandersetzt. Nur ein atomfreies NRW ist der Garant für eine glaubwürdige Klimaschutzpolitik und ermöglicht eine nachhaltige Energiepolitik.

 

In NRW haben die großen Energiekonzerne EoN und RWE jeweils ihren Hauptsitz. Die Konzerne sind groß, mächtig und arrogant. Eine zukünftige Landesregierung muss sich mittelfristig für eine Auflösung der großen Energieunternehmen einsetzen. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, dem rund 10 Anti-Atomkraft-Initiativen angehören, fordert eine Aufteilung der Konzerne in kleinere, demokratisch kontrollierbare Einheiten. Über das Kartellrecht ist dieses schon heute problemlos möglich.

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen fordert „Rot, Grün, Rot“ auf, sich aktiv für eine Politik einzusetzen, bei der am Ende ein atomfreies NRW steht – und das am liebsten sofort! Als eines der ersten Zeichen fordert das Aktionsbündnis den sofortigen Einlagerungsstopp in das Atommüllzwischenlager Ahaus. Der drohende Atommülltourismus von Duisburg oder Jülich nach Ahaus und zurück, und irgendwann nach Schacht-Konrad, hat mit einem durchdachten Entsorgungskonzept nichts zu tun. Das mangelnde Entsorgungskonzept gefährdet die Bevölkerung und verschleiert nur eine nicht vorhandende Endlagerung für den Atommüll.

 

Der Ausbau der Urananreicherungsanlage in Gronau muss sofort gestoppt werden. Er zielt auf den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken und gegen den Einsatz erneuerbarer Energien. Eine ernst gemeinte Klimaschutzpolitik muss sich mit der Schließung der Gronauer Atomanlage beschäftigen.

 

Eine glaubwürdige Energiewende in NRW ist nur mit einem konsequenten Konfrontationskurs gegenüber der über Jahrzehnte gewachsenen Atomlobby zu erreichen. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen beurteilt die Politik einer neuen Landesregierung nur an ihren Taten –Worthülsen wurden genug gewechselt! Im noch zu erarbeitenden Koalitionsvertrag ist wenigstens grob für jede NRW-Anlage der Atomindustrie ein Ausstiegsfahrplan darzustellen. Anlagen wie das Kernforschungszentrum Jülich oder die Atommüllschmiede in Duisburg dürfen dabei nicht vergessen werden. Dies gilt auch für die zahllosen Atomtransporte, die ständig durch NRW rollen. Sie müssen gestoppt und verboten werden.

 

Die Anti-Atomkraft-Bewegung in NRW ist breit aufgestellt und wird die Regierungsbildung in Düsseldorf scharf im Auge behalten.

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Alle Fotos:aaa west

Solikonzert in Vreden!

13.05.10

Schweiß, Krach und eine ordentliche Mahlzeit gab es gestern (12.05) im N-Joy in Vreden. Rund 100-150 Besucher wollten gestern ihr langes Wochenende mit den passenden Klängen fünf verschiedener Hardcore-Bands einklingen. Und konnten sich passend dazu auch noch über den Anti-Atom-Widerstand im Münsterland informieren.

Die Anti-Atom-Jugendgruppe AGA (Aktionsgruppe gegen Atomenergie ) aus Vreden hatte 5 Hardcorebands nach Vreden eingeladen um die desolate Gruppenkasse wieder ein wenig für kommenden Aktionen auf einen normalen Stand zu bringen. Und das Konzert kam an.

Selbst aus dem Ruhrgebiet kamen Gäste angereist um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.

 

Selbst aus dem Ruhrgebiet kamen Gäste angereist um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Versorgt wurden sowohl die Bands als auch die Besucher des Konzerts von der Vredener Volxküche, die für diesen Abend zu einem fairen Preis leckeres, veganes Essen servierte.

"Insgesamt können wir ein positives Fazit ziehen", so einer der Organisatoren. "Die Leute waren begeistert und wir konnten die meist jungen Besucher für die Thematik Atomkraft sensibilisieren."

Bereits am Abend wurde in Erwägung gezogen, ein solches Event noch einmal zu wiederholen.

 

Wir meinen:

Wir würden uns auf jeden Fall über eine Wiederhohlung freuen. Die Volxküche war super, die Musik gut und laut und die Stimmung war bereits bei der ersten Band am kochen. Alles in allem mal eine schöne Pause vom oftmals stressigem Widerstand. DANKE NACH VREDEN!

Nach der Landtagswahl...

10.05.10

Die Landtagswahl in NRW war ein klares Votum gegen Atomenergie. Weitere Pläne zum Ausbau und Weiterbetrieb von Atomanlagen sind nicht hinnehmbar. Jetzt wurde die Landesregierung von den BürgerInnen NRW abgestraft. Die Schwarz-Gelben Pläne AKW noch längerlaufen zu lassen haben sich am Sonntag gerächt...

