Für weitere Infos einfach auf das Banner klicken...

WDR Stadtgespräch am 10.02.10 um 17.30 in Ahaus

04.02.10

Nich nur im Münsterland ist das Thema Atomkraft wieder gerade ein aktuelles Streitthema. Ob Uranunfall in Gronau oder Atomtransporte nach Ahaus...

 

Darum veranstaltet der WDR am Mittwoch (10.02.10) um 17.30 im Foyer der Ahauser Stadthalle das WDR Stadtgespräch.

 

Aus der Einladung des WDR:

 

Es sind neue Atommülltransporte in das Zwischenlager Ahaus angekündigt. Noch immer haben die Bürger in der Kleinstadt die Bilder von den großen Castor-Transporten vor zwölf Jahren im Kopf: Polizeieinsätze, Demonstrationen, Medienrummel …

Nebenan in Gronau wurde jetzt in der Uranfabrik ein Arbeiter bei einem Störfall radioaktiver Strahlung ausgesetzt. In beiden Städten machen die Bürgerinitiativen wieder mobil. Die neue Bundesregierung setzt vorerst weiter auf die Kernenergie. Doch für die Endlagerung fehlt noch immer ein Entsorgungskonzept. Kommt der Ausstieg aus dem Ausstieg?

 

Gäste auf dem Podium sind:

 

Felix Ruwe (Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e.V.)

Henrik Bröckelmann (Bundes- und Landesvorstand Junge Union)

Volker Döring (MR, NRW-Wirtschaftsministerium)

Reiner Priggen (MdL, energiepolitischer Sprecher, Die Grünen NRW)

Cécile Lecomte (Vollzeitaktivistin "Eichhörnchen")

Moderation: Andrea Benstein und Holger Beller, WDR Münster

Spendenaufruf - "Aktion 4000"

Wir haben eine ganz dringende Bitte an dich.

 

Die Atomindustrie investiert jedes Jahr Millionen für Imagepflege und verbreitet Lügen über die Folgen der Atomtechnologie. Wir leisten unsere Arbeit ausschließlich ehrenamtlich, aber auch bei unseren Aktionen fallen Kosten an.


Konkret benötigen wir für die nächsten 3 Monate rund 4000 Euro um nur die notwendigsten Dinge zu bewältigen.

(Bewegungsjob, Druck- und Versandkosten, Fahrtkosten, SMS-Verteiler und vieles mehr.)

 

Der Anfang ist bereits gemacht. Dafür schon einmal ein ganz dickes Dankeschön!!!

 

Rechts in der Spalte könnt ihr immer den aktuellen Stand verfolgen.

Helft uns, das Thermometer steigen zu lassen.

Sei es durch Spendenauktionen von euren alten, nicht mehr gebrauchten Sachen...Oder durch Sponsorenläufe...oder durch das sammeln von Spenden oder das finden von Großspendern....Es gibt viele Möglichkeiten, lasst es uns wissen.

 

Oder ihr macht es auf die klassische Art und überweist uns einen kleinen oder großen (noch besser einen noch größeren) Betrag auf das folgenden Konto:

 

Aktionsbündnis Münsterland
Kontonummer 357 730 701
Bankleitzahl 401 646 18 (Volksbank Wettringen)

Stichwort: Atomausstieg

 

Danke für eure Hilfe!

Radiointerview zu Gronau - Demo am kommenden Samstag (30.01), 12.00 Uhr ab Bahnhof!

27.01.10

Das Freie Radio Darmstadt hat ein Interview mit dem AKU Gronau gemacht . In dem Interview bekommt ihr alle wichtigen Infos zur momentanen Situation in und um Gronau. Hier kommt ihr zu dem Interview

Und: am kommenden Samstag (30.01) findet in Gronau am Bahnhof um 12.00 Uhr eine Demonstration gegen die Politik der Urenco statt. Kommt vorbei und mobilisiert Bekannte, Freunde und Verwandte.

Den Aufruf und ein Plakat zum Downloaden und verteilen findet ihr direkt hier bei uns

Download
Aufruf Gronau.pdf
Adobe Acrobat Dokument [15.6 KB]
Download | Anzeigen
Download
Demo Gronau Plakat.jpg
JPG Bild [1.3 MB]
Download

Da im Moment bei uns im Münsterland sehr viel Arbeit und Kosten anfallen sind wir auf eure Hilfe in Form von Spenden angewiesen.

