Atomtransport in Lünen gesichtet



Ein Atomtransport hat in der vergangenen Woche den Bahnhof Lünen (Kreis Unna) durchquert. Wie ein Bürger aus Lünen berichtete, sei der Transport während der Rushhour mit 3 Behältern ohne weitere Ansage durch den Bahnhof gefahren. Vermutlich handelt es sich bei der Ladung um schwach- und mittelradioaktiven Abfall mit Ziel Ahaus. Wo der Transport startete ist noch unbekannt.

 

Wer den Transport auch gesichtet hat und möglicherweise weitere Bilder hat, möge sich bitte bei uns melden via info[at]kein-castor-nach-ahaus.de.

 

Weitere Meldungen von Atomtransporten können auch über unser Online-Formular gemeldet werden. Vielen Dank für eure Hilfe!


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2014: 10 Atomtransporte von und zum Atomlager Ahaus - Transport von Duisburg nach Ahaus 2 Tage unterwegs?

Im vergangenen Jahr haben 10 Transporte mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall von und nach Ahaus stattgefunden. Dies geht aus einer kleinen Anfrage im Landtag NRW hervor (Drucksache 16/7954). So haben im vergangenen Jahr 5 Transporte per LKW das Atomlager in Ahaus verlassen, 5 weitere Transporte sind angekommen. Ein Transport von Duisburg nach Ahaus (ca. 90 km Strecke) war laut der kleinen Anfrage zwei Tage unterwegs.

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Kino: "Die Reise zum sichersten Ort der Erde" auch in Ahaus

Am Sonntag, den 19. April um 17.00 Uhr zeigt das Kino in Ahaus an der Schlossstraße in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" den Öko-Thriller „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“. Ein Dokumentarfilm über unsere „Strahlende Hinterlassenschaft“: den Atommüll.


Regisseur Edgar Hagen dokumentiert das Dilemma Endlagersuche in seiner ganzen Tragweite und leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte, die uns und nachfolgende Generationen noch für die nächsten 250.000 Jahre beschäftigen wird.

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Aktuelle Situation rund um das Atommülllager Ahaus

Was ist der aktuelle Stand der Dinge am Atommülllager Ahaus? Welche Atomtransporte stehen an? Wir versuchen hier einmal aufzulisten, womit in der Zukunft zu rechnen ist und warum Widerstand im Münsterland weiterhin nötig ist.


Atomausstieg ist und bleibt Handarbeit!

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FAQ zu Garching-Castoren

Ab 2018 sollen ca. 21 Castoren aus dem Forschungsreaktor Garching bei München in Ahaus eingelagert werden. Wir stellen euch hier die ersten Informationen aus einer kleinen Anfrage im Bundestag (Drucksache 18/3516) kompakt vor.

  • Wo wurden die Brennelemente hergestellt?

Die Brennelemente wurden in Frankreich hergestellt und auf dem Landweg nach Garching transportiert.

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Castor – quo vadis?

Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg: Nachdem eine Einlagerung der 26 ausstehenden Castor-Behälter mit den Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in La Hague und Sellafield in Schleswig-Holstein geplatzt war, hat jetzt auch Baden-Württemberg seine Bereitschaft aufgekündigt, den WAA-Abfall zwischen zu lagern. Damit ist die Bund-Länder-Vereinbarung zum Verbleib der Castoren gescheitert, die nach einer Änderung des Atomgesetzes nicht mehr in Gorleben gelagert werden dürfen.

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21 Castorbehälter ab 2018 von Garching nach Ahaus - Diese Orte liegen an der Transportstrecke

Ab 2018 sollen aus dem Forschungsreaktor Garching bei München ca. 21 Castoren vom Typ MTR-3 nach Ahaus rollen. „Die Landesregierung NRW ist seit Längerem auf Tauchstation. Aber als Atomaufsicht muss sie für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen: Neue Castor-Transporte nach Ahaus oder in die USA sind eine große Gefahr. Und die Atommülllager in Ahaus und Gronau können schnell zum oberirdischen Endlager werden – das ist politisch unverantwortlich. Dagegen werden wir auf die Straße gehen“, ergänzte Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

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Duin will nicht über Jülicher Castoren reden

Garrelt Duin
Garrelt Duin

Atomkraftgegner sind überrascht und enttäuscht über die Zurückweisung eines Gesprächswunsches durch NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Die im Bündnis gegen Castorexporte zusammengeschlossenen bundesweit agierenden und nordrhein-westfälischen Anti-Atom- und Umweltschutzinitativen wollten mit dem Minister den Verbleib des Jülicher Atommülls erörtern.

 

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Nach Brunsbüttel-Urteil - Sicherheit des Zwischenlagers in Ahaus muss überprüft werden

Zwischenlager Ahaus mit geplanter Terrorschutzmauer
Zwischenlager Ahaus mit geplanter Terrorschutzmauer

Pressemitteilung des Bund NRW: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Wirtschaftsminister Garrelt Duin, als Vorsitzender der nordrhein-westfälischen Atomaufsicht aufgefordert, an dem Atommüll-Zwischenlager in Ahaus unverzüglich Sicherheitsüberprüfungen vorzunehmen.


„Es ist inakzeptabel, wenn nach Aufhebung der Genehmigung für das Zwischenlager in Brunsbüttel so getan wird, als gäbe es an anderen Orten keine Sicherheitsprobleme“, sagte Kerstin Ciesla, stellvertretende  Vorsitzende des NRW-Landesverbandes des BUND. "Aus dem Brunsbüttel-Urteil ergeben sich erhöhte Sicherheitsanforderungen für Zwischenlager. Es ist zu bezweifeln, dass der beabsichtigte Mauerbau um das Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) alleine ausreicht, um den erhöhten Sicherheitsanforderungen Folge zu leisten.

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Münster steigt aus RWE aus

Wie die TAZ am gestrigen Freitag berichtete, hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, seine Aktien von RWE zu verkaufen. Damit steigt Münster bewusst aus dem Kohle- und Atomgeschäft von RWE aus. RWE ist an mehreren  Atomkraftwerken beteiligt (Lingen, Biblis, Gundremmingen) und betreibt über die Gesellschaft für Nuklearservice die Zwischenlager in Ahaus und Gorleben sowie über Urenco die Urananreicherungsanlage in Gronau. Wir gratulieren der Stadt Münster zu einem klaren Bekenntnis zum Klimaschutz, ermutigen weitere Kommunen zum Nachmachen und betonen auch weiterhin: "Wer das Geld gibt, trägt die Verantwortung".

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