 

Trotzdem bleiben wir wachsam, was die Atompolitik angeht, ganz egal, ob es nun Rot-Grün oder Rot-Rot-Grün wird. Wir als außerparlamentarische Anti-Atom-Bewegung werden weiterhin kritisch bleiben und ausnahmslos jeder Partei auf die Finger schauen und nötigenfalls auch draufklopfen.Und nicht nur den Parteien, auch den Atomstromkonzernen von RWE, E.ON, Vattenfall und ENBW. Und auch Urenco und GNS werden natürlich nicht vergessen...

 

Unser Wahlspruch wird auch weiterhin bleiben:

Die beste Wahl bleibt Widerstand - Für einen SOFORTIGEN Atomausstieg!

 

Die nächste Möglichkeit, diesen Wahlspruch in die Tat umzusetzen habt ihr am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr in Ahaus. Dort findet der monatliche Sonntagsspaziergang statt. der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Proteste bei Jahreshauptversammlung von E.ON

07.05.10

Am gestrigen Donnerstag fand in der Essener Grugahalle die Jahreshauptversammlung des Atomkonzerns E.ON statt. Umweltschützer aus dem Münsterland, dem Norden, Russland und Finnland waren auch vertreten und äußerten vor sowie während der Versammlung ihren Protest.

 

Dabei konnten wichtige, neue Informationen aufgedeckt werden:

 

1. EON bestätigt, dass es vom AKW Stade Strommengen für RWE in Biblis übertragen will - der Preis wird verschwiegen.

 

2. EON will über die GNS nicht nur in Duisburg und Gorleben schwach- und mittelradioaktiven Atommüll für den Schacht Konrad neu verpacken,sondern auch in Jülich, Würgassen, Karlsruhe und Mitterteich in Bayern!!! Das bedeutet sechs neue Atomanlagen !!

 

3. Der schwach- undmittelradioaktive Atommüll (insgesamt 3000 Tonnen) aus demstillgelegten AKW Stade soll in Duisburg und Gorleben "endlagerfähig"verpackt werden!
Anmerkung: Das heißt noch mehr Atommüll fürDuisburg und wahrscheinlich soll dieser Atommüll dann später nach Ahauszur Zwischenlagerung !!

 

4. In "Ausnahmefällen" darf in Duisburg Atommüll auch über den Rhein an- und abtransportiert werden. "Derzeit"gebe es aber keine konkreten Projekte.

 

5. Nach Ahaus soll sowohl Atommüll VOR wie NACH der Neuverpackung kommen - das bedeutet doch den Pendelverkehr mit Duisburg!

 

6. Zu Urenco wollte sich EON wieder winden. Konsequenzen aus dem Störfall würden noch beraten. Dabei gehe es um Eingangskontrollen für Uranfässer (aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Schweden) und besseren Katastrophenschutz. Zum Thema Schutzkleidung bei Urenco sei "keine abschließende Aussage möglich". Außerdem sei man nur über zwei Ebenen an Urenco beteiligt.

 

7. Derzeit hat Urenco 2800 Tonnen Urantrennarbeit und verbraucht im Jahr 80 000 Megawattstunden Strom für den Betrieb (diese Zahl ist von RWE).

 

8. EON will in Grossbritannien und in Finnland bekanntermassen vier bzw. 1 neues AKW bauen. Neu ist, dass EON die Kosten für die AKW komplett verschweigen will und auch nicht mehr allein mit dem EPR von AREVA verhandeln will, auch von Westinghouse ist ein Design im Gespräch. Die Endlagerung des Atommülls sei Sachen der jeweiligen Regierung ...

 

9. 2010 gibt EON in Deutschland NUR 35 Mill. € für Erneuerbare Energien aus!! Auch wenn der Konzern gerne mit MEGA-Projekten im regenerativen Bereich wirbt, dienen diese nur dem Greenwashing!

 

10. EON will den Gronauer Uranmüll in Russland definitiv nicht wiedersehen!

 

Viele neue Fakten also, die zeigen, was in der kommenden Zeit auf uns zu kommt. Wir sind in den Startlöchern und warten nur noch darauf, das es losgeht. Kommt am TAG X nach Ahaus, Gründe gibt es genug!

Pressemitteilung der Atomkraftgegner aus dem Münsterland zur Jahreshauptversammlung
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Wahnsinn in Duisburg - Atommüll soll 4 mal durch Wanheim rollen!