Daher hier auch unser Spendenkonto:

 

Empfänger: Aktionbündnis Münsterland
Kontonummer: 357 730 701
Bankleitzahl: 401 646 18 (Volksbank Wettringen)

 

Vielen Dank für eure Unterstützung! Man sieht sich in Gronau!

Autobahnaktionstag voller Erfolg! Danke an alle Beteiligten!

24.01.10

Am gestrigen Samstag fand in Ahaus, Jülich und Duisburg der angekündigte Autobahnaktionstag statt. Die Aktion führte an den von den kommenden Atomtransporten nach Ahaus betroffen Standorten vorbei.

 

Das Zwischenlager in Ahaus als Zielpunkt aller Atomtransporte, die GNS-Konditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim und das Forschungszentrum in Jülich bei Aachen wurden von einem Autokorso mit ca. 25 Autos angefahren.

 

In Duisburg gab es einen lauten und bunten Empfang vor den Toren der GNS (In den Händen von den Atomkonzernen RWE, Eon und Vattenfall) von Atomkraftgegnern, Klimaaktivisten, Umweltschützern und diversen Parteimitgliedern. Nach verschiedenen Reden gab es noch einen Demozug mit rund 200 Teilnehmern durch den Stadtteil über die Bahngleise, über die bereits jetzt Atomtransporte von und nach Duisburg fahren.

Das Pikante an der Sache: Die Gleise führen 50 cm direkt vorbei an einem Kindergarten.

 

Danach ging es hupend weiter durch Duisburg über die Autobahnen von NRW nach Jülich zum Marktplatz wo auch eine Kundgebung mit diversen Redebeiträgen gehalten wurde. Rund 150 Teilnehmer forderten den sofortigen Atomausstieg. Zum Abschluss fand noch eine Kundgebung vor dem Forschungszentrum Jülich statt. (Siehe Fotos)

 

Insgesamt ist der Aktionstag als voller Erfolg zu werten. Ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten...IHR WART SUPER!!!

Schwerer Unfall in Urananreicherungsanlage Gronau: Atomkraftgegner fordern umfassende Aufklärung -

22.01.10

UPDATE: AM HEUTEN FREITAG FINDET VOR DER URANANREICHERUNGSANLAGE IN GRONAU (RÖNTGENSTRASSE 4) UM 18:00 EINE MAHNWACHE STATT. KOMMT VORBEI UND VERBREITET DIE INFOS WEITER!!!

 

Gemeinsame Presserklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen:

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ist nach dem gestrigen Unfall in der Urananreicherungsanlage Gronau sehr alarmiert. Offensichtlich handelt es sich um einen der bisher schwersten Störfälle in der Gronauer Atomanlage. Nach Angaben des Betreibers Urenco war Uranhexafluorid ausgetreten. Dies ist ein äußerst aggressiver Stoff, der schon bei Berührung mit Luftfeuchtigkeit die extrem giftige Flusssäure bildet. Körperkontakt mit oder Einatmen von Flusssäure können tödlich sein. Daraus erklärt sich die Verlegung des betroffenen Arbeiters in die Uniklinik Münster. Schon allein deshalb ist der Vorfall als sehr gravierend einzustufen.

 

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen schließt sich den Forderungen des Arbeitskreises Umwelt Gronau und des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz an, die Urananreicherungsanlage Gronau umgehend zu schließen: „Stattdessen wird die Urananreicherungsanlage massiv ausgebaut, um weltweit rund 10% aller Atomkraftwerke mit Uranbrennstoff zu versorgen. Ab 2011 soll in Gronau zudem ein riesiges Zwischenlager für 60 000 Tonnen Uranmüll gebaut werden. Der Ausbau bedeutet für die Zukunft eine stark wachsende Anzahl von Uranhexafluorid-Transporten von und nach Gronau - dadurch wird die Bevölkerung stark gefährdet. Nun muss die Landesregierung in Düsseldorf dem endlich einen Riegel vorschieben," erläutert Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen die Situation.


