+++Castortransporte NICHT verschoben oder abgesagt+++
Entgegen vieler Meldugen wurden die Castortransporte von Jülich nach Ahaus NICHT abgesagt oder verschoben. Es soll eine Genehmigung auf Verlängerung der Einlagerung in Jülich gestellt werden. Man möchte jedoch trotzdem im Oktober 2012 mit den Transporten beginnen. Lediglich der Zeitraum für das Ende der Transporte soll sich nach hinten verschieben. Die Nächste Sitzung des Aufsichtsrat des Forschungszentrum Jülich findet am 16.05.2012 statt. Zu diesem Termin soll über eine Verlängerung der Genehmigung, evtl. auch nur bis 2014, entschieden werden.
ACHTUNG: Momentan ist hier weniger Aktivität als sonst auf der Webseite. Dies liegt daran, dass wir uns noch immer im Hintergrund massivst auf die
Vorbereitung der Castoren vorbereiten. Dementsprechend bleibt hier die Arbeit etwas liegen.
Mi
16
Mai
2012
NRW-Atomausstieg: Klarer Auftrag für Rot-Grün
- Röttgens Pro-Atom-Kurs in NRW gescheitert
- „Urananreicherung stilllegen – Atommülltourismus stoppen“
Die schwere Niederlage von Bundesumweltminister Norbert Röttgen bei der NRW-Landtagswahl bedeutet aus Sicht der Anti-Atomkraft-Initiativen das Scheitern seines atomfreundlichen Kurses in NRW. Röttgen hatte in der Vergangenheit immer den unbegrenzten Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage Gronau sowie die Verlagerung der 152 „Westcastoren“ vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus unterstützt und als verantwortlicher Bundesminister abgesegnet.
Mo
14
Mai
2012
Ob und für wie lange es eine Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigung gibt, entscheidet am Mittwoch der Aufsichtsrat in Jülich. Geplant ist laut Beschlussvorlage für die Sitzung nur eine Verlängerung der Genehmigung bis 2014. Da Röttgen als Kandidat in NRW durchgefallen ist, wird sich entscheiden, ob er nun über die Castortransporte eine Retour-Kutsche für NRW fährt. Fraglich ist z.B., ob und wer als Vertreter der Landesregierung bei der Sitzung anwesend ist.
Di
03
Apr
2012
Das die Atomindustrie bereits vor 30 Jahren keine Lösung für Atommüll hatte ist kein großes Geheimnis. Das Politiker daraus nichts lernen möchten und trotzdem keine ernsthafte Konsequenzen ziehen wohl auch nicht. Trotzdem möchten wir einfach mal auf einen Artikel aus dem Jahre 1981, veröffentlicht im Spiegel, verweisen.
Fr
16
Mär
2012
Etwas, das vorher ein unlösbares Problem war, ist jetzt recht schnell durchführbar wenn man nur will. Die Aufbewahrungsgenehmigung der Westcastoren in Jülich soll vorraussichtlich bis 2016 verlängert werden. Trotzdem sollen die Castoren ab Oktober in Ahaus eingelagert werden. Grund für die Verlängerung sollen u.a. Probleme bei der Einlagerungsgenehmigung in Ahaus sein. Vielleicht hat aber auch der Landtagswahlkampf die Pläne für den Transport über den Haufen geworfen.
Mo
12
Mär
2012
Für diese Woche ist ein Probetransport von der Atommüllkonditionierungsanlage Duisburg nach Ahaus geplant. Diese Transporte sind erforderlich, da bis 2017 1.300 Gebinde mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall nach Ahaus sollen. Und das ist per LKW nicht zu schaffen. Gegen diesen Leertransport, die erforderlich für die Genehmigung sind, sind Proteste geplant. Unter anderem in Duisburg und Ahaus. Hier findet ihr u.a die Transportstrecke.
Sa
03
Mär
2012
Wie dem Firmenmagazin der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) von Mai 20011 zu entnehmen ist, sollen bis 2017 1200-1300 Gebinde mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall das Zwischenlager Ahaus erreichen. Das entspricht rund 10.000m³ Atommüll. Im genehmigten Zeitraum von 2010 bis 2017 bedeutet dies, dass jeden 2 Tag (Inkl. Wochenenden und Feiertagen) ein Gebinde mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall das Zwischenlager erreicht.