29.04.10

Die mögliche Atomanlage zur Konditionierung von Atommüll, die momentan in Gorleben entstehen soll, wird nach Aussagen der GNS wohl nicht auch in Ahaus entstehen. In einer Pressemitteilung haben wir heute morgen diese Befürchtungen bekanntgegeben, da nach Ahaus dieselben Fässer angekarrt werden sollen, die auch in der neuen Anlage in Gorleben konditioniert werden sollen.

 

Aufgrund dieser Pressemitteilung sind wir jedoch an weitere pikante Informationen gekommen.

So soll nach dem Willen der GNS die Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim ausgebaut werden, von wo der Müll der nach Ahaus kommen soll, endverpackt werden. Und der atomare Schrott muss erst verpackt und dann endkonditioniert werden.

 

Das heißt für die Duisburger. Der Atommüll wird vier mal (4x!!!) durch Duisburg Wanheim rollen.

1. Anlieferung zur Konditionierung in Wanheim

2. Abtransport zur Zwischenlagerung nach Ahaus

3. Rücktransport nach Duisburg zur Endverpackung für Schacht Konrad

4. Abtransport nach schacht Konrad

 

Möglich laut GNS sind auch direkte Transporte von Ahaus nach Gorleben zur "Endverpackung".

 

In Ahaus geht es um 1800 Gebinde, in Gorleben um 2000. Bisher ist also noch garnix sicher, sei es die Anzahl der Transporte, die genauen Endlagerbedingungen in Schacht Konrad, noch die wirkliche Frage nach einer sicheren Endlagerung.

 

Atommüllverschieberei von der schlimmsten Sorte!

Wir bleiben am Ball und halten euch auf dem laufenden!

Zu den Äußerungen des Pressesprechers des Atomlagers Ahaus

27.04.10

In der Ausgabe vom 26.04.10 auf wm.tv, dem münsterländischen Regionalsender, äußerte sich der Pressesprecher des Atomlagers Ahaus Burghard Rosen. Seiner Meinung nach seien wenige Ahauser auf der Demo selbst.

 

Wir meinen: Wer am Rande der Demo auf der anderen Strassenseite steht, kann wohl schwer beurteilen, welche Menschen sich auf einer Demo befinden. Auch die Äußerung, viele auswärtige Busse würden demonstrieren, daß die Demo nicht von Ahausern getragen werden würde, ist absoluter Quatsch. 40 Sonderbusse sind viele Menschen, machten aber am Ende nur 1/3 der Demo aus. Ein Großteil der anderen 2/3 Demonstranten kamen aus Ahaus selbst sowie den Nachbarorten. Sie sind alle direkt betroffen, wenn in der Ahauser Leichtbauhalle ein Deckel aufgeht und Radioaktivität freigesetzt wird oder ein Transporter auf der Strasse verunglückt. Daher fassen wir die Äußerungen von Rosen als ein Kompliment auf, wenn er die hohe Zahl der Sonderbusse besonders erwähnt.

 

Wir werden alle am Tag X in wieder demonstrieren dass das Atomlager Ahaus nicht sicher ist und die Transporte nach Ahaus eine absolute Notlösung der Atomindustrie, insbesondere der GNS, sind.

Das Entsorgungsfiasko wird in den kommenden Wochen hier im Münsterland deutlich, sobald die ersten Transporte rollen, egal ob per LKW oder Bahn.

 

Wir freuen uns auf jeden Demonstranten, egal ob aus Ahaus oder auswärtig, der mit uns in den kommenden Monaten Widerstand gegen die gefährliche Atomkraftnutzung leisten wird.

Und das war erst der Anfang....

25.04.10

...In der kommenden Zeit geht es weiter. Rund 7000 Teilnehmer am gestrigen Samstag waren erst der Auftakt zur großen Kampagne gegen die geplanten Atomtransporte nach Ahaus. Wir schauen aber trotzdem natürlich gerne zurück und werden schnellstmöglichst Fotos von der Demo zum Tschernobyljahrestag veröffentlichen.

Aber unser Blick geht nach vorne. Wir sind bereits wie wild am planen, wie es in der kommenden Zeit weitergeht. Und die ersten Ideen sind bereits ausgesponnen, sodass sich ein Blick in den kommenden Tagen auf diese Webseite lohnt.

 

Danke, die uns allen gestern einen wahnsinnigen Tag bereitet haben. 150.000 Menschen auf der Strasse gegen Atomkraft, im Süden, Norden und Westen. Ein noch deutlicheres Zeichnen kann es wohl nicht geben. Aber der Widerstand gegen Atomkraft geht weiter, nach dem 24.04 nach der Landtagswahl, bis jedes Atomkraftwerk vom Netz ist. Sei dabei! Wir freuen uns auf dich!