Einen kleinen Überblick über Presseberichte findet sich über die Suchmaske von Google

„Zwischenlager in Ahaus noch älter als in Jülich"

21.01.10

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Atomkraftgegner kritisieren Jülich-Ahaus-Castoren:
„Zwischenlager in Ahaus noch älter als in Jülich"

 

- Atommüll enthält brisantes Plutonium und Thorium
- Forschungszentrum Jülich: „Sehr hohe und gefährliche Strahlung"

 

Die BI „Kein Atommüll in Ahaus" und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen kritisieren massiv die geplanten Castor-Transporte vom Forschungszentrum Jülich quer durch das Rheinland und das Ruhrgebiet ins Zwischenlager Ahaus. „Hier wird aus rein politischen Erwägungen hochradioaktiver Atommüll, der mit Plutonium und Thorium versetzt ist, ohne jeglichen Sicherheitsgewinn durch die Lande gefahren. Bund und Land wollen nur das Image ihres Forschungszentrums verbessern - die Menschen entlang der Transportstrecke und im Münsterland sollen dies langfristig ausbaden," so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

 

In einem achtseitigen Positionspapier des Forschungszentrums Jülich vom 15. Januar 2010, das den Anti-Atomkraft-Initiativen vorliegt, heißt es, dass die 300 000 Brennelementkugeln u. a. Plutonium, Thorium und Uran enthalten. Unter Punkt 4 wird ausgeführt: „Die Strahlung, die von den Kugeln ausgeht, ist sehr hoch und damit sehr gefährlich." In der Tat waren die Temperaturen in dem Jülicher Versuchsreaktor AVR jahrelang viel zu hoch, was die verstrahlten Brennelementkugeln besonders brisant macht.

 

In Punkt 13 weist das Forschungszentrum darauf hin, dass das Jülicher Zwischenlager 1993 genehmigt wurde. Die Genehmigung für die Zwischenlagerung laufe Mitte 2013 aus und die Halle könne nach jetzigem Stand von Forschung und Technik nicht mehr genehmigt werden - ein Neubau für 40 Millionen Euro müsse her. Doch das Zwischenlager Ahaus ging bereits 1992 in Betrieb, ist also noch älter und noch weniger auf dem aktuellen Stand von Forschung und Technik.

 

Ein Sicherheitsgewinn ergibt sich in Ahaus also auf keinen Fall. Im Gegenteil: „Nach diesen Ausführungen aus Jülich fragen wir die Bundesregierung und Landesregierung NRW: Müsste nicht auch das noch ältere Zwischenlager Ahaus durch einen kompletten Neubau ersetzt werden? Worin unterscheidet sich die Sachlage in Jülich von der in Ahaus? Wird Ahaus als politisches Bauernopfer für eine Imageaufwertung des Forschungszentrums Jülich missbraucht?" so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

23. Januar: Autobahn-Aktionstag Ahaus-Duisburg-Jülich:

 

Zahlreiche Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Parteien rufen deshalb für den jetzigen Samstag zu einem Autobahn-Aktionstag „Dem Castor entgegen" von Ahaus über Duisburg nach Jülich auf. „Wir werden den angekündigten Atommülltransporten nach Ahaus massiven Widerstand entgegensetzen. Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung", so Felix Ruwe.

 

Ablauf des Aktionstags:

Ab 9 Uhr: Sammeln des Autokonvois am Ahauser Bahnhof

 

10 Uhr: Abfahrt aus Ahaus über die A 31, A 2 und A 3 bis Abfahrt Duisburg-Wedau, dann über städtische Straßen nach Duisburg-Wanheim

 

12 Uhr: Kundgebung und Demonstration an der GNS-Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim, Friemersheimer Straße

 

ca. 13.15 Uhr: Weiterfahrt über die A 3, A 52, A 44, A 57, A 46, A 44 bis Abfahrt Jülich-Ost.

 

Ca. 14.15 Uhr: Sammeln und Begrüßung durch örtliche Initiativen an der Abfahrt Jülich-Ost (A44), dann Umrundung des Forschungszentrums Jülich

 

15 Uhr: Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz Jülich, danach Rückfahrt nach Ahaus

Infoveranstaltungen am Wochenende

19.01.10

Im Münsterland finden an den kommenden 2 Wochenenden Infoveranstaltungen zu den kommenden Atomtransporten nach Ahaus statt.

 

Am 24.01 findet in 46354 Südlohn im Haus Wilmers (Kirchplatz 9) um 18.00 Uhr die erste Infoveranstaltung statt.

 

Am 31.1 geht es dann in 48691 Vreden in der Mehrzweckhalle des N-Joys (Up de Hacke 21) um 18.00 Uhr die zweite Veranstaltugn statt.

 

Bei beiden Veranstaltungen wird es erst Informationen der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus"  geben, danach wird es noch einen Film zum Widerstand gegen Atomtransporte geben.

 

Die Veranstaltungen kosten nichts, jedoch würden sich die Veranstalter über eine Spende für die Miete der Räumlichkeiten freuen.

 

Schaut vorbei, informiert euch und macht mit im Widerstand!

Prozess in Münster gegen Kletteraktivistin!

18.01.10

Ein gewitztes Eichhörnchen, eine Staatsanwältin die ihre eigenen Akten nicht liest und eine unterhaltsamere Version als Barbara Salesch gab es heute im Münsteraner Amtsgericht zu sehen. Und das Aktionsbündnis Münsterland war mit diversen Gruppen dabei und wollte sich dieses Umsonst-Theater der besonderen Art nicht entgehen lassen.

 

Hier findet ihr einen Artikel zum bessern Verständnis...

Atomkraftgegner fordern vom Bundesamt für Strahlenschutz: „Keine Änderungsgenehmigung für neuen Atommüll nach Ahaus"

14. 01.10

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen:

 

Die BI „Kein Atommüll in Ahaus" und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland fordern zum Jahresbeginn vom Bundesamt für Strahlenschutz eine grundsätzliche Neubewertung des Zwischenlagers Ahaus. „Gerade das Endlager-Desaster im Schacht Asse zeigt, wie grundlegend die Atommülllagerung in Deutschland neu überdacht werden muss. Die Leichtbauhalle in Ahaus bietet keinerlei zusätzliche Sicherheit für Atommüll. Wir fordern deshalb vom Bundesamt für Strahlenschutz, keine neue Änderungsgenehmigung für neuen Atommüll in Ahaus zu erteilen," so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

 

Konkret geht es um Änderungsgenehmigungen für die im November von der Bezirksregierung Münster ohne Öffentlichkeitsbeteiligung genehmigte Einlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll sowie für die 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich und die 150 Castor-ähnlichen Großbehälter mit Brennelement-Strukturteilen aus La Hague. Ohne diese Änderungsgenehmigungen sind weitere Einlagerungen in Ahaus nicht möglich.

 

„Der Atomindustrie, der Bundesregierung und der Landesregierung NRW brennt das Atommüllproblem unter den Nägeln. Die anvisierten Castor-Transporte aus Jülich sind rein politisch motiviert, um dem Forschungszentrum Jülich ein radioaktives Imageproblem vom Hals zu schaffen. Bei dem schwach- und mittelradioaktiven Atommüll soll Ahaus als oberirdisches Vorflutbecken für das ebenfalls ungeeignete geplante Endlager Schacht Konrad dienen. Sicherheitsaspekte spielen in keinem Fall eine Rolle," so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Atomkraftgegner kündigen neue Proteste an:

 

Am 17. Januar findet um 14 Uhr der nächste Sonntagsspaziergang in Ahaus vor dem Rathaus statt.

 

Am 23. Januar geht es im Rahmen eines Autobahn-Aktionstags unter dem Motto „Dem Castor entgegen" mit einem Autokorso um 10 Uhr von Ahaus über die Autobahnen A 31, A 2 und A 3 zur Atommüll-Konditionierungsanlage der Ahaus-Betreiberin GNS in Duisburg-Wanheim. Von dort soll schon „Anfang 2010" Atommüll nach Ahaus rollen. Nach einer Kundgebung und Demo um 12 Uhr geht es weiter über die Autobahn zum Forschungszentrum Jülich, wo um 15 Uhr auf dem Marktplatz Jülich die Abschlusskundgebung stattfindet.