 

P.S.: Am kommenden Mittwoch findet um 19.30 in der Gaststätte "Schulzenbusch" in Ahaus ein Nachbereitungstreffen mit Perspektivenplanung aller Anti-Atom-Gruppen aus dem Münsterland statt. Komm doch einfach mal vorbei

Twitteraccount zur Demo - twitter.com/2404ahaus

Anreise für Busse nach Ahaus

Damit ihr mit euren Bus günstig nach Ahaus kommt haben wir euch HIER eine Anfahrtsempfehlung zusammengeschrieben, sodass jeder ohne Schwierigkeiten nach Ahaus kommen sollte.


Achtung für Autofahrer und Busse: Meidet am Demotag die Abfahrt Heek auf der A31 da ihr sonst Umleitungen in Kauf nehmen müsst, sowie die Schöppinger Strasse, da hier die Abschlusskundgebung stattfindet und diese ab 10.00 Uhr gesperrt wird.

 

Angenehme Anreise wünscht euch euer Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

Jahreshauptversammlung von RWE in Essen

22.04.10

Momentan findet in Essen in der Grugahalle die Jahreshauptversammlung des Atomkonzerns RWE statt.  RWE ist u.a Mitbetreiber sowohl des Atommülllagers Ahaus als auch der Urananreicherungsanlage Gronau.

Daher sind auch Vertreter aus dem Münsterländer Widerstand in Essen um den RWE Vorstand mit kritischen Fragen zu Löchern.

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PM: Umweltverbände und Atomkraftgegner fordern: Atomausstieg auch in NRW umsetzen!

20.04.10

Düsseldorf, 20.04.2010 - Heftige Kritik am „atomfreundlichen Kurs" der Landesregierung und des Essener Energiekonzerns RWE übten heute Vertreter von Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen in Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Umweltorganisation urgewald sowie das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen forderten einen sofortigen Atomausstieg und riefen zu verstärkten Protesten gegen die Atompolitik von Landesregierung und Energiekonzernen sowie gegen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus auf.

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Der 7-Punkte-Plan der Atomkraftgegner
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Einsprüche gegen den Ausbau der UAA Almelo auf der Fahrt nach Ahaus sammeln!

20.04.10

Damit euch nicht auf der Bus/-Zugfahrt oder gar auf der Demo selbst langweilig wird (was wir mal nicht hoffen wollen), hat der Arbeitskreis Umwelt Gronau einen Sammeleinspruch gegen den Ausbau der nicht weit entfernten Urananreicherungsanlage Almelo in den Niederlanden erstellt.

 

Die Urananreicherungsanlage Almelo gehört wie Gronau zur Urenco, welche wiederum zu RWE und E.ON gehört.

 

Die Kapazität der Urananreicherungsanlage (UAA) in Almelo soll zur Versorgung von insgesamt rund 50 Atomkraft­werken auf 6200t Urantrennarbeit pro Jahr (UTA/a) erhöht werden. Verbunden mit dem Betrieb der UAA Almelo sind Radioaktivitätsfreisetzungen im „Normalbetrieb", Atommüll etc.

 

Ladet euch die Listen runter und sammelt Einsprüche, auf der Fahrt zur Demo, auf der Demo selbst oder erst nach der Demo.

Sammeleinspruch Almelo.pdf
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Chaoze One und Lotta C am 24.04 in Ahaus!

18.04.10

Auf der Tschernobyldemo am 24.04 in Ahaus wird nicht nur der übliche Trillerpfeifen- Rassel und Sambakrach gemacht, es wird auch "Krach" von der ganz besonderen Sorte geben. Wir erhalten musikalische Unterstützung von CHAOZE ONE und LOTTA C bekommen.

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So kommt ihr nach Ahaus und was ihr vorher noch so machen könnt!

15.04.10

Gemeinsame Anfahrten zur Demo am 24.04. nach Ahaus gibt es viele. Und das bereits aus über 50 Orten. Sei es mit dem Bus, via Fahrgemeinschaft, per Zug oder auch als gemeinsame Fahrradtour. Darüber freuen wir uns sehr! Und aus vielen Orten heißt es bereits " Bus voll, zweiter (oder auch dritter) bestellt"

 

Daher heißt es jetzt: Karten sichern. Damit erleichtert ihr den Busorganisatoren eine bessere Planung!

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Zug bei Schrankendemo in Wanheim gestoppt!

09.04.10

Schranken zu in Wahnheim - und das 8 Stunden und 20 Minuten täglich Schranken zu in Wahnheim - und das 8 Stunden und 20 Minuten täglich

Am morgigen Samstag (10.04) findet bei unseren Mitstreitern in Duisburg eine Demonstration vor den Toren der Atommüllkonditionierungsanlage der GNS statt. Beginn der Demonstration ist um 11.00 Uhr an der Friemersheimer Strasse 40.

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Flyer Demo Duisburg-Wanheim.pdf
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