 

„Mit dieser ungewöhnlichen Protestaktion starten die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen offensiv ins Jahr 2010. Die planlose Verschiebung von Atommüll ist keine langfristige Lösung. Stattdessen sollten zunächst alle Atomanlagen stillgelegt werden, damit nicht immer neuer Atommüll produziert wird. Diese Forderungen werden wir auch in den Landtagswahlkampf in NRW tragen," erklärte Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

23.01.10 - Autokorso zu den Atomstandorten

11.01.10

Unter http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/autobahnaktionstag/

findet ihr ab sofort, den Aufruf sowie ein Plakat für den Autobahnaktionstag am 23.01.10 zum runterladen und verteilen.

 

Weiter gibts auf der Seite natürlich alle wichtigen Informationen zu Fahrgemeinschaften, Startzeiten, Demozeiten und was sonst noch so nötig ist. Viel Spass und nicht vergessen: Am 17. Januar findet um 14.00 Uhr in Ahaus der nächste Sonntagsspaziergang statt.

Güterzugunfall in NRW: Umweltschützer fordern das Verbot aller Atomtransporte!

06.01.10

Update: Heute (06.01) entgleiste ein zweiter Güterzug in Vennebeck bei Minden. Die Sicherheit der Deutschen Bahn als Transporteur von gefährlichen Stoffen darf angezweifelt werden. Daher verleihen wir unserer Forderung  nach einem sofortigen Stopp von Uran- und Atomtransporten noch am gleichen Tag weiteren Nachdruck

 

Gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

 

Nach dem schweren Güterzugunfall bei Neubeckum:

Umweltschützer fordern das Verbot aller Atomtransporte!

Protestaktionen am 23. Januar in Duisburg und Jülich!


Nach dem Güterzug-Unfall bei Neubeckum am Dienstag (05.01.) geraten auch die Sonderzüge mit Uran und Atommüll wieder verstärkt in das Kreuzfeuer der Kritik. Ein Achsenbruch kann sich bei ei­nem Güterzug mit Atommüll ebenso ereignen wie auch das Entgleisen von Waggons. Das Aktions­bündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz haben sich gemeinsam gegen alle Atomtransporte ausgesprochen. Sie sehen in dem Zugunglück von Neubeckum eine dringende Warnung.


Hunderte Atomtransporte in den nächsten Jahren!

Zu den ab Anfang 2010 geplanten Atommülltransporten nach Ahaus bestätigte aktuell am 29.12.2009 die Landesre­gierung NRW, es werde „mit der Annahme und Abgabe von maximal 1800 Gebinden über einen Zeit­raum von zehn Jahren gerechnet. (...) Nach Angaben der Betreiber ist realistisch im Mittel von ca. zwei Transporten pro Woche auszugehen."

„Diese Zahlen sind schockierend, denn sie bedeuten, dass in Ahaus in den nächsten zehn Jahren ein ständiger Verkehr mit Atommüll geplant ist - auf der Schiene und auf der Straße. Das Ahauser Atom­mülllager wird zu einer Drehscheibe für Atommülltransporte umgewandelt. Dazu kommen noch die 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll, die ab 2011 aus Jülich anrollen sollen“, so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus".

Ebenso rollen im Münsterland mehrfach im Jahr Uranhexafluoridtransporte mit der Bahn z. B. von der Urananreicherungsanlage in Gronau nach Frankreich – und umgekehrt. Uranhexafluorid (UF-6) ist radioaktiv und reagiert mit Feuchtigkeit zu Flusssäure. Da die Anlage in Gronau derzeit ausgebaut wird, sind vermehrte Urantransporte von und nach Gronau vorprogrammiert. Udo Buchholz, Vorstandsmitglied des BBU betont: „Hilfs- und Rettungskräfte wie Feuerwehren und THW werden im Vorfeld nicht über heranrollende Sonderzüge mit radioaktiven Frachten informiert. Bei einem schweren Bahnunglück, wie jetzt bei Neubeckum, mit Freisetzungen von Radioaktivität oder Flusssäure wären die Rettungskräfte nicht vorbereitet. Eine erforderliche Evakuierung wäre nicht durchführbar“

„Die hochgefährlichen Atomtransporte jeglicher Art haben weder auf der Schiene, noch auf der Straße, etwas zu suchen. Sie gehören verboten – und das sofort“, so Willi Hesters vom Aktionsbünd­nis Münsterland gegen Atomanlagen, in dem Bürgerinitiativen und engagierte Privatpersonen organi­siert sind.


Autobahnaktionstag am 23. Januar!

Um ihren Ausstiegsforderungen Nachdruck zu verleihen rufen das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der BBU zu konkreten Aktionen gegen die Atomindustrie und gegen Atomtransporte auf. So findet am 23. Januar in NRW ein Autobahnaktionstag mit Stationen in Ahaus, Duisburg und Jülich statt, mit dem gegen die zunächst drohenden Atomtransporte von Duisburg und Jülich nach Ahaus demonstriert werden soll. Weitere Informationen zum Ablauf des Aktionstages und über die Gefahren der Atomenergie gibt es im Internet unter www.kein-castor-nach-ahaus.de und unter www.bbu-online.de.

Neues Büro der Bürgerinitiative in Ahaus! Schaut einfach mal vorbei...

05.01.10

Die ersten Kartons sind eingepackt und wurden auch direkt ein paar Häuser weiter wieder ausgepackt.

 

Die Bürgerinititative "Kein Atommüll in Ahaus" ist ab sofort an der Bahnhofstrasse 27 in 48683 Ahaus zu finden. Ein Umzug nur ein paar Häuser weiter, jedoch noch ein Stück zentraler zur Innenstadt und mit besseren Räumlichkeiten. Die Telefon/-Faxnummern sowie das alte Postfach und die beliebte Spendennummer bleiben dieselben.

 

Besucher sind im neuen BI-Büro gerne gesehen. Hier könnt ihr ab sofort Material für den Widerstand erwerben, vom Aufkleber über Fahnen,Postkarten und Buttons und viel mehr. Und die brandheißesten Informationen bekommt ihr hier natürlich auch. Neuzugänge in der Bürgerinitiative sind natürlich auch gerne gesehen, Mitgliedsanträge finden sich im Büro. Weiterhin ist auch noch die ein oder andere Infoveranstaltung im Seminarraum des neuen Büros für die nächste Zeit geplant. Lasst euch überraschen und schaut einfach Donnerstags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr rein.

 

Und nebenbei: Auch die Öffnungszeiten werden demnächst ausgebaut.

 

Alles bestens also in Ahaus, Nicht nur die Betreiber und Polizei bereiten sich auf die nächsten Atomtransporte nach Ahaus vor. Auch der Widerstand steht bereits in den Startlöchern.

 

Kommt vorbei und genießt den frischen Wind....Man sieht sich im Büro!

 

http://www.bi-ahaus.de

Noch schnell was spenden...

29.12.09

Auch wenn ihr zur Weihnachtszeit mit Spendenaufrufen überhäuft werdet, hier auch der von uns:

 

Für die geplanten Aktionen zu den kommenden Atomtransporten nach Ahaus und unsere kontinuierliche Arbeit benötigen wir dringendst Geld. Daher würden wir uns freuen, wenn du uns den ein oder anderen Euro zukommen lassen würdest, damit wir auch im kommenden Jahr ordentlich Ramba-Zamba gegen die Atomlobby machen können.

 

Empfänger: Aktionbündnis Münsterland
Kontonummer: 357 730 701
Bankleitzahl: 401 646 18 (Volksbank Wettringen)

Stichwort "Castor 2010"

 

Dankeschön für euere Unterstützung im letzten Jahr und auf ein aktionsreiches, widerständisches 2010.

 

P.S.: Noch besser fänden wir es aber, wenn ihr RWE, E.on, ENBW und Vattenfall den Hahn zudreht und zu einem der atomstromfreien Anbieter wechseln würdet. Ist bei naturstrom inzwischen z.B. mit 19,9 cent pro kilowatt günstiger als bei RWE und natürlich auch sauberer

 

Weitere Infos zum Stromanbieterwechsel und sauberen Energieversorgern gibt es auf:

http://www.atomausstieg-selber-machen